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DIE MARABOUT-SEITE
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AFRIKA-CHRONIK
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Quelle:
Cameroon tribune , französisch- u. englischspr. Tageszeitung aus Kamerun (Cameroon tribune )

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
 
11. Mai 2007
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· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Kamerun · 
"Oku / Mbessa-Zusammenstöße: 80 Häuser brannten"
überschreibt Choves Loh seinen Bericht auf der Titelseite der französisch- und englischsprachigen Tageszeitung Cameroon tribune, in dem es um "die zweite Konfrontation in drei Monaten" zwischen dem Oku- und dem Mbessa-Volk gehe und die Tote und Verletzte gefordert habe.
Es gebe auf beiden Seiten, "die Gott zu Nachbarn bestimmte", eine Menge Verletzter zu zählen und zu bedauern.
Der Bezirksbeamte Lienwotue Patrick, der sich, seit die Zusammenstöße am 5. Mai begonnen hatten, in dem Gebiet aufgehalten habe, habe der Cameroon tribune mitgeteilt, dass er tatsächlich ca. 80 abgebrannte Häuser und zerstörte Farmen in Mbessa gezählt habe. Währenddessen drohten Bewaffnete des Oku-Volkes, mit denen er im Ambel-Gebiet sprach, mit dem Schlimmsten, sollten die Mbessa nicht ihre vermissten Leute herausgeben, "tot oder lebendig".
Lientwotue Patrick bestätigte, dass eine Frau der Mbessa starb, doch habe ihr Tod nichts mit den Konfrontationen zu tun, da sie krank gewesen sei. Zur Drucklegung habe, so der Journalist der in Jaunde erscheinenden Tageszeitung, unsichere Ruhe geherrscht, während 30 Gendarmen ihre Bewaffnung nachrüsteten, um weiteren Zusammenstößen vorzubeugen.
Dies sei ferner von Panjouono Daniel, dem leitendem Bezirksbeamten des Bui-Bezirks, bestätigt worden; gegenüber der Cameroon tribune habe er in einem Telefoninterview gesagt, in dieser Woche bereits 14 Oku-Opfer im Banso Baptist Hospital besucht zu haben, vier von ihnen seien inzwischen entlassen worden. Er habe Quellen, die die Situation dramatisierten, getadelt und zum Einen bestätigt, es gebe keine Zerstörungen auf der Oku-Seite und zum Anderen eine unbestimmte Zahl von Toten. Panjouono Daniel sagte, die Administration arbeite rund um die Uhr daran, damit wieder totale Ruhe einkehre. Er habe außerdem angegeben, dass Studenten der Mbessa, die an der Oku-Elak-High School studierten, als Vorsichtsmaßnahme nach Kumbo befördert worden seien, um jeglichen Vergeltungsversuch zu unterbinden, während die Frau des Bürgermeisters von Elak belästigt worden sei, indem ihr ihre Mbessa-Verwandtschaft vorgeworfen wurde. Schließlich wird der Ständige Sekretär des Regierungsbüros der Nordwest-Provinz Peter Tieh Nde mit der Äußerung zitiert, die Technische Kommission der Provinz (Provincial Technical Commission) habe bereits dafür gesorgt, den Grenzverlauf zwischen Oku und Mbessa nachzuprüfen, um unverzüglich Ruhe im betroffenen Gebiet herstellen zu können. · (Cameroon tribune, ÜE: J.K.)
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