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Quelle:
KBC
- Kenya Broadcasting Corporation, staatlicher Rundfunk- und
Fernsehsender (KBC, Kenya)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial-
und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Kenia ·
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| Ein
Gericht in Nairobi verurteilt die drei Wachmänner,
die vor zwei Jahren Ngugi wa Thiong'o
und
seine Frau misshandelt und beraubt haben, zum Tode.
KBC, der staatliche Rundfunk- und Fernsehsender
Kenias,
meldet: |
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Die
Ngugi-Angreifer werden gehängt
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Amtsrichterin Julie Oseko verurteilte auch, heißt
es in dem von Vincent Lempaa gezeichneten Bericht
weiter, einen Wächter
wegen Vergewaltigung von Ngugis Ehefrau Njeeri zu
21 Jahren Gefängnis. |
| Nachdem
die Richterin Oseko die Täter Richard Kayago
Maeta, Elias Shikuku Wanjala und Peter Mulati Wafula
bereits am Mittwoch verurteilt hatte, habe sie heute
das Urteil festgesetzt: Tod durch Erhängen. |
| Bei
der Urteilsverkündigung habe die Richterin geäußert,
dass die Täter keine Reue gezeigt hätten
und ihr Verteidiger keine strafmildernden Gründe
angeführt habe. |
| Die
Richterin, habe weiterhin geäußert, dass
der zu 21 Jahren verurteilte Mulati wegen seines "widernatürlichen
Vergehens", einer Verletzung der Würde der
Frau, verurteilt wurde. |
| Die
Taten der Erniedrigung von Frauen, so die Richterin,
würden zunehmen und dieses harsche Urteil sollte
der Abschreckung dienen. |
| Bereits
am Mittwoch habe die Richterin Oseko, berichtet Vincent
Lempaa weiter, den Beschuldigten John Kiragu Chege
mit der Begründung freigesprochen, die Anklage
habe die Schuld nicht nachweisen können. |
| Die
Vier stünden seit dem 27. August 2004 vor Gericht,
nachdem sie beschuldigt worden waren, in der Nacht
vom 11. zum 12. desselben Monats das Paar
in ihrer Wohnung in Nairobis Norfolk Towers attakiert
zu haben. |
| Jedoch
seien Ngugi und Njeeri solange unzufrieden, erklärten
sie bei der anschließenden Pressekonferenz,
bis das Urteil vollständig sei, und alle in den
Fall Verstrickten festgesetzt seien. |
Ngugi
stimmte ausdrücklich der Äußerung
der Richterin zu, heißt es abschließend,
dass es sich um einen "normalen Fall von Raub"
handele, weshalb die anderen Beschuldigten entlastet
wurden.
(KBC,
Kenya,
ÜE:
J.K.) |
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| Weitere
Artikel zu Kenia in der Afrika-Chronik |
Kenya Times, Über die Attacke auf den kenianischen Schriftsteller
Ngugi wa Thiong'o und seine Frau, 2004 |
Kenya Times, Über Ngugis Mundarttheorie |
Daily Nation, Über Ngugi wa Thiong'os Kamirithu-Theatergemeinschaft
|
The Standard, Versorgungskrise infolge der gewalttätigen
Auseinandersetzungen nach den Wahlen, 2008 |
The Standard, Verschiebung des Lehrbetriebs an Universitäten
infolge gewalttätiger Auseinandersetzungen nach den Wahlen,
2008 |
Kenya Times, Todesopfer nach Zusammenstößen rivalisierender
Gemeinden, 2007 |
Kenya Times, Statistische Befragung von 2.400 Frauen zum Thema
Sexualität, 2007 |
The Standard, Über die Leiden eines kenianischen Sargmachers,
2006 |
The Standard, Über den niedrigen Entwicklungsstand Kenias,
2006 |
The Standard, Über die korrupteste Institution in Kenia,
2005 |
Kenya Times, Friedensnobelpreis 2004 für die Kenianerin
Wangari Maathai |
Daily Nation, Über illegale Handlungen der Studenten
an Kenias Hochschulen |
Daily Nation, Reaktion auf den Mord an Ausschussvorsitzenden |
Daily Nation, Über das Analphabetentum in Kenia |
Daily Nation, Über die Prügelstrafe an Kenias Schulen |
The East African, Über die Moi-Biographie v. Andrew Morton |
Daily Nation, Publikations- und Verbotsgeschicht des Romans
Matigari v. Ngugi wa Thiong'o, 1998 |
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| Weitere
Artikel zu → Schwarzafrika
in der Afrika-Chronik |
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