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Quelle:
The Namibian, Tageszeitung (Namibian)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
 
27. Januar 2006
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· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Namibia ·  
The Namibian
  "Die Stadt muss Dolam-Opfer entschädigen."
Unter diesem Titel berichtet Lindsay Dentlinger für die englischsprachige Tageszeitung The Namibian über Entschädigungszahlungen, die nach Aussagen des Stadtrats von Windhoek den durch die schweren Regenfälle geschädigten Familien im Gebiet von Winkhoek Dolam gezahlt würden.
Einschränkend heißt es, der Plan zur Unglücksbekämpfung, soziale Verpflichtungen sowie humanitäre Überlegungen dürften jedoch nicht als eine Schuldanerkennung des von der Überschwemmung verursachten Schadens betrachtet werden, Entschädigungen durch öffentliche Haftpflichtversicherungen würden auf dem Marktwert basieren, so Bürgermeister Matheus Shikongo.
Das Angebot, die Anwohner von Dolem zu entschädigen, sei nicht auf die Anwohner von Acacia ausgedehnt worden, wo der Arebbusch River durch mehr als 30 Anwesen strömte, noch auf andere Teile von Windhoek, wo die Flut ebenfalls Schaden an Häusern verursacht habe.
Ein Sachverständigenbericht über das Ausmaß des Schadens in Dolam sei lt. Shikongo bei dem Stadtrattreffen in der Mittwochnacht eingereicht worden, der Bericht eines unabhängigen Gutachters stehe aber noch aus. Die Dolam-Flut werde als "besonderer Notfall, nicht aber als Katasptrophe" eingestuft.
Der Rat habe, so Shikongo weiter, mit Sorge die "bedauerlicherweise negative öffentliche und politische Aufmerksamkeit, die dieser Fall auf sich gezogen habe", registriert. Die Stadt sei sich der "traumatischen Auswirkungen und des Elends, das die Anwohner erlitten", bewusst, aber Abhilfe aus dieser Notlage könne nur innerhalb der "verfügbaren Ressourcen" geschaffen werden.
In dem Bericht heißt es weiter, die Stadt habe in der vergangenen Woche angeboten, die Dolam-Häuser zu reinigen und zu desinfizieren, um den Anwohnern die Rückkehr zu ermöglichen.
Vierzehn Familien würden 3 Wochen nachdem sie durch die Überschwemmung aus ihren Häusern vertrieben worden waren, immer noch im Sam Nujoma-Fußballstadion leben. Das automatische Ventilationssystem, so Shikongo, könnte bei weiterem Verbleib der Leute ein Gesundheitsrisiko bedeuten.
Die Stadt habe sich auch verpflichtet, Möglichkeiten einer dauerhaften Lösung für das Probelm der Überschwemmungen in Dolam zu finden.
Gemäß Beschwerden von Anwohnern habe der Bau des Sam Nujoma-Stadions die Überschwemmungen in dem Gebiet noch verschlimmert.
Nur flüchtig erwähne Shikongo die durch die Flut verursachten Bauschäden in Acacia und äußere besonderen Dank an die Notdienste der Stadt, die beim Platzieren der Sandsäcke halfen. Lindsay Dentlinger, der Verfasser dieses Artikels betont jedoch, dass Bürgermeister Shikongo sich nicht über mögliche zu treffende Maßnahmen geäußert habe, um Wiederholungen in diesem Gebiet zu verhindern. Er zitiert Shikongo weiter, der die Anwohner daran erinnerte, die Regenfälle seien "trotz der von der Überschwemmung verursachten Schäden eine willkommene Quelle für die Wasserreserven der Stadt".
Der Bericht schließt mit Shikongos Bemerkung, die Stadt sei dankbar, neben dem verursachten Sachschaden nicht auch noch den "Verlust von Menschenleben" beklagen zu müssen. · (Namibian, ÜE: J.K.)
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