DIE MARABOUT-SEITE
linie

linie
linie

Chronik (1901-2016)

Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas * von innen und außen 

Tageschronik: 11. Januar 2010

 

· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Togo ·  

Logo Radio Lome


"Drei Tage Nationaltrauer",

meldet der togoische Sender "Radio Lomé" nach dem Anschlag auf die togoische Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zum Afrika-Cup nach Angola.

Um der umgekommenen Landsleute zu gedenken und die Rückkehr der Sperber (Spitzname der togoischen Fußball-Nationallmannschaft) nach Hause zu ehren, habe sich die togoische Regierung nach dem Angriff von Cabinda, der zwei Tote und mehrere Verletzte gefordert hatte, zu dieser Maßnahme, beginnend am 11. Januar 2010, entschieden.

Drei Tage nach dem Angriff, der von den Separatisten der angolanischen Enklave von Cabinda gegen die togoische Delegation, die am Africa-Cup in Angola teilnehmen wollte, ausgeführt wurde, sei die Sicherheitslage weit davon entfernt, verbessert genannt werden zu können; für die Verantwortlichen der Separatisten befinde sich "Cabinda im Krieg, und alle Schläge sind erlaubt". Der Generalsekretär des Staates von Cabinda habe außerdem die Entscheidung des Confederation of African Football (CAF) in Frage gestellt, die Spiele in dieser Region zu organisieren, gemessen an der präkeren Sicherheitslage in dieser Zone.

Während die togoischen Spieler die Entscheidung getroffen hatten, die Teilnahme am Afrika-Cup fortzusetzen, um eben auch der Getöteten zu gedenken, habe die togoische Regierung beschlossen und ihre Verpflichtung bekräftigt, das togoische Nationalteam abzuberufen; diese Erklärung sei während einer Pressekonferenz am Wohnsitz des Chefs der togoischen Regierung, Gilbert Fossoun Houngbo, von diesem abgegeben worden.

"Die Sperber Togos müssen Togo in den nächsten drei Tagen wieder gewinnen." · (Radio Lomé Togo, ÜFK: J.K.)

Quelle:
Radio Lomé (Radio Lomé Togo)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜFK: J.K. --> Aus dem Französischen übersetzt und kommentiert v. Janko Kozmus ©


linie
Weitere Artikel zu  Togo in der Afrika-Chronik:
linie
linie