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Quelle: The
Daily Nation, Kenya (Daily Nation)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
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Zur Sozial-
und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Kenia ·
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| "Entfernt
solche Scheusale aus unserem Schulsystem" fordert Kenias
Daily Nation in einem Bericht über Prügelstrafe
in den einheimischen Schulen: |
Körperliche
Züchtigung sei von allen Gesellschaften praktiziert
worden.
"Dies mag der Grund sein, warum viele Kenianer die
seit Kurzem statt findende Ächtung an Schulen missbilligen.
Sie zitieren das alte englische Sprichwort, das besagt,
an der Rute zu sparen heiße das Kind verderben. |
| ...
Sowohl im traditionellen als auch im nachkolonialem →
Kenia
wurde Züchtigung bis zum jüngsten Bann viel praktiziert.
Die meisten Eltern und Lehrer wussten genau wie viel Schmerz
sie einem widerspenstigen Kind zufügen durften, um
es zur Räson zu bringen. |
| ...
Sie wussten genau welches Körperteil sie anpeilen mussten,
da es an keiner Stelle einem Organ nahe war, dessen Verletzung
fatale Folgen hätte nach sich ziehen können. |
| ...
Doch all diese Überlegungen erscheinen nun sinnlos.
Das Recht hat körperliche Züchtigung an Schulen
untersagt. |
| Das,
was manche Lehrer immer noch tun, indem sie Studenten verprügeln,
ist oft doppelt illegitim. Es richtet sich gegen den Buchstaben
des neuen Gesetzes. Und es tritt den traditionellen Geist
des Gesetzes mit Füßen, das als Ziel der Bestrafung
innehatte, ein Kind zur Räson zu bringen, nicht es
zu verkrüppeln oder zu töten. |
| Wir,
in den Tageszeitungen, veröffentlichen noch immer herzzereissende
Berichte über Kinder, die hier und da umkommen in der
Folge von irregeleitetem Enthusiasmus eines Lehrers. |
...
Sie hämmern so hart und so oft, dass ein solches Kind
häufig an großem Blutverlust stirbt. Ein Lehrer,
der sich so verhält, bestraft nicht, er mordet."
Eine Person von solcher Brutalität habe keinen Platz
an einer Schule, "denn Schulpflicht bedeutet sanft
anleiten und nur im äußerstem Falle zur Rute
zu greifen, und auch dies wohlüberlegt und human. Warum
zieht die Regierung also diese Verletzer des Rechts wie
auch der Humanität nicht zur Rechenschaft, seit diese
Fälle eskalieren?" (Daily Nation, ÜE:
J.K.)
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| Weitere
Artikel zu Kenia in der Afrika-Chronik |
The Standard, Versorgungskrise infolge der gewalttätigen Auseinandersetzungen
nach den Wahlen, 2008 |
The Standard, Verschiebung des Lehrbetriebs an Universitäten
infolge gewalttätiger Auseinandersetzungen nach den Wahlen,
2008 |
Kenya Times, Todesopfer nach Zusammenstößen rivalisierender
Gemeinden, 2007 |
Kenya Times, Statistische Befragung von 2.400 Frauen zum Thema Sexualität,
2007 |
KBC, Todesurteil wegen Raub und Misshandlung im Fall Ngugi wa Thiong'o
und Ehefrau, 2006 |
The Standard, Über die Leiden eines kenianischen Sargmachers,
2006 |
The Standard, Über den niedrigen Entwicklungsstand Kenias,
2006 |
The Standard, Über die korrupteste Institution in Kenia, 2005 |
Kenya Times, Friedensnobelpreis 2004 für die Kenianerin Wangari
Maathai |
Kenya Times, Über die Attacke auf den kenianischen Schriftsteller
Ngugi wa Thiong'o und seine Frau |
Kenya Times, Über Ngugis Mundarttheorie |
Daily Nation, Über illegale Handlungen der Studenten an Kenias
Hochschulen |
Daily Nation, Reaktion auf den Mord an Ausschussvorsitzenden |
Daily Nation, Über das Analphabetentum in Kenia |
The East African, Über die Moi-Biographie v. Andrew Morton |
Daily Nation, Über Ngugi wa Thiong'os Kamirithu-Theatergemeinschaft
|
Daily Nation, Publikations- und Verbotsgeschicht des Romans Matigari
v. Ngugi wa Thiong'o, 1998 |
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| Weitere
Artikel zum → Subsaharischen Afrika
in der Afrika-Chronik |
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