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DIE MARABOUT-SEITE
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AFRIKA-CHRONIK
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Quelle:
The Botswana Gazette, (private Wochenzeitung, mittwochs aktualisiert, Botswana Gazette)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©

 

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CHRONIK
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
 
17. Januar 2007
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· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Botsuana · 
  "Kinder bei Childline sexuell missbraucht?",
überschreibt Reuben Pitse seinen Artikel für die englischspr. Wochenzeitung The Botswana Gazette.
Eine Gruppe von Kindern, die im Childline-Zentrum in Gaborone untergebracht waren, so der Autor, sei ins Hospital gebracht worden, wo sie, nachdem sie angeblich sexuell missbraucht worden waren, psychologisch betreut wurden.
Informationen zufolge, die der Botswana Gazette zugingen, seien einige Kinder, die von der Organisation betreut werden, angeblich von Unbekannten sexuell missbraucht worden. Der Zwischenfall, den das Management des Zentrums der Polizei gemeldet habe, habe sich im vergangenen Dezember zugetragen.
Im Gespräch mit der Gazette, heißt es in dem Bericht weiter, "äußerte die verantwortliche Sozialarbeiterin, Mareile Kroning, sie sei nicht in der Position, die Angelegenheit im Detail zu kommentieren", habe jedoch darauf verwiesen, dass "die Zahl der sexuell missbrauchten Kinder im Lande außer Kontrolle geraten ist".
Ihren Äußerungen zufolge hätte es das Kinder-Zentrum im vergangenen November mit 46 externen Fällen von sexuellem Kinder-Missbrauch zu tun gehabt, "jemand muss sich der Angelegenheit annehmen, um Abhilfe zu schaffen".
Ihrer Aussage nach würden die meisten Opfer die Täter kennen. "Die Moral der Gesellschaft", fügt sie wörtlich hinzu, "hat sich mehr und mehr verschlechtert; die Gesellschaft sollte zu ihren Werten zurückkehren". Im Zentrum sehe man sich ernsten Problemen ausgesetzt, wie etwa dem Personalmangel und der Tatsache, dass das Zentrum im Land keine Niederlassungen habe, habe die Sozialarbeiterin beklagt.
Das Kinder-Zentrum Childline biete einer kleinen Zahl von Kindern beiderlei Geschlechts Unterkunft, zitiert der Autor unkommentiert weiter, "inklusive solchen, die von ihren Eltern aufgegeben wurden"; für gewöhnlich würden sie für drei Monate dabehalten, es sei denn, die Behandlung ihrer Fälle gerate in Verzug.
"Kroning appellierte an die Öffentlichkeit jeden Fall von Kindesmissbrauch entweder der Polizei oder Childline zu melden, sodass Maßnahmen gegen die Täter ergriffen werden könnten."
Im Gespräch mit der Gazette habe der diensthabende stellvertretende Leiter der Central Police Station von Gaborone, Andrew Montshiwa, bestätigt, dass der mutmaßliche Kindesmissbrach, der im Childline-Zentrum irgendwann im vergangenen Dezember stattgefunden habe, untersucht werde.
"Die ist eine sehr heikle Angelegenheit, weil es sich um Kinder handelt", habe Montshiwa gesagt. Aus diesem Grund könne er keine weiteren Informationen geben. Die Polizei habe bis jetzt noch keine Verhaftungen im Zusammenhang mit den Vorwürfen vorgenommen, die Untersuchung dauere an. · (Botswana Gazette, ÜE: J.K.)
Weitere Artikel zu Botsuana in der Afrika-Chronik:

Afrika-Chronik Mmegi, Über die mangelnde Förderung der Schrifsteller in Botsuana, 2009

Afrika-Chronik Mmegi, Über die Gewinnerin des Commonwealth Kurzgeschichten-Wettbewerbs, Lauri Kubuitsile, 2006

Afrika-Chronik Botswana Guardian, Vorstellung eines Erzählbandes v. Moteane John Melamu, 2006

Afrika-Chronik Botswana Guardian, Der alternative Nobelpreis geht an Roy Sesana, 2005

Afrika-Chronik Daily News, "Vom Lehrer zum Schlachtfeld", 2005

Afrika-Chronik Mmegi, Über Unity Dows Roman Juggling Truths, 2004

Afrika-Chronik Mmegi, Über den botsuanischen Dichter Barolong Seboni, 2004

Weitere Artikel zum Subsaharischen Afrika in der Afrika-Chronik
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