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Ausgezeichnet mit dem
Lettre Ulysses Award 2005

 

 

 

Quelle:
Allgemeine Zeitung, Namibia (AZ, Namibia)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
 
24. Mai 2002
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·  Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Namibia ·  
Die deutschsprachige Allgemeine Zeitung, Namibia, berichtet im Kulturteil von dem Erstlingsroman einer Autorin aus  Simbabwe:
"Alexandra Fullers Romandebüt Donīt Letīs Go to the Dogs Tonight (Laßt uns heute abend nicht vor die Hunde gehen) erzählt von einer afrikanischen Kindheit"
"Rhodesien ist innerhalb seiner imaginären Kolonial-Traum-Grenzen mit mehr Geschichte vollgestopft, als ein Land von der Größe einer sehr großen Teekanne in weniger als einem Jahrhundert anhäufen kann - ohne zu zerbrechen", zitiert die Allgemeine Zeitung die Autorin und geht auf die aktuelle Situation in Simbabwe ein. Dass dieses Land schon mehr als einen gefährlichen Riss habe, zeigten schon die Ereignisse der letzten Jahre: "Farmbesetzungen, Morde, wirtschaftlicher Kollaps, unfreie Wahlen". Von solchen Dingen würde Alexandra Fuller in ihrem autobiographischen Roman nicht berichten. Ihre Geschichte sei die eines europäischen Kindes in Afrika, "das die größeren historischen Ereignisse nur periphär miterlebt, wenn sie seine eigene kleine Welt tangieren". Die Autorin Fuller sei im Alter von zwei Jahren mit ihrer Familie ins damalige vom Bürgerkrieg zerrüttete Rhodesien ausgewandert und nach der Enteignung - mit dem Regierungsantritt Mugabes im Jahre 1980 - zu einer innerafrikanischen Odyssee gezwungen worden. Diese wird "aus der poetisch-verspielten Perspektive eines Kindes" erzählt, "das die Welt nicht immer versteht, aber deswegen nicht weniger intensiv wahrnimmt." Die Allgemeine Zeitung beschließt ihre äußerst positive Kritik mit den Worten: "Mit seinen gnadenlos ehrlichen Schilderungen sowie einer sehr sinnlichen und stellenweise urkomischen Sprache ist dieses autobiographische Romandebüt von Alexandra Fuller eine leidenschaftliche Liebeserklärung an den Kontinent Afrika." (AZ, Namibia)
Weitere Artikel zu Simbabwe in der Afrika-Chronik:
Afrika-Chronik The Financial Garette, Des Landes kollektives Gedächtnis, gemeinsam konserviertes Gewissen, 2012
Afrika-Chronik NewsDay, Zeitungsverkäufer bedroht, 2011
Afrika-Chronik The Standard, Herausgeber von The Standard verhaftet, 2008
Afrika-Chronik The Standard, Ngugi Wa Mirii stirbt im simbabwischen Exil, 2008
Afrika-Chronik The Herald berichtet von der Vergabe des simbabwischen Verlegerpreises 2007
Afrika-Chronik The Standard, 150 Simbabwer suchen Asyl in Botsuana, 2007
Afrika-Chronik The Standard, Mordenthüllung an Befreiungshelden in Buchform angekündigt, 2006
Afrika-Chronik The Standard über die Kinderarbeit auf den neuen kommerziellen Farmen, 2006
Afrika-Chronik Chronicle, Über Entschädigungsforderungen zwangsumgesiedelter Menschen am Lake Kariba, 2005 Afrika-Chronik
Afrika-Chronik Chronicle, Über den Schwarzmarkthandel in Victoria Falls, 2005 Afrika-Chronik
Afrika-Chronik The Standard über die Folgen der Säuberungskampagne an den Schulen, 2005
Afrika-Chronik The Herald berichtet von der Zerstörung illegaler Siedlungen durch die Polizei, 2005
Afrika-Chronik The Herald berichtet von einem Mann, der wegen Sodomie vor Gericht steht, 2005
Afrika-Chronik The Herald berichtet über illegales Goldschürfen in Simbabwe, 2004
Afrika-Chronik The Standard über Unterernährung im Lande, 2004
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