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Quelle: Times
of Swaziland, englischspr. Tageszeitung, Swasiland, gegr. 1897
(Times of Swaziland)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE:
J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Swasiland · |
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Die
Nachricht von der Rückkehr der ehemals vertriebenen
Menschen aus Macetjeni berücksichtigt die
englischsprachige Tageszeitung Times of Swaziland
gleich mit zwei Berichten. Der erste - von Sandile
Nkambule - trägt den Titel "Die Menschen
aus Macetjeni dürfen zurück", während
im zweiten Sonnyboy Fakudze darauf hinweist, die
Vertriebenen hätten angeblich schon vor zwei
Jahren zurückkehren dürfen. |
| "Nach
vier Jahren in der Wildnis", schreibt Sandile
Nkambule, "und einem endlosen legalen Kampf mit
der Regierung haben Madeli Fakudze und die Familien,
die in der Nacht vom 13. Oktober 2000 aus den
Gebieten Macetjeni und Ka-Mkhweli vertrieben worden
waren, einen Sieg errungen und Gerechtigkeit erfahren." |
| Um
genau 14.15 Uhr gestern wurde ein emotionsloser
Fakudze von seinen Anwälten in sein Heim
geführt, welches er vor vier Jahren gerade
rechtzeitig genug verlassen hatte, bevor Sicherheitskräfte
kommen und ihn mit Gewalt vertreiben konnten. |
| Die
Rückkehr der anderen, seines Bruders, Häuptling
Mliba und des Häuptlings von Ka-Mkhweli,
Mtfuso Dlamini sowie ihrer Familien wird jederzeit
erwartet. Sie befinden sich, heißt es in
dem Bericht weiter, gegenwärtig im Exil in
→ Südafrika. |
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"Dies
ist mein Heim und ich habe gekämpft, um hierher
zurückkehren zu können und nicht in
das Heim eines anderen. Ich kann nicht sagen,
dass ich glücklich bin, zurück zu sein,
weil ich nicht weiß, wo ich morgen sein
werde. Ich habe eine Menge durchgemacht. Das ist
→ Swasiland,
was?" wird Fakudze zitiert. |
| In
der Folge geht der Artikel ausführlich auf
die Begrüßung und solidarische Hilfe
der Freunde und Nachbarn des Rückkehrers
ein und vermerkt, dass die Sicherheitskräfte
in unmittelbarer Nähe des Anwesens, das Geschehene
beobachteten. Die Anwälte Fakudzes verließen
ihn mit dem Hinweis, sollten sich Probleme mit
bewussten Sicherheitskräften ergeben, solle
Fakudze sie benachrichtigen. |
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Madelis
Rückkehr erfolgte, nachdem das Berufungsgericht
erklärt hatte, die Regierung habe dem Urteil
der "bedingungslosen Rückkehr der Menschen
von Macetjeni und Ka-Mkhweli" nicht Folge geleistet. |
| Die
Richter des Revisionsgerichts seien nach zwei
Jahren der Abwesenheit ins Land zurückgekehrt,
nachdem ihnen versichert worden war, ihre Anordnungen
seien befolgt worden und würden auch aktuell
befolgt, mussten jedoch am Mittwoch morgen überrascht
feststellen, dass die Regierung eben nicht allen
Anordnungen im Macetjeni-Fall nachgekommen war,
heißt es in dem Bericht der Times of
Swaziland weiter. |
| Mit
der Feststellung, noch am 24. September 2004 hatten
Sicherheitskräfte Fakudzes Rückkehr
blockiert, schließt der erste Bericht zum
Thema. |
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| Ein
zweiter Artikel - von Sonnyboy Fakudze - geht
auf die angeblich frühere Rückkehrmöglichkeit
ein: "Vertriebenen stand es frei, vor zwei Monaten
zurückzukehren" |
| Der
Minister für Justiz- und Verfassungsangelegenheiten,
Prinz David, gab an, die Vertriebenen hätten
bereits ab dem 17. September 2004 zurückkehren
können, als Premierminister Themba Dlamini
die Erklärung vom 28. November 2002 zurücknahm,
welche eine Gerichtsentscheidung außer Kraft
setzte. |
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In
seiner schriftlichen eidesstattlichen Erklärung,
hinterlegt beim Berufungsgericht, sagte Prinz
David, "der Prozess bezüglich der Rückkehr
der Anwohner würde auf höchster Regierungsebene
behandelt". |
| Es
sei unwahr, wird der Minister weiter zitiert,
"die Vertriebenen hätten nur unter der Bedingung
zurückkehren dürfen, dass sie sich Prinz
Maguga zur Treue verpflichteten. Die Menschen,
die unter dieser Bedingung zurückkehrten,
waren jene, die dies vor dem 17. September 2004
taten, als die Regierung die Erklärung vom
28. November 2002 ohne Bedingungen zurücknahm". |
| Seit
dem 17. September 2004 beinhalte die Regierungsposition,
"dass die betroffenen Menschen frei sind in Übereinstimmung
mit den Vereinbarungen der die Gerichtsentscheidung
vollziehenden Parteien in ihre Heime zurückzukehren
", sagte der Minister. |
| Vor
dem Berufungsgericht gab er an, dass die Sicherheitskräfte,
die Madeli Fakudze - einen der Vertriebenen -
am 24. September an der Rückkehr gehindert
hätten, also eine Woche nachdem die Erklärung
vom 28. November zurückgenommen worden war,
noch keine Instruktionen erhalten hätten,
die Vertrieben nicht an der Rückkehr zu hindern. |
| Die
Anwälte, die die Vertriebenen vertraten,
hatten den Richtern des Berufungsgerichtes erklärt,
dass Sicherheitsräfte Madeli Fakuze am 24.
September behindert hätten. Sie beklagten,
dass die Regierung den Anordnungen des Gerichts
noch nicht gefolgt sei. |
| Der
Bericht zitiert den Wortlaut der Beschwerde, bevor
er darauf zu sprechen kommt, dass der Minister
dies wie auch den Umstand geleugnet habe, seit
dem Treffen vom 7. November 2004 sei nichts geschehen. |
Bei
dem Treffen vom 4. November, erklärt der
Minister lt. Bericht der Times of Swaziland,
habe er die Anwälte gefragt, was er den Richtern
des Berufungsgerichts berichten solle. "Sie sagten,
ich solle angeben, wir steckten in dieser Angelegenheit
in der Diskussion und die Ehrenwerten Richter
sollten sich wegen der Macetjeni- und Ka-Mkhweli-Angelegenheit
nicht beunruhigen."
"Damals", so der Minister, "wurde vorgeschlagen,
dass Madeli Fakudze als ein Testfall nach Hause
zurückkehren sollte". (Times of Swaziland,
ÜE:
J.K.) |
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| Weitere
Artikel zu Swasiland in der Afrika-Chronik: |
Times of Swaziland, Kommentar zur erneuten Verhaftung
eines mutmaßlichen Serienkillers, 2009 |
Die südafrikan. Zeitung Mail & Guardian
über Gefängnisreformen im benachbarten Swasiland,
2004 |
Die Times of Swaziland über eine Frau, der
Bigamie vorgeworfen wird, 2004 |
| Weitere
Artikel zu →Schwarzafrika
in der Afrika-Chronik |
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