|
Quelle: Arab
News (englischspr. saudische Tageszeitung (Arab News)
|
Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
ÜE:
J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
|
|
| . |
|
CHRONIK
|
| |
Zur
Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
|
|
von
innen und außen
|
| |
|
|
| |
|
|
| . |
|
|
|
···················································································
|
· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Saudi-Arabien ·
|
|
|
|
| Die
saudi-arabische Tageszeitung Arab News beruft
sich in einem Bericht zum Michael Moore-Film "Fahrenheit
9/11", in dem sie besonders den saudi-arabischen und
kuwaitischen Blickwinkel berücksichtigt, auf Agenturmeldungen.
|
| Die
Zeitung meldet: "Der saudi-arabische Botschafter in
Großbritannien, Prinz Turki Al-Faisal, sagte gestern,
Michael Moore vermittle falsche Fakten in seinem kontroversen
Film 'Fahrenheit 9/11' und reiste nicht nach Saudi-Arabien,
um für seine Dokumentation zu recherchieren. |
|
In einem Interview mit dem Londoner Sunday Telegraph
habe Prinz Turki geäußert, der Dokumentarfilm
sei "grob unfair" gegenüber Saudi-Arabien. Obwohl
er ein Visum für Saudi-Arabien erhalten habe, sei
er nicht angereist. |
| In
der Zwischenzeit verlautet aus Kuwait, der Film sei
auf dem Index, weil es ihn als eine Anklage gegenüber
Saudi-Arabien und als Kritik an der Invasion Iraks
durch Amerika betrachte. |
|
Arab News zitiert hierzu nach Associated Press
den für die Aufsicht der Filmproduktion zuständigen
Abdul Aziz Bou Dastour des Informationsministeriums:
"Wir haben ein Gesetz, das es verbietet, befreundete
Nationen zu beleidigen, und die Bindungen zwischen Kuwait
und Saudi-Arabien sind besonderer Art." Der Film beleidige
die saudi-arabische Königsfamilie, indem er sage,
diese habe gemeinsame Interessen mit der Bush-Familie
und dass diese Interessen im Widerspruch zum amerikanischen
Volk stünden. |
| Moores
Film hat mehr als $ 100 Mio. in den USA eingespielt
und wurde der erfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten;
er wurde in diesem Jahr in Cannes mit den höchsten
Ehren ausgezeichnet. Er beschreibt, das Weiße
Haus habe in der Verantwortung vor den Attacken des
11. September in New York und Washington versagt. Er
klagt Bush an, die Furcht vor zukünftigen Terrorismus
geschürt zu haben, um die öffentliche Unterstützung
für den Irak-Krieg zu gewinnen. |
|
Die saudische Regierung stößt sich an der
Behauptung im Film, dass hochrangigen nationalen Vertretern
Saudi-Arabiens nach den Attacken von den Vereinigten
Staaten erlaubt worden sei, zu einer Zeit aus den USA
zu flüchten, als die amerikanischen Flughäfen
für den kommerziellen Verkehr gesperrt gewesen
seien. |
| Der
Botschafter sagt, so Arab News, die Behauptung
sei widerlegt worden durch den Report der "9/11-Kommission",
die die Attacken untersucht habe. Die Kommission habe
keine Beweise entdeckt, dass irgendwelche Flüge
von nationalen saudischen Vertretern statt gefunden
hätten vor der Wiedereröffnung des nationalen
Luftraums am 13. September. Erneut wird Prinz Turki
mit einer Äußerung gegenüber Telegraph
zitiert: "Es wäre besser gewesen, wenn Michael
Moore fähig gewesen wäre, den ‚9/11-Report'
zu lesen, bevor er diesen Film machte. Er zeigt, dass
alle Protokolle beachtet worden seien." |
|
Was den Irak
angeht, so der kuwaitische Offizielle, kritisiere der
Film Amerikas Irak-Invasionspolitik und das sei "gleichbedeutend
mit einer Kritik an Kuwait für das, was es getan
habe, um den Irak zu befreien". |
| Der
Artikel schließt mit einem in Kleinstschrift abgedruckten
Zusatz: "Vergangenen Monat hat die Kuwait National Cinema
Co. um die Lizenz, den Film in Kuwait zeigen zu können,
nachgefragt, aber das Ministerium verweigerte diesen
Wunsch". |
|
(Arab News,
ÜE:
J.K.)
|
|
|
|
| Weitere
arabische Themen in der Afrika-Chronik: |
L'Orient Le Jour, "Die syrische Schriftstellerin
Colette Khoury wird die erste Botschafterin im Libanon",
2009 |
Arab News, Ein Ausblick auf häusliche Gewalt, 2008 |
AzZaman, Irak sieht Exilanten als Sicherheitsrisiko, 2007 |
Arab News, über das Problem vertragsbrüchiger Haushaltshilfen,
2006 |
Yemen Times, Kommentar zum Tragen von Waffen sowie das Kat-Kauen
im Lande, 2006 |
AzZaman, Zunehmende Gewalt zwingt irakische Universitäten
dazu, den Lehrbetrieb zu suspendieren, 2006 |
The Daily Star berichtet über die Ermordung des libanesischen
Verlegers und Politikers Gibran Tueni, 2005 |
Gulf Daily News berichtet von Attacken gegen einen Menschenrechtsaktivisten
in Bahrein, 2005 |
ArabTimes, Über die Pionierarbeit kuweitischer Schriftstellerinnen,
2005 |
Yemen Times, Über das Leben der Kinder auf der Straße |
Gulf Daily News, Über die Vergabe von 30.000 Büchern
an Kinder u. Jugendliche in Bahrein |
Al-Ahram über Polizeiübergriffe bei Landstreitigkeiten
in Ägypten |
Jordan Times, zur gesetzlichen Stellung der Frau in Jordanien |
Arab News, über Drogensucht an saudischen Schulen |
Le Matin, Marokko, Ein Aktionsplan für den Kampf gegen
die Bettelei in Rabat |
Arab News, über neu errichtete Frauenabteilungen in saudischen
Passstellen |
Hala Al Badry, Rezension ihres Romans "A Certain Woman"
in Arab News |
Arab News, in Saudi-Arabien werden Frauen zum Anwaltsberuf zugelassen |
Abdalrachman Munif, Vorstellung des Autors u. s. Schriften |
Al-Ahram über "The Passion" in Ägypten |
El-Watan über rituelle Klitorisbeschneidung in Ägypten |
Al-Ahram über einen der Verhöhnung des Islam angeklagten
Schriftsteller |
Cairo Times, über den ägyptischen Dichter Ahmed Taha |
Yemen Times, Bewaffnete Stämme bedrohen den Staat, 1997 |
An-Nahar über die arab. Denkfabrik "Club of Aqaba" |
An-Nahar, erste Graduierung an der Universität der V. A.
E. |
|
|
|
|
|
|