|
Quelle:
Cameroon
tribune , französisch- u. englischspr. Tageszeitung aus
Kamerun (Cameroon tribune )
|
Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus ©
|
|
| . |
|
CHRONIK
|
| |
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
|
|
von
innen und außen
|
| |
|
|
| |
|
|
| . |
|
|
|
···················································································
|
| · Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Kamerun · |
|
|
|
|
"Oku / Mbessa-Zusammenstöße:
80 Häuser brannten" |
| überschreibt
Choves Loh seinen Bericht auf der Titelseite der französisch-
und englischsprachigen Tageszeitung Cameroon tribune,
in dem es um "die zweite Konfrontation in drei Monaten"
zwischen dem Oku- und dem Mbessa-Volk gehe und die Tote
und Verletzte gefordert habe. |
| Es
gebe auf beiden Seiten, "die Gott zu Nachbarn bestimmte",
eine Menge Verletzter zu zählen und zu bedauern.
|
| Der
Bezirksbeamte Lienwotue Patrick, der sich, seit die Zusammenstöße
am 5. Mai begonnen hatten, in dem Gebiet aufgehalten habe,
habe der Cameroon tribune mitgeteilt, dass er tatsächlich
ca. 80 abgebrannte Häuser und zerstörte Farmen in
Mbessa gezählt habe. Währenddessen drohten Bewaffnete
des Oku-Volkes, mit denen er im Ambel-Gebiet sprach, mit
dem Schlimmsten, sollten die Mbessa nicht ihre vermissten
Leute herausgeben, "tot oder lebendig".
|
| Lientwotue
Patrick bestätigte, dass eine Frau der Mbessa starb,
doch habe ihr Tod nichts mit den Konfrontationen zu tun,
da sie krank gewesen sei. Zur Drucklegung habe, so der
Journalist der in Jaunde erscheinenden Tageszeitung, unsichere
Ruhe geherrscht, während 30 Gendarmen ihre Bewaffnung
nachrüsteten, um weiteren Zusammenstößen vorzubeugen.
|
| Dies
sei ferner von Panjouono Daniel, dem leitendem Bezirksbeamten
des Bui-Bezirks, bestätigt worden; gegenüber
der Cameroon tribune habe er in einem Telefoninterview
gesagt, in dieser Woche bereits 14 Oku-Opfer im Banso
Baptist Hospital besucht zu haben, vier von ihnen seien
inzwischen entlassen worden. Er habe Quellen, die die
Situation dramatisierten, getadelt und zum Einen bestätigt,
es gebe keine Zerstörungen auf der Oku-Seite und
zum Anderen eine unbestimmte Zahl von Toten. Panjouono
Daniel sagte, die Administration arbeite rund um die Uhr
daran, damit wieder totale Ruhe einkehre. Er habe außerdem
angegeben, dass Studenten der Mbessa, die an der Oku-Elak-High
School studierten, als Vorsichtsmaßnahme nach Kumbo befördert
worden seien, um jeglichen Vergeltungsversuch zu unterbinden,
während die Frau des Bürgermeisters von Elak
belästigt worden sei, indem ihr ihre Mbessa-Verwandtschaft
vorgeworfen wurde. Schließlich wird der Ständige
Sekretär des Regierungsbüros der Nordwest-Provinz
Peter Tieh Nde mit der Äußerung zitiert, die Technische
Kommission der Provinz (Provincial Technical Commission)
habe bereits dafür gesorgt, den Grenzverlauf zwischen
Oku und Mbessa nachzuprüfen, um unverzüglich
Ruhe im betroffenen Gebiet herstellen zu können.
·
(Cameroon tribune,
ÜE:
J.K.) |
| |
|
| Artikel
zu Kamerun in der Afrika-Chronik: |
Cameroon tribune, Der Dramatiker Bole Butake gewinnt Preis
für sein Gesamtwerk, 2011 |
Le Messager, Über den Selbstmord eines Unteroffiziers
der Truppe, 2006 |
The New Vision, Über den Tod v. Mongo Beti und die
Rezeption seines Werkes in Uganda, 2002 |
| Weitere
Artikel zum →
Subsaharischen
Afrika in der Afrika-Chronik |
|
|
| |
|