DIE MARABOUT-SEITE
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Chronik (1901-2016)

Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas * von innen und außen 

Tageschronik: 14. November 2011

 

· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Nigeria ·  

The Nation - Nigeria


"Achebe nicht im Einklang mit der Realität",

überschreibt Vincent Ikuomola seinen Bericht für die nigerianische Tageszeitung The Nation.

Präsident Goodluck Jonathan habe gestern gegen Prof. 
 Chinua Achebe zurückgeschlagen, indem er sagte, dessen Entschuldigung für die Ablehnung der nationalen Ehrung sei nicht im Einklang mit der aktuellen politischen Realität des Landes.

Auch wenn man zugeben muss, dass es immer noch vor großen Herausforderungen stehe, argumentierte der Präsident, könne nicht gesagt werden, dass das Land da sei, wo es sich im Jahr 2004 befand. Aber der Präsident habe auch betont, so bedauerlich Achebes Entscheidung auch sei, der literarische Gigant bleibe eine Ikone.

Er forderte den erfahrenen Staatsmann- und bürger ("elderstateman") auf, nach Hause zu kommen und sich selbst von den Fortschritten zu überzeugen, die von dieser Regierung erreicht worden seien.

In einer Erklärung durch seinem Sonderberater für Medien und Öffentlichkeitsarbeit Dr. Reuben Abati, schreibt Vincent Ikuomola weiter, habe der Präsident die Bedeutung der Entwicklung des Landes für seine Regierung hervorgehoben:

"Präsident Goodluck Ebele Jonathan bedauert Prof. Chinua Achebes Entscheidung, die Verleihung der nationalen Ehrung eines Kommandeurs der Bundesrepublik (Commander of the Federal Republic, CFR) erneut abzulehnen. Präsident Jonathan ist auch überrascht von Prof. Achebe Annahme, dass die Angelegenheiten, die ihn den gleichen Preis vor sieben Jahren ablehnen ließen, immer noch ungelöst seien.
  Die Form von Prof. Achebes Klage bedeutet vor dem Hintergrund der viel beachteten durch Jonathans Regierung unternommenen Wahlreformen eine Missachtung der Realität der aktuellen politischen Situation
→ Nigerias. Wie sich in den immensen Verbesserungen widerspiegelt, ausgedrückt in der Durchführung der letzten allgemeinen Wahlen, die innerhalb und außerhalb des Landes als die glaubwürdigsten Wahlen in Nigeria in den letzten Jahren beklatscht wurden, hat die Jonathan-Administration große Anstrengungen gemacht, um die politische Architektur positiv dahingehend zu verändern, wie das Prof. Achebe und andere Nigerianer eingeklagt haben.
  Politisch kann nicht behauptet werden, Nigeria stehe, wo es im Jahr 2004 stand, da Jonathans Regierung eine umfassende Wahlrechtsreform in Angriff genommen hat, um ein Regime der integren Wahlen zu institutionalisieren, auf das alle Nigerianer stolz sein können; sie können davon ausgehen, dass die Staatsführung in einem Land, in dem bei den Wahlen der Wille des Volkes herrscht, gestärkt aus diesen hervorgeht."

(...)

Achebe war, heißt es weiter, "gemeinsam mit 364 weiteren Nigerianern für die nationale Ehrung heute" gelistet.

Abschließend zitiert Vincent Ikuomola Achebes "kurzes Statement", mit dem er die Ablehnung begründete:
"Die Ursachen, die der Ablehnung des ersten Angebots zugrundelagen, sind noch nicht angegangen, geschweige denn gelöst worden. Es ist unangebracht, es mir erneut zu unterbreiten. Ich muss daher leider das Angebot erneut ablehnen."
· (The Nation, ÜE: J.K.)  

Quelle:
The Nation, englischspr. nigerianische Tageszeitung (NationNigeria)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©


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