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Mike Nicol
MIKE NICOL
( * 1951)
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MIKE NICOL (*1951)

1951
in Kapstadt,
Südafrika geboren.

1970er [1]
Studium an der Witwatersrand Universität, Johannesburg.

1978
Bibliografische Angabe Among the Souvenirs (Unter den Erinnerungen), Lyrik, Ravan, Johannesburg.

1980
Among the Souvenirs erhält den renommierten südafrikan. Ingrid Jonker Prize.

DAS AKTUELLE BUCH:
MIKE NICOL: MANDELA bei amazon bestellen
MANDELA. Das Porträt
Beschreibung siehe unten
1982
Bibliografische Angabe African Animals (Afrikanische Tiere), Kinderbuch.
1989
Bibliografische Angabe The Powers That Be, Roman (dt: Die Feuer der Macht, Reinbek 1989) [2] - Eines Tages kommt ein Hauptmann in ein kleines Fischerdorf im Süden Afrikas und versucht das Geheimnis der Einwohner mir Gewaltanwendung zu ergründen. Allegorische Darstellung staatlichen Machtmissbrauchs vor dem Hintergrund des 1985 in Südafrika verhängten state of emergency (Notstand).
1991
Bibliografische Angabe A Good-Looking Corpse
(Ein gutaussehender Leichnam), Sachbuch, Secker & Warburg, London.
1992
Bibliografische Angabe This Day And Age (dt: Seit Jahr und Tag, Reinbek 1993), Roman - Über die von schwarzen gegründeten Free Churches in Südafrika
und ihre Vernichtung zu Beginn des 20. Jh's.
Absatz CNA Literary Award [3] für This Day And Age.
1993
Bibliografische Angabe This Sad Place
(Der traurige Platz), Lyrik, Kapstadt.
1994
Bibliografische Angabe Horseman (dt: Der Reiter, Reinbek 1997), Roman - Über Gewalt und Gesetzlosigkeit gegen Ende des 19. Jh's in Südafrika, ausgelöst durch den Goldrausch.
Bibliografische Angabe A Waiting Country. A South African Witness (dt: Plötzlich ein freies Gefühl, Reinbek 1995), Sachbuch.
1996
Im Herbst schreibt Mike Nicol als Gastschreiber für die südafrikanische Wochenzeitung Mail & Guardian einige Artikel, in denen er über Gewalt in Gegenwart und Vergangenheit seines Landes berichtet.
1997
Bibliografische Angabe Bra Henry
. Erzählung. Johannesburg 1997. - Erz. basierend auf dem Leben des drum magazine-Journalisten Henry Nxumalo.
1998
Bibliografische Angabe The Ibis Tapestry
(Der Ibis-Gobelin), Roman - Über Waffenschiebereien des südafrikanischen Geheimdienstes. [4]
1999
Bibliografische Angabe The New Bourgeois World (dt: Die neue bürgerliche Welt, in: Wespennest (Nr. 117 v. 18. November), übersetzt v. Thomas Brückner) - Autobiographische Notizen.
2000
Bibliografische Angabe Invisible Line
(Unsichtbare Linie/Grenze), Photos und Text, gemeinsam mit Ken Osterbroek.
2001
Bibliografische Angabe Sea-mountain, Fire City: Living in Cape Town at the Turn of the 20th Century. Cape Town 2001. - Betrachtungen zu Kapstadt nach der Rückkehr nach einjährigem Berlin-Aufenthalt.
Bibliografische Angabe It's a blackboard bungle [5], Artikel in der südafrikan. Sunday Times (v. 22. April) über drohende Zensur in Südafrika, von der auch Bücher von Nadine Gordimer und JM Coetzee [6] betroffen sein könnten.
Bibliografische Angabe Eine Art Bürgerkrieg, in Wespennest (Nr. 122, März) - Über das Ansteigen der Gewalt in Südafrika seit Ende der Apartheid.
2002
Gastprofessur als poet in residence an der Universität Essen.
Bibliografische Angabe Seven Short Takes on the 'Civilised World' (dt: Sieben Momentaufnahmen aus der 'zivilisierten Welt', in: Wespennest (Nr. 127, 11. Juni), übersetzt v. Thomas Brückner) - Autobiographische Notizen. [7]
2003
What Daddy Loves
(Was Papi liebt) gemeinsam mit Sue Kassirer und Jerry Smath (Illustrationen), Kinderbuch.

2006
Bibliografische Angabe Out to Score, gemeinsam mit Joanne Hichens. Kriminalroman. Rogggebaai (Südafrika) 2006.- Vor dem Hintergrund der sog. Abalonenkriege - Abalone ist eine Meeresschnecke, die im Osten als Aphrodisiakum geschätzt wird -, in denen es um riesige Summen geht, ermitteln der Ex-Cop und jetzige Privatdetektiv Mullet Mendes und sein Partner Vincent Saldana in Kapstadt. Die größte und komplexeste Stadt des Landes spielt in ihrer "gefährlichen Schönheit" (M. N.) die eigentliche Hauptrolle.
Absatz Teilnahme an der Wiener Veranstaltung Literatur im März: Südafrika -
 Neues von einem anderen Ende dieser Welt.
Bibliografische Angabe Mandela. Das Porträt. Biographischer Teil: Mike Nicol, Vorwort: Kofi Annan, Einleitung: Erzbischof Desmond Tutu, mit umfassendem Bildmaterial und 60 Interviews, in denen Freunde Mandelas aus aller Welt, von Bill Clinton bis Bono Vox, von Tony Blair bis Thabo Mbeki, von ihren Begegnungen mit dem südafrikanischen Friedensnobelpreisträger erzählen.
Bibliografische Angabe The Firm: A Biography of Webber Wentzel Bowens. Südafrika 2006.

2008
Bibliografische Angabe Dalai Lama Compassion, Sachbuch. München 2008.
Bibliografische Angabe John Lennon Imagine, Sachbuch. München 2008.
Bibliografische Angabe Payback (Rache/Heimzahlung), Kriminalroman. Kapstadt 2008.
2010
Bibliografische Angabe Killer Country
, Kriminalroman. Kapstadt 2010.
Mike Nicol lebt als freier Schriftsteller und Journalist in Kapstadt.
STIMMEN:
(noch nicht aufgenommen)
ANMERKUNGEN:
1) ungenaue Datierung in den Quellen
2) Beginnend mit diesem Roman werden M.N.'s Bücher verglichen mit dem magischen Realismus eines Marquez.
3) Wichtigster Literaturpreis Südafrikas
4) In einem Interview mit Serge Breysse von der Université de La Réunion sagt M. N. selbst darüber: "It’s about the Truth and Reconciliation Commission although I wrote it before The Truth and Reconciliation Commission had started" (Es handelt von der Wahrheits- und Aussöhnungskommission, obwohl ich es geschrieben habe, bevor die Wahrheits- und Aussöhnungskommission ihre Arbeit aufgenommen hatte).
5) Der genaue Sinn des Ausdrucks "blackboard bungle" erschliesst sich in der wörtlichen Übersetzung "(Schul)TafelPfuscherei / Stümperei / pfuschen" nicht. Nachdem weder "native speaker" noch Idiom-Listen Aufklärung gebracht haben, bitte ich die Besucher um Mitarbeit: Wer kann das Sprachrätsel lösen, ist hier ein neues Idiom im Entstehen? Informationen darüber bitte an redaktion@marabout.de [J.K.]
6) Am Beispiel von Coetzees Roman Disgrace (Schande) beschreibt M. N. den Versuch, ein Buch zu bannen.
7) M. N. beschreibt außerordentliche Erfahrungen, auch Deutschland betreffend, z.B. die Ablehnung des Visums für seine Partnerin durch die Deutsche Botschaft, als er vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) nach Deutschland eingeladen wird oder was ihm im Berliner Supermarkt Kaisers in der Kassenschlange widerfährt. Vgl Sieben Momentaufnahmen.
Wichtigste Quelle neben dem Internet:
Literatur Schwarzafrikas, Die (H.Ehling/P. Ripken, Hrsg., Beck'sche Reihe München 1997)
LINKS:
Interview von Serge Breysse mit M.N. (Université de La Réunion - Faculté des Lettres et des Sciences Humaines)
It's a blackboard bungle, Artikel in der Sunday Times, Südafrika (dt. Übersetzung)
Die neue bürgerliche Welt auf www.eurozine.com
Sieben Momentaufnahmen auf www.eurozine.com
2003-2010 © by Janko Kozmus
REZENSION(EN)
Die Feuer der Macht (in Vorbereitung)
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Siehe auch den Artikel über Zensurtendenzen in Südafrika v. Mike Nicol
sowie andere südafrikanische Themen in der
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