UNTER
AFRIKANISCHER SONNE
dt. Übersetzung
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DIE
KRALLEN DES LÖWEN
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Ausgezeichnet mit dem
Lettre Ulysses Award 2005
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Quelle: Allgemeine
Zeitung, Namibia (AZ, Namibia)
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Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial-
und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Namibia · |
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| Die
deutschsprachige Allgemeine Zeitung, →
Namibia,
berichtet im Kulturteil von dem Erstlingsroman einer Autorin
aus → Simbabwe:
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"Alexandra Fullers
Romandebüt Donīt Letīs Go to the Dogs Tonight
(Laßt uns heute abend nicht vor die Hunde gehen) erzählt
von einer afrikanischen Kindheit"
"Rhodesien ist innerhalb seiner imaginären Kolonial-Traum-Grenzen
mit mehr Geschichte vollgestopft, als ein Land von der Größe
einer sehr großen Teekanne in weniger als einem Jahrhundert
anhäufen kann - ohne zu zerbrechen", zitiert die
Allgemeine Zeitung die Autorin und geht auf die aktuelle
Situation in Simbabwe ein. Dass dieses Land schon mehr als
einen gefährlichen Riss habe, zeigten schon die Ereignisse
der letzten Jahre: "Farmbesetzungen, Morde, wirtschaftlicher
Kollaps, unfreie Wahlen". Von solchen Dingen würde
Alexandra Fuller in ihrem autobiographischen Roman nicht
berichten. Ihre Geschichte sei die eines europäischen
Kindes in Afrika, "das die größeren historischen
Ereignisse nur periphär miterlebt, wenn sie seine eigene
kleine Welt tangieren". Die Autorin Fuller sei im Alter
von zwei Jahren mit ihrer Familie ins damalige vom Bürgerkrieg
zerrüttete Rhodesien ausgewandert und nach der Enteignung
- mit dem Regierungsantritt Mugabes im Jahre 1980 - zu einer
innerafrikanischen Odyssee gezwungen worden. Diese wird
"aus der poetisch-verspielten Perspektive eines Kindes"
erzählt, "das die Welt nicht immer versteht, aber
deswegen nicht weniger intensiv wahrnimmt." Die Allgemeine
Zeitung beschließt ihre äußerst positive
Kritik mit den Worten: "Mit seinen gnadenlos ehrlichen
Schilderungen sowie einer sehr sinnlichen und stellenweise
urkomischen Sprache ist dieses autobiographische Romandebüt
von Alexandra Fuller eine leidenschaftliche Liebeserklärung
an den Kontinent Afrika." (AZ, Namibia)
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| Weitere
Artikel zu Simbabwe in der Afrika-Chronik: |
The Financial Garette, Des Landes kollektives Gedächtnis,
gemeinsam konserviertes Gewissen, 2012 |
NewsDay, Zeitungsverkäufer bedroht, 2011 |
The Standard, Herausgeber von The Standard verhaftet,
2008 |
The Standard, Ngugi Wa Mirii stirbt im simbabwischen Exil,
2008 |
The Herald berichtet von der Vergabe des simbabwischen
Verlegerpreises 2007 |
The Standard, 150 Simbabwer suchen Asyl in Botsuana, 2007 |
The Standard, Mordenthüllung an Befreiungshelden in
Buchform angekündigt, 2006 |
The Standard über die Kinderarbeit auf den neuen kommerziellen
Farmen, 2006 |
Chronicle, Über Entschädigungsforderungen zwangsumgesiedelter
Menschen am Lake Kariba, 2005 Afrika-Chronik |
Chronicle, Über den Schwarzmarkthandel in Victoria Falls,
2005 Afrika-Chronik |
The Standard über die Folgen der Säuberungskampagne
an den Schulen, 2005 |
The Herald berichtet von der Zerstörung illegaler
Siedlungen durch die Polizei, 2005 |
The Herald berichtet von einem Mann, der wegen Sodomie
vor Gericht steht, 2005 |
The Herald berichtet über illegales Goldschürfen
in Simbabwe, 2004 |
The Standard über Unterernährung im Lande, 2004 |
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