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Quelle:
The
Herald, englischspr., der Regierung Simbabwes nahe stehende Tageszeitung
(The Herald, Simbabwe)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
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Zur
Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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| · Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Simbabwe · |
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The
Herald |
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"Illegale Heime zerstört". |
| Unter
diesem Titel berichtet ein namentlich nicht genannter Herald-Reporter
für die simbabwische Tageszeitung von der Warnung,
die der Polizei-Beauftragte Augustine Chihuri am Vortage
ausgesprochen habe. Die Polizei werde "entschlossen gegen
jeden vorgehen, der sich der laufenden ‚Operation zur Wiederherstellung
der Ordnung' widersetzt", wie die "Schwindel-Kooperativen",
die den illegalen Wohnungsbau in Harares Umgegend betreiben.
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| Stunden
vor dem Überraschungsschlag gegen verschiedene Wohnungsbau-Kooperativen
hatte der Polizei-Beauftragte gesagt, die ZRP ("Zimbabwe
Republic Police") sei gegen jeden gewappnet, der den "Kampf
und die Konfrontation wähle". |
| (...)
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| Dramen
und Chaos, heißt es in dem Bericht weiter, spielten
sich gegen vier Uhr morgens in den Nyadzonia- und Chimoio-Kooperativen
ab, als ca. 250 Polizeibeamte der ZRP in 25 Lastwagen und
zwei Bulldozern die Siedlungen erreichten. |
| Innerhalb
von Minuten hatten die Bulldozer die illegalen Bauten dem
Erdboden gleich gemacht, während panische Bewohner
umher hetzten, um einiges ihrer Habe zu retten. |
| Bei
den Hatcliffe-Bauten seien die Bewohner ebenso überrascht
worden, als ca. 150 Beamte die Siedlung betraten, um deren
Zerstörung vorzunehmen. Bis spät in die Nacht,
so der Herald, waren die meisten Bewohner damit beschäftigt,
bewegliches Eigentum aus ihren Häusern zu retten, während
die Polizei wartete, die Bauten zu zerstören. |
| Jene,
die von ihren Arbeitsplätzen zurückkehrten, seien
geschockt gewesen, Teile ihrer Bauten zerstört vorzufinden,
während andere sich sofort ihren Familienmitgliedern
anschlossen, um Möbel aus ihren Heimen zu retten oder
Baumaterial, wie beispielsweise Asbest. |
| Lastwagen
der ZRP und der Stadt wurden auch gesehen, berichtet der
Herald-Artikel, als sie Leute zu ihren gewählten
Zielen oder zur Caledonia Farm nahe Mabvuku brachten. |
| In
Chitungwiza begannen Imbissbudenbesitzer und Möbelhersteller
ihre Waren wegzuschaffen, als das Gerücht sich verbreitete,
die Polizei würde am heutigen Tag, ihre illegalen Bauten
zerstören. |
| Gegen
sieben Uhr abends beobachteten Herald-Mitarbeiter,
wie Wagenladungen von Möbeln zu "sicheren Häusern"
gebracht wurden. In der Folge beschreibt der Bericht mehrere
vergleichbare Einzelbeispiele und vermerkt, dass bis Redaktionsschluss
keine Fälle von Widerstand berichtet wurden. |
| Ein
Stellvertreter des Polizei-Beauftragten äußerte,
die Betroffenen würden zur Caledonia Farm nahe Mabvuku
gebracht. "Es gibt kein zurück, alle illegalen Bauten
werden zerstört. Sie müssen dahin zurück,
woher sie gekommen sind." Diejenigen, fuhr der Zitierte
fort, die immer noch in illegalen Wohnungen lebten, sollten
ihre Wertsachen packen, da die Polizei sie nicht verschonen
werde. |
| Ein
anderer Verantwortlicher äußerte, dass einige
der Siedler zu Zahlungen an die Schwindel-Kooperativen angehalten
worden seien. |
| (...)
|
Der
zu Anfang zitierte Polizei-Beauftragte kommt am Ende des
Berichts nochmals zu Wort, als er vergleichbare illegale
Siedlungen in Harare und Bulawayo anspricht, die als "dreckige
Baracken-Bezirke" gebrandmarkt worden seien, was unter keinen
Umständen annehmbar sei. Er schließt: "Diese
Diskussion kommt zu einer Zeit, da die ZRP, der Stadtrat
und andere Unparteiische ihre Anstrengungen verstärken,
gegen aggressive und skrupellose Geschäftsleute vorzugehen,
deren fehlgeleiteter und unstillbarer Wunsch nach Korruption
die gesamte ökonomische Struktur unserer geliebten
Nation durchdrungen hat."
·
(The Herald, Simbabwe, ÜE:
J.K.) |
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