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AFRIKA-CHRONIK
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Quelle:
The Namibian, Tageszeitung (Namibian)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
** wobei der Wert 10 Korruptsfreiheit indiziert und der Wert 0 die höchste Korruptionsstufe. (J.K.)
Vgl.: Transparency International

ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
 
14. Juni 1999
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· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Namibia ·  
The Namibian
Unter dem Titel "Eine hervorragende Arbeit leisten" schreibt FREDERICK PHILANDER in der Tageszeitung The Namibian über den heimischen Stückeschreiber und Schauspieler Norman Job.
Viele von Norman Jobs künstlerischen Werken für Bühne und Film basierten auf seiner persönlichen Erfahrung als Rädelsführer der namibischen Studentenboykotte auf dem Höhepunkt der späten 80er Jahre und als früherer
PLAN-Kämpfer außerhalb Namibias, heißt es in dem Artikel.
(...)
Frederick Philander lässt Norman Job von dieser Zeit erzählen, in der er als bekannter Studentenführer an der Jan Jonker Afrikaner High School gezwungen gewesen sei, das Land zu verlassen und sich 1988 der Befreiungsbewegung anzuschließen. Obwohl er nie einem aktiven Kampf auf dem Schlachtfeld beigewohnt habe, sei die Disziplin eines trainierten Kämpfers äußerst nützlich gewesen für die Profession, die er die letzten sieben Jahre ausübte.
In seinem Fulltimejob als Produktionsassistent und regionaler Theater-Entwicklungskoordinator beim Nationaltheater von Namibia , habe Job sich auf täglicher Basis mit Kunst und Kultur beschäftigte. Er habe Scharen von Schauspielern in ländlicher und städtischer Gegend ausgebildet, ebenso wie er in Workshops künstlerische Werke für die Bühne erarbeitet habe.
Sein Interesse an den darstellenden Künsten, so Frederick Philander, gehe zurück in Norman Jobs Schultage, wo er zunächst in Stücken wie "The Black Pilgrim and King of the Dump" (Der schwarze Pilger und König der Müllhalde) aufgetreten sei. "Nach einer kurzen Zeit in Angola, kam er zurück und setzte sich in den Kopf seine Schreibfertigkeit zu entwickeln. Er glaubt, dass schöpferische Menschen unabhängig sein sollten und frei von Politik, um soziale Angelegenheiten neutral in die Gesellschaft einbringen zu können."
Norman Job mache sich Gedanken über die kleine Zahl von namibischen Schriftstellern, die in schöpferischen Prozess integriert sind. "Es gibt immer noch Massen von undokumentierter Information und Geschichten in der namibischen Gesellschaft, welche danach schreien, geschrieben zu werden", sagt Norman Job.
Job schrieb sein erstes Stück "The Silent Walker" (Der stille Wanderer) 1994, entdeckte aber, so Philander, dass der Markt überflutet war von Werken über AIDS; so stellte er es zwischenzeitlich zurück. Er beabsichtigt das Stück in nächster Zeit auf die Bühne zu bringen. Mit einer Gruppe enthusiastischer Schauspieler begann er jedoch andere Stücke zu bearbeiten, wobei er sich auf das Verhalten der Menschen gegenüber dem Killervirus konzentrierte.
"Dies umfasste solche Werke wie "The Graveyard" (Der Friedhof), "The Time Bomb" (Die Zeitbombe), "Die Uurglas" (Stirb Uurglas), "Joe's Deal" und "The Killer". 1998 schrieb und bearbeitete Norman gleichzeitig zwei Stücke, die sich später zu lokalen Meisterstücken entwickelten. ..."
Darauf folgte die Komödie "My Jackettie" [Wortspiel mit "Jacket" und "Tie" (Krawatte)], welches er schrieb und aufführte mit seiner Schauspielgruppe in Windhoek. Sein größter künstlerischer Erfolg als Schriftsteller, stellt Frederick Philander fest, sei das sozioökonomische Drama, "Cul de Sac Nommer 9" (Sackgasse Nummer 9) ein Afrikaans-Drama über die Auswirkungen von Teenager-Schwangerschaften. ...
"Dann folgte das Stück "Changes are Chances" (Wechsel sind Chancen), welches mit einer Gruppe aus Uis realisiert wurde. Das Werk, das die Abhängigkeit der Gemeinde von der Zinnmine in Uis beschreibt, wurde in dieser Zeit erfolgreich in Westküstenstädten aufgeführt."
Als ein produktiver Stückeschreiber für das Fernsehen und Direktor habe Norman Job solche Stücke geschaffen wie "In the Shadow of Justice" (Im Schatten der Gerechtigkeit), welches kürzlich im Fernsehen gezeigt wurde. Sein letztes, in Arbeit befindliche Fernsehstück heißt The Patient. Job hofft dieses Werk international verkaufen zu können.
Abschließend geht FREDERICK PHILANDER auf die Rollen des Schauspielers Job ein; zu den herausragenden zählten die Rollen in einer BBC-Produktion sowie eine deutsche Fernsehserie über Namibia mit dem Titel "Yoos" und der südafrikanische Film "The Entrepreneur" (Der Unternehmer) · (Namibian, ÜE: J.K.)
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