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Quelle:
The
Namibian, Tageszeitung (Namibian)
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Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
**
wobei der Wert 10 Korruptsfreiheit
indiziert und der Wert 0 die höchste Korruptionsstufe. (J.K.)
Vgl.: Transparency
International
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial-
und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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| · Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Namibia · |
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Unter dem Titel "Eine hervorragende Arbeit leisten" schreibt
FREDERICK PHILANDER in der Tageszeitung The Namibian
über den heimischen Stückeschreiber und Schauspieler
Norman Job. |
Viele
von Norman Jobs künstlerischen Werken für Bühne
und Film basierten auf seiner persönlichen Erfahrung
als Rädelsführer der namibischen Studentenboykotte
auf dem Höhepunkt der späten 80er Jahre und
als früherer
→
PLAN-Kämpfer
außerhalb Namibias, heißt es in dem Artikel. |
| (...) |
| Frederick
Philander lässt Norman Job von dieser Zeit erzählen,
in der er als bekannter Studentenführer an der Jan
Jonker Afrikaner High School gezwungen gewesen sei, das
Land zu verlassen und sich 1988 der Befreiungsbewegung
anzuschließen. Obwohl er nie einem aktiven Kampf
auf dem Schlachtfeld beigewohnt habe, sei die Disziplin
eines trainierten Kämpfers äußerst nützlich
gewesen für die Profession, die er die letzten sieben
Jahre ausübte. |
| In
seinem Fulltimejob als Produktionsassistent und regionaler
Theater-Entwicklungskoordinator beim Nationaltheater von
→
Namibia
,
habe Job sich auf täglicher Basis mit Kunst und Kultur
beschäftigte. Er habe Scharen von Schauspielern in
ländlicher und städtischer Gegend ausgebildet,
ebenso wie er in Workshops künstlerische Werke für
die Bühne erarbeitet habe. |
| Sein
Interesse an den darstellenden Künsten, so Frederick
Philander, gehe zurück in Norman Jobs Schultage,
wo er zunächst in Stücken wie "The Black Pilgrim
and King of the Dump" (Der schwarze Pilger und König
der Müllhalde) aufgetreten sei. "Nach einer kurzen
Zeit in →
Angola, kam er
zurück und setzte sich in den Kopf seine Schreibfertigkeit
zu entwickeln. Er glaubt, dass schöpferische Menschen
unabhängig sein sollten und frei von Politik, um
soziale Angelegenheiten neutral in die Gesellschaft einbringen
zu können." |
| Norman
Job mache sich Gedanken über die kleine Zahl von
namibischen Schriftstellern, die in schöpferischen
Prozess integriert sind. "Es gibt immer noch Massen von
undokumentierter Information und Geschichten in der namibischen
Gesellschaft, welche danach schreien, geschrieben zu werden",
sagt Norman Job. |
| Job
schrieb sein erstes Stück "The Silent Walker" (Der
stille Wanderer) 1994, entdeckte aber, so Philander, dass
der Markt überflutet war von Werken über AIDS;
so stellte er es zwischenzeitlich zurück. Er beabsichtigt
das Stück in nächster Zeit auf die Bühne
zu bringen. Mit einer Gruppe enthusiastischer Schauspieler
begann er jedoch andere Stücke zu bearbeiten, wobei
er sich auf das Verhalten der Menschen gegenüber
dem Killervirus konzentrierte. |
| "Dies
umfasste solche Werke wie "The Graveyard" (Der Friedhof),
"The Time Bomb" (Die Zeitbombe), "Die Uurglas" (Stirb
Uurglas), "Joe's Deal" und "The Killer". 1998 schrieb
und bearbeitete Norman gleichzeitig zwei Stücke,
die sich später zu lokalen Meisterstücken entwickelten.
..." |
| Darauf
folgte die Komödie "My Jackettie" [Wortspiel mit
"Jacket" und "Tie" (Krawatte)], welches er schrieb und
aufführte mit seiner Schauspielgruppe in Windhoek.
Sein größter künstlerischer Erfolg als
Schriftsteller, stellt Frederick Philander fest, sei das
sozioökonomische Drama, "Cul de Sac Nommer 9" (Sackgasse
Nummer 9) ein Afrikaans-Drama über die Auswirkungen
von Teenager-Schwangerschaften. ... |
| "Dann
folgte das Stück "Changes are Chances" (Wechsel sind
Chancen), welches mit einer Gruppe aus Uis realisiert
wurde. Das Werk, das die Abhängigkeit der Gemeinde
von der Zinnmine in Uis beschreibt, wurde in dieser Zeit
erfolgreich in Westküstenstädten aufgeführt." |
| Als
ein produktiver Stückeschreiber für das Fernsehen
und Direktor habe Norman Job solche Stücke geschaffen
wie "In the Shadow of Justice" (Im Schatten der Gerechtigkeit),
welches kürzlich im Fernsehen gezeigt wurde. Sein
letztes, in Arbeit befindliche Fernsehstück heißt
The Patient. Job hofft dieses Werk international verkaufen
zu können. |
| Abschließend
geht FREDERICK PHILANDER auf die Rollen des Schauspielers
Job ein; zu den herausragenden zählten die Rollen
in einer BBC-Produktion sowie eine deutsche Fernsehserie
über Namibia mit dem Titel "Yoos" und der südafrikanische
Film "The Entrepreneur" (Der Unternehmer) · (Namibian,
ÜE:
J.K.) |
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Artikel zu Namibia in der Afrika-Chronik: |
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2012 |
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schreiben und sprechen, 2011 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia über das Für
und Wider der Grundeinkommensbeihilfezahlungen im Rahmen des BIG-Projekts,
2008 |
New Era, BIG-Koalition zahlt Beihilfen aus, 2008 |
The Namibian, Jüngster Gefangener Namibias unter Selbstmordgefahr,
2007 |
The Namibian über einen historischen Landesstreit
im Süden des Landes, 2007 |
The Namibian über Schadensbekämpfung nach Überschwemmung
in Windhoek, 2006 |
The Namibian über Kinder von Farmarbeitern, die bei
Polioimpfung übergangen wurden, 2005 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia über Elendsviertel
in Swakopmund, 2004 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia über die Gedenkfeierlichkeiten
zum Herero-Aufstand gegen die deutsche Kolonialmacht vor 100 Jahren,
2004 |
The Namibian zum Gedenken des Aufstands der Herero gegen
die deutsche Kolonialmacht vor 100 Jahren u. ausbleibende Entschädigungen,
2004 |
The Namibian über die Korruption im Lande, 2003 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia über einen Gesetzesentwurf
gegen häusliche Gewalt, 2003 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia über "dramatischen
Anstieg von Sexualverbrechen" im Lande, 2003 |
Die NZZ über Seyfrieds Kolonialroman Herero,
2003 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia stellt das erste Buch
des Landes vor, das in die African Writers Series aufgenommen
wurde, 2001 |
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