ARROWS
OF GOD
engl. Ausgabe!
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Quelle: The
New Vision, Uganda's Leading Daily (New Vision)
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Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial-
und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Uganda
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| Die
führende Tageszeitung →
Ugandas, New Vision,
über den nigerianischen Autor Okey Ndibe und
seinen Roman Arrows of Rain: |
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"Ndibe verwandelt Realität in Kunst"
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| Seine
Eltern hätten ihn in die afrikanische Literatur eingeführt,
als er seine kreativen Säfte noch im Gymnasium versprüht
habe. Er sei fasziniert gewesen von der magischen Welt, die
Chinua Achebes in Things Fall Apart erschaffen hatte.
Als er schließlich Achebe an einer Tankstelle begegnet
sei, hätten sie einander gegrüßt: 'Es war,
als hätte Gott zu mir gesprochen'.... |
| "Ndibe
glaubt, nur in Afrika finde man trotz der Tyrannei ein Lächeln.
Es ist dies menschliches Drama, auf das er sich bezieht und
das ihn dazu brachte, Arrows of Rain zu schreiben.
Von Madia, einem Land, das nur dünn maskiert als → Nigeria
erkennbar den Mikrokosmos eines afrikanischen Staates darstellt,
spricht er mit solcher Überzeugung: 'Ich erzähle
die Geschichte Afrikas durch einen verrückt scheinenden
Mann, dessen Portrait zeigt, wie Macht in Afrika einen Menschen
verzerrt. ... Ich portraitiere, was mit uns geschehen kann,
wenn wir uns im Angesicht solcher Macht ruhig verhalten.'
... 'Madia reflektiert meine Lektüre afrikanischer Geschichte.'
Eine Geschichte, die erzählt werden muss, verzeiht niemals
Schweigen, in dieser Grundaussage des Buches ist Ndibes Lebensphilosophie
eingefangen. Er glaubt, es sei Teil schriftstellerisch moralischer
Verantwortung, die Wahrheit sogar angesichts des Todes auszusprechen.
'Ken Saro Wiwa’s Geschichte hat ihn überlebt. Wäre
Saro Wiwa nicht gestorben, würde die Welt heute nicht
so auf ihn sehen, wie sie es tut.' ... |
| Wenn
sich auch Ndibe glücklich schätzt über einige
positive Kritik seines nigerianischen Publikums: 'Sie haben
der schmerzhaften Anerkennung, dass dies die Geschichte unseres
Landes sei, Ausdruck gegeben'. So gebe es auch, fügt
Ndibe hinzu, 'Kritik, die konstatiere, dass der Titel meines
Buches Achebes Arrow of God parodiere. Dabei gibt es
kaum einen Zusammenhang. Achebes Titel ist Arrow, meiner lautet
Arrows. Er ist abgeleitet von einer Fabel, die beschreibt,
der Regen habe zwei Gesichter. Er könne Leben und Tod
bringen. Ndibe mag weit davon entfernt sein, von seinem Schreiben
leben zu können, wie →
Achebe dies tut oder
von der Annerkennung eines → Soyinka,
aber sein Buch hat die Türen zu einer neuen Qualität
("different capacity") geöffnet ..." (New
Vision, ÜE:
J.K.) |
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| Weitere
Artikel zu Nigeria in der Afrika-Chronik: |
The Guardian, Achebe erhält den Man Booker International
Prize, 2007 |
Daily Sun, Über den literarischen Norden des Landes,
2006 |
The Vanguard, Chinua Achebe lehnt aus Protest Nationalpreis
seines Landes ab, 2004 |
The Daily Independent, 44ster Jahrestag der Unabhängigkeit
des Landes, 2004 |
Die taz berichtet über einen Menschenrechtsanwalt der
den Protest in Nigeria organisiert, 2004 |
Vanguard, "Was den Sex angeht, sind wir nur Possenreißer"
- Gegendarstellung eines Intervies von Chimamanda Ngozi Adichie,
2004 |
Vanguard, Über die Freilassung v. Amina Lawal, die von
einem Sharia-Gericht zum Tode durch Steinigung verurteilt worden
war, 2003 |
The New Vision, Über den nigerianischen Autor Okey Ndibe,
2002 |
The New Vision, Über die Verleihung des Friedenspreises
des Deutschen Buchhandels an Chinua Achebe, 2002 |
Mail&Guardian, Über den zum Tode verurteilten Autor
u. Menschenrechtler Ken Saro-Wiwa, 1995 |
Erklärung des Internationalen Schriftstellerparlaments
zu Saro-Wiwa, 1995 |
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