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Quelle: The
Arusha Times (tansanische Wochenzeitung, Arusha Times)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial-
und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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| · Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Tansania · |
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| Letzten
Montag plädierte der 49 jährige ruandische Popstar
Simon Bikindi vor dem in Arusha stattfindenden UN-Tribunal
auf Nicht Schuldig der Anklage des Genozids und
der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nachdem alle
Anklagen durch den Vorsitzenden Richter Lloyd George Williams
verlesen waren. |
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Gemäß
der Anklage, heißt es in dem Bericht weiter, habe
Bikindi mit dem ruandischen Staatschef Juvenal Habyarimana
und hohen Offizieren kollaboriert, um Hutu-Jugendliche
mit Anti-Tutsi-Slogans in seinen Musikkompositionen und
bei Live-Auftritten zu indoktrinieren. Habyarimana ist
bei einem Flugzeugabsturz nahe Kigali am 6. April 1994
getötet worden. |
| Bikindis
Songs wurden durch die verhasste Radio- und Fernsehstation
Radio-Television des Milles Collines (RTLM) gesendet,
berichtet die Wochenzeitung. Seine Musik sei nach dem
Genozid von 1994 in →
Ruanda, der mehr
als 500.000 Tutsis und gemäßigten Hutus das
Leben gekostet hatte, auf den Index gesetzt worden. |
| "Simon
Bikindis Songtexte manipulierten die Politik und Geschichte
Ruandas, um Hutu-Solidarität zu fördern", zitiert
Arusha Times die Anklage. |
| Im
Folgenden geht die tansanische Wochenzeitung auf das bisherige
Verfahren ein: Bikindi habe sich im April 2002 das erste
Mal vor dem Gericht verantworten müssen, und müsse
dies erneut, nachdem die Anklage neue Beweise fand, so
der Un-Gerichtssprecher Roland Amoussouga. |
| Bikindi
sagte vor Gericht: "Die Wahrheit wird über die Lügen
siegen und die Liebe über den Hass." |
| Der
Musiker wurde am 12. Juli 2001 auf Forderung des Chefanklägers
des UN-Tribunals in Leiden durch niederländische
Behörden arretiert. Er habe die Inhaftierung angefochten,
aber verloren und sei am 28. März 2002 in das
UN-Spezialgefängnis in Arusha verbracht worden. |
| Während
des Genozids 1994 habe Bikindi das Ministerium für
Jugend und Sport vertreten und sei Mitglied der herrschenden
pro-Hutu Partei gewesen. |
Das
UN-Tribunal wurde 1994 durch den UN-Sicherheitsrat gegründet,
beschließt die Wochenzeitung ihren Bericht, um die
Haupttäter zur Verantwortung zu ziehen. Bis heute
seien 21 Urteile ergangen; 18 Schuld- und drei Feisprüche.
56 Gefangene säßen in Arusha ein.
(Arusha
Times, ÜE:
J.K.) |
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| Weitere
Artikel zu Tansania in der Afrika-Chronik: |
The Citizen, Lesekultur fördern. 2011 |
The Express, Verbot von lokalem Schnaps gefordert, 2009 |
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Schülerin. 2007 |
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Tansania, 2006 |
The Express, Über die Armut in Tansania, 2005 |
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Arusha Times, Giraffenhirne als HIV/AIDS-Heilmittel verkauft,
Tansania, 2004 |
Arusha Times, Straßenkinder in Arusha, Tansania,
2004 |
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Artikel zum → Subsaharischen
Afrika in der Afrika-Chronik |
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