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(der), auch im anglophonen Afrika gebräuchliches
engl. Flächenmaß, entspricht etwa 4000
qm. |
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Dh
od. Dhs (Dirham); Währung d. Vereinigten
Arabischen Emirate:
1 Dirham = 100 Fils = 0,2273 EUR; 1 EUR = 4,40
AED. (Stand 12/05) |
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Adjektiv:
agisymbisch. - Der Begriff Agisymba
wurde von dem deutschen Analytiker, Kritiker und
Herausgeber afrikanischer Literatur Janheinz Jahn
von Ptolomäus (2. nachchristliches Jahrhundert)
entlehnt. Es markiert das Kulturgebiet südlich
der Sahara - teilweise noch in der Sahara - ,
das auch mit dem umstrittenen Begriff "Schwarzafrika"
oder heutzutage überwiegend mit "Subsahara"
bezeichnet wird. Dennoch wüsste jeder, schreibt
Jahn in seiner "Geschichte der neoafrikanischen
Literatur", "was mit den unzutreffenden
Begriffen gemeint ist: das Gebiet oder die Kultur
jener Völker, die teils in der Sahara, teils
südlich von ihr leben, eine der Hauptrassen
der Menschheit bilden, seit dem Altertum eine
eigenständige Geschichte haben, in ihrer
relativen Isolation spezifische Kulturen entwickelten,
deren Wertvorstellungen weitgehend übereinstimmten,
deren Sprachen nach der neuesten Forschung alle
der kongokordofanischen Sprachfamilie angehören
(Greenberg) und die jene im Altertum südlich
Libyen ins Unbekannte sich dehnende Landmasse
bewohnen, die der Ägypter Ptolemäus
auf seiner Weltkarte mit dem Namen Agisymba bezeichnete".
- Vgl. Jahn,
Geschichte a.a.O, S. 14. |
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"Agência
de Informação de Moçambique"; offizielle
Nachrichtenagentur Mosambiks.
Als Indiz dafür,
dass die staatseigene Agentur nicht nur ihr
genehme Nachrichten verbreitet, mag ein Bericht
vom 3. Febr. 2005 gelten, in dem die
Agentur Meldungen des Carter-Centers widergibt,
in welchen die NGO
des ehemaligen US-Präsidenten Carter zwar
der FRELIMO
und ihrem Kandidaten Armando Guebuza zum eindeutigen
Wahlsieg im Dez. 2004 gratuliert, gleichzeitig
aber von "anhaltenden Problemen mit den
Wähler-Namenslisten" spricht, einem
Beweis "ernsthafter Ungereimtheiten und
Täuschungen".- Die zeitweilige Leitung
der Agentur hatten inne u.a. der im Jahr 2000
ermordete investigative Journalist Carlos
Cardoso wie auch der mosambikan.
Schriftsteller Mia Couto
(ersterer war 1982 zur Regierungszeit des marx.
Staatschefs Machel dieses Amtes enthoben und
wieder eingesetzt worden!). |
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[arabisch:
Die Pyramiden] sog.
"halbamtliche" (seit
1957) ägyptische Tageszeitung, gegründet
1875, als Wochenausgabe (Al-Ahram Weekly) auch
in engl. Sprache. |
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"African
National Congress" 1912 als "South African
Native National Congress" gegründete
und 1926 in ANC umbenannte oppositionelle
südafrikan. Organisation,
1960-90 verboten, oberstes Ziel: die Abschaffung
des Systems der Apartheid in Südafrika.
Prominenteste Vertreter: Oliver Tambo und Nelson
Mandela, der nach dem Wahlgewinn von 1994 als
Präsident vereidigt wurde. |
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Von
7 Staaten (Ägypten,
Arab.
Republik Jemen,
Saudi-Arabien,
Syrien,
Jordanien,
Irak,
Libanon)
1945 begründet; 1950 auf 22 Mitglieder (inkl.
PLO) erweitert. Zu Beginn
pol., mit der Erweiterung auch militär. Zielsetzung
und seit 1957 zudem wirtschaftl.
Zusammenarbeit. 1979 wurde Ägypten wegen
des Friedensvertrages mit Israel suspendiert und
kehrte 1989 in die A.L. zurück. |
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"African
Union" besteht seit dem Jahre 2002, vormals
OAU |
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frz.
Offizier (1916-2010). Ihm wurde im Zusammenhang
mit dem Algerienkrieg Folter und staatlich sanktionierte
Morde von politischen/militärischen Gegnern
vorgeworfen. Siehe auch Massu,
Jacques. |
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Ort
in Südafrika,
wo im Jahre 1912 der ANC
gegründet wurde. |
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"Beni
Shangul People's Liberation Movement", äthiop.
Sammlungsbewegung. |
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Botsuanische
Pula, Währungseinheit:
1 EUR = 9,92760 Pula; 1 Pula = 0,10073 EUR - Stand
08/09.
1 EUR = 5,780 Pula
- Stand: 03/2005. |
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(*1942)
Nigerian. General u. Politiker, Chef der Militärregierung
1983-85; stammt aus dem Nordwesten des Landes,
gehört dem mehrheitlich moslem. Volk der
Fulani an. Unter seiner Führung putscht das
Militär 1983. Auflösung von Parlament
u. Parteien; die Regierungsgeschäfte übernimmt
ein Oberster Militärrat unter B.'s Leitung,
der seinerseits nach einem erneuten Militärputsch
- dem sog. Palastcoup von 1985 unter Leitung von
Babangida - abgelöst wird. Nach seinem Fall
wird er erst wieder vom diktatorisch herrschenden
General Sani Abacha aus der Versenkung geholt
und an die Spitze der Erdöl-Treuhandgesellschaft
Petroleum Trust Funds (PTF) gesetzt u. vom Präsidenten
Olusegun Obasanjo
wieder entlassen. |
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1903
geborener tunesischer Politiker; nach
der Unabhängigkeit Tunesiens
1956 zunächst Ministerpräsident und
ab 1957 - nach der Abdankung des Königs -
bis 1987 Präsident der Tunesischen Republik.
Er verfolgte einen autoritären Führungsstil
mit westlicher Ausrichtung. Wurde 1987 - offiziell
aus "Altersgründen" abgesetzt.
Die Nachfolge trat Zine el-Abidine Ben Ali an.
Bourguiba, der sich in jungen Jahren neben dem
Kampf um die Unabhängigkeit für die
Rechte der Frau einsetzte und ihr in der neuen
Verfassung von 1956 Rechte einräumte, die
für ein arabisches Land bahnbrechend waren,
verstarb im Jahr 2000. |
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1
€ = 655,957 CFA-Franc (fix);
Wechselkurs: 1 EUR = 655,957 CFA; 100 XAF = 0,1524
EUR (Stand: 08/2012)
1945 von Frankreich eingeführte Währung
in den Währungsräumen Zentralafrika (Äquatorialguinea,
Gabun, Kamerun,
Republik Kongo,
Tschad, Zentralafrikanische Republik - CFA-Franc-BEAC)
und in Westafrika (Benin, Burkina
Faso, Côte
d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali,
Niger, Senegal
und Togo
-CFA-Franc-BCEAO) . Beide Währungen (Gültigkeit
1:1) sind an den EURO gekoppelt, die Bindung wird
von Frankreich gewährleistet. |
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Bezeichnung
in der Schona-Sprache für "Kampf",
steht heute in Simbabwe
für Kampf um Menschenrechte,
pol. u soziale Gerechtigkeit; im Zusammenhang
mit dem nationalen Befreiungskampf wurde Ch.
zum festen Begriff: Der "Erste Chimurenga"
war die Rebellion von
1896 gegen die Kolonialherrschaft,
der "Zweite Chimurenga" meint den
Kampf in den Jahren 1972-80 gegen das rassist.
System der weißen Minderheit von Rhodesien,
der durch die "Patriotic
Front" - einem Bündnis
der westlich orientierten, von J.
Nkomo geführten
ZAPU und der linken von R. Mugabe geführten
ZANU - gewonnen wurde.
Einer der populärsten Musiker Afrikas,
der Simbabwer Thomas Mapfumo, übernahm
diesen Begriff; er nannte seine während
der Unabhängigkeitskämpfe in den 70er
Jahren entstandene revolutionäre Musik
"Chimurenga music". |
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"Coalition
of Ethiopian Democratic Forces" |
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Vom
engl. Wort "colo(u)red" für farbig,
bunt, Farbiger abgeleiteter Begriff, der im südafrikan.,
rassistischen System der Apartheid (ebenso in
Namibia) als Kategorie für Mischlinge verwendet
wurde. |
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gambische
Währung:
Stand:
09/2008 |
1
Gambischer Dalasi = 0,03265 Euro
1 Euro (EUR) = 30,63149 Gambische Dalasi
(Gambian Dalasi= GMD) |
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Der
wohl bekannteste Ägyptologe Afrikas Cheick
Anta Diop (1923-1986) vertrat die wissenschaftliche
These, dass die Alten Ägypter - sowohl das
einfache Volk als auch die Pharaos - authentische
Afrikaner waren, es sich also bei der altägyptischen
Kultur um eine afrikanische Zivilisation gehandelt
habe. Sie habe insbesondere griechische Denker
beeinflusst. Beispielsweise habe der Mathematiker
Pythagoras viele Jahre als Schüler im Alten
Ägypten verbracht.
Dass diese These in der Zeit ihrer erstmaligen
Präsentation in den 50er Jahren, mithin in
der noch fortdauernden Kolonialzeit, abgelehnt
wurde, verwundert nicht. Heutzutage wird sie als
"Black-Athena"-Debatte auf der Grundlage
der Thesen des Briten Martin Bernal weitergeführt
und hat insbesondere in die anglophone Wissenschaft
("Black Studies") Eingang gefunden.
Im deutschsprachigen Wissenschaftsbereich führt
sie eher ein Schattendasein (Vgl. hierzu auch
die "Black
Athena"-Seite der Lernwerkstatt
Geschichte des Historischen Seminars Hannover,
die auch weiterführende Literatur zu diesem
Thema präsentiert) |
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Ursprünglicher
Begriff stammt aus dem Persischen und bezeichnete
eine Gedichtsammlung; später Bedeutungswandel:
auch Buch und Aufbewahrungsort für Schriftrollen
oder Bücher, auch allgemein Herrschersitz.
Weitere Bedeutungen sind in diesem Kontext irrelevant. |
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"East
African Community", Gemeinschaft ostfrikan.
Staaten, mit dem Ziel der Schaffung einer Wirtschafts-
und Zollunion. Gründung: 2001 im tansanischen
Arusha, wo auch der Sitz der EAC ist. Mitglieder
sind Kenia,
Uganda
u. Tansania.
Bereits 1967 hatten diese 3 Länder eine Wirtschaftgemeinschaft
unter demselben Namen ausgerufen, die aber 10
Jahre später wieder zerfiel. |
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"East
African Legislative Assembly", Gesetzgebende
Versammlung der East
African Community. |
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"Egyptian
Pound ", egypt. Pfund: 100 EGP = 13,36 EUR
100
EUR = 732,22 EGP; Stand 02/2007 |
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"Ethiopian
People's Revolutionary Democratic Front",
äthiop. Regierungspartei. Gewann nach dem
Umsturz 1991 an Einfluss und kam 1994 an die Macht. |
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"Ethiopian
People's Revolutionary Party", im Untergrund
arbeitendes Mitglied der COEDF
und EUF.
Erbitterter Gegner der EPRDF,
die sie mit Waffengewalt bekämpft, auch schon
bevor diese an die Regierung gelangte. |
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|
"Ethiopian
Unity Front", 1996 durch die COEDF,
das BPLM
und die Kefagn Popular Patriotic Front gegründet. |
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"Feddan",
arab.
Flächenmaß: 1 Feddan = 4201 qm. |
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"Frente
da Libertação de Moçambique",
die
mosambikische Befreiungsfront wird in den 1960er-Jahren
als antikolonialistische Bewegung gegründet
und erreicht 1975 - indirekt unterstützt
durch die sog. Nelkenrevolution in Portugal -
die Unabhängigkeit. Vorsitzender ist nach
Eduardo Mondlane von 1969 bis zu seinem Tod im
Jahre 1986 Samora Moisés Machel, der erste
Staatschef Mosambiks.
Unter seiner Leitung entwickelt sich die FRELIMO
zur Einheitspartei nach soz.-marx. Vorbild. 1989
wendet sich die Partei vom Marxismus/Leninismus
ab und lässt freie Wahlen durchführen.
Nach Machels Tod übernimmt Joaquim Chissano
den Vorsitz. 1991 Demokratisierung der Partei
durch Einführung geheimer Wahlen ihrer Gremien;
sie verschreibt sich dem "Demokratischen
Sozialismus". |
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[sprich:
Gatschatscha] wörtlich: Gras, Bezeichnung
für die sog. "Gras-Gerichte" in
Ruanda,
die eingeführt wurden, um die massenhaften
Anklagen im Zusammenhang mit dem Völkermord
v. 1994 mithilfe dieses bis ins 19. Jh. praktizierten
vorkolonialen Verfahrens in den Griff zu bekommen.
Bewohner einer Gemeinde diskutierten im Gras sitzend
unter Führung eines Weisen die Anklage (meist
Eigentumsdelikte), der Beklagte hatte keinen Verteidiger.
Das Ziel des Verfahrens war weniger eine Bestrafung
als die Erhaltung des sozialen Friedens. |
|
|
"Cedi",
ghanaische Währungseinheit: 10.000 Ghan.r
Cedi = 0,91697 Euro
Stand: 10/2004 1
Ghan. Cedi = 0,00009170 Euro |
| |
"der
frühe Regen wäscht die Spreu weg vor
dem Frühlingsregen", Shona-Ausdruck. Zynischer
Euphemismus für die Ermordung von ca. 20.000
Zivilisten; eine Folge des Machkampfs im unabhängig
gewordenen Simbabwe
zwischen der vom westlich orientierten Joshua
Nkomo geführten ZAPU
mit ihrem militärischen Flügel ZIPRA
und der regierenden ZANU-PF
Robert Mugabes mit dem militärischen Flügel
ZANLA. Auf Mugabes Veranlassung wurden von Shona
dominierte Brigaden ins Leben gerufen und von
nordkoreanischen Militärs ausgebildet. Die
Brigaden werden beschuldigt in der Funktion einer
sog. Fünften Brigade zahlreiche Massenmorde
in den 1980er Jahren begangen zu haben. |
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|
Justizminister
a.D. von Südafrika. |
| |
"Hefer-Commission"
im Okt. 2003 von Südafrikas
Präsident Thabo Mbeki ursprünglich eingerichtet,
um zu untersuchen, ob Generalstaatsanwalt ("National
Director of Public Prosecutions") Bulelani Ngcuka,
ein Spion des Apartheidsregimes gewesen sei; zieht
schnell weitere Kreise. |
Ibn
Chaldun,
Abd Ar Rahman |
* Tunis 27.5. 1332, † Kairo 17.3. 1406, maghrebin.-arab.
Geschichtsschreiber. Verfasser einer Weltgeschichte
mit berühmt gewordener Einleitung, in der
er aus histor. Ereignissen allg. Gesetze ableitet. |
| |
"International
Parliament of Writers" 1993
gegründet. In der Folge der Ermordung des
algerischen Schriftstellers Tahar Djaout Anfang
1993 ergeht im Juli desselben Jahres in Straßburg
auf Initiative der Carrefour des littératures
ein internationaler Appell, der die Notwendigkeit
einer Struktur unterstreicht, die verfolgten Schriftstellern
eine greifbare Unterstützung bietet. Innerhalb
weniger Tage wird weltweit eine Petition von 300
Schriftstellern unterzeichnet; die Geburtsstunde
des IPW. Ziele sind neben dem Eintreten für
intellektuelle Freiheit die Errichtung eines Netzwerks
von Asylstädten sowie die Untersuchung von
Zensurfällen. 1994 wird Salman Rushdie zum
ersten Präsidenten des IPW gewählt.
|
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|
"Integrated
Regional Information Networks"
(Integrierte Regionale Informationsnetzwerke),
UN-Informationsdienst, speziell für die Gebiete
der Subsahara und Zentralasiens, 1994 gegründeter
Teil der UN-Organisation OCHA.
IRIN versteht seine Arbeit explizit politisch:
"IRIN unterstützt Anstrengungen zur
Konfliktlösung und Versöhnung, indem
es Desinformation und Propaganda entgegentritt"
(IRINNews.org v. 10. Okt. 2003) |
| |
(JOD) Jordanische Dinar:
1 Euro = 0.96067 Jordanischer Dinar
1 Jordanischer Dinar (JOD) = 1.04094 Euro (EUR);
Stand Juni 2007. |
|
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"Kenya
African Democratic Union" regionalistische,
mit der KANU
konkurrierende Partei |
| |
"Kenya
African National Union" 1960 v. Kenyatta
gegr. (spätere Einheits-)Partei |
|
|
"Kenyan
Shilling",
Stand 01/2008:
1 Sh = 0,0102542 Euro; 1 Euro (EUR) = 97,5207
Sh
Stand 02/2012:
1 Sh = 0,0091; 1 Euro = 110,059 Sh |
| |
Komorische
Franc
Stand: 04/2012 |
1
EUR = 491,968 KMF
1 KMF = 0,00203 EUR |
|
| |
"Sambia-Kwacha"
Währung des Landes
Stand: 09/2008 |
1
EUR = 4.944,87 ZMKs
1 ZMK = 0,000202230 EUR |
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"Liberal
Democratic Party", Partei, hervorgegangen
aus einer Abspaltung der KANU
("Rainbow Coalition" in Kenia) |
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Online-Länderkennungen
der afrikanisch-arabischen Länder finden
sie unter: Online-L-KENNUNGEN
|
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"Lord's
Resistance Army" Die sog. "Widerstandsarmee
des Herrn" wurde unter der Führung des
Joseph Kony, der sich für die Wiedergeburt
der Hl. Maria hält, im Jahre 1987 im Norden
von Uganda gegründet. Berüchtigt v.a.
wegen ihrer Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten,
insbesondere auch im Südsudan, von wo aus
die LRA operiert. Die Regierung Ugandas
beschuldigt die sudanesische Regierung der Unterstützung
der LRA. Inzwischen hat der Internationale Strafgerichtshof
in Den Haag gegen Kony und einen seiner Anführer
Haftbefehl erlassen. |
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M.
bezeichnet einen Ehrentitel, der von den Älteren
des Mandela-Clans in Südafrika
angenommen wird. Inzwischen ist er im ganzen
Land zu einem Synonym für Nelson Mandela
geworden. |
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(auch
"Majn(o)un/a":) (liebes-)besessene/r, verrückte/r
Frau/Mann. Die wohl berühmteste Vorlage aus
der Literaturgeschichte ist das Epos Leila
und Madschnun des persischen Dichters Nezami
(auch Nizami), das um 1200 entstanden ist. Über
4600 Verse umfasst das Werk, das Rudolf Gelpke
1963 in deutsche Prosaform übertrug: Der
junge Beduine Qais verliebt sich in Leila, die
seine Liebe erwidert. Doch wegen der Labilität
des Freiers lehnt Leilas Vater die Hochzeit ab.
Nachdem alle Versuche des Verliebten scheitern,
seine Geliebte für sich zu gewinnen, zieht
er sich in die Einsamkeit der Wüste zurück,
irrt als Madschnun umher und besingt in ergreifenden
Versen das Unglück seiner Liebe.
Abgeleitet von diesem Original hat die Gestalt
des "Madschnun" vielfach Eingang in
die Literatur gefunden. Eines der letzten Beispiele
ist der Roman Der Honig der libanesischen
Autorin Zeina B Ghandour, der mit "Majnouna"
die feminine Form dieser Figur beinhaltet. |
| |
(auch
"Marabut":) Bezeichnet im Islamischen einen heiligen
Mann, einen religiös. Gelehrten, auch einen
weisen Einsiedler oder einen Zauberer, der beispielsweise
in Liebes- und Heiratsdingen berät und eingreift,
aber auch negative Zauber ("Maraboutage")
aussprechen kann. - Auch das Grab eines heiligen
Mannes wird als M. bezeichnet.-
Siehe auch Serigne. |
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frz.
General (1908-2002), zu Zeiten der Schlacht um
Algier Oberbefehlshaber der frz. Truppen in der
Region Algier. Ihm wurde bei der Niederschlagung
und „Säuberung“ die Folter als
Mittel vorgworfen. - Siehe auch Bigeard,
Marcel. |
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Äthiop.
Staatschef, Machtübernahme 1974 nach einem
Militärputsch gegen Kaiser Haile Selassie
und internen Rivalitätskämpfen. Unter
seiner Führung begann die Umgestaltung Äthiopiens
nach marx.-leninist. Vorbild. 1991 nach der sich
abzeichnenden Niederlage im Bürgerkrieg um
Eritrea trat er zurück und ging ins Exil
nach Simbabwe. |
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Movement
for Democratic Change,
oppositionelle Partei in Simbabwe, 1999 gegründet
mit Wurzeln in der Gewerkschaftsbewegung, unterstützt
von den weißen Siedlern im Lande u. bekämpft
von Anhängern der ZANU-PF. |
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"Umkhonto
we Sizwe" bewaffneter Flügel des ANC,
führendes Mitglied und Mitbegründer
der Organisation war der 1995 verstorbene Joe
Slovo. |
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auch:
Moudjahidin oder Mudjahidin,
"Gotteskrieger", bezeichnet im Allgemeinen
in islamischen Gesellschaften einen Widerstandskärmpfer.-
In Algerien nehmen die Mudschahidin auch heute
noch eine Sonderstellung ein. Nach der erfolgreichen
Befreiung aus der Abhängigkeit von Frankreich
1962 nahmen sie, organisiert in der Front de Libération
Nationale (FLN) alle politischen Schlüsselstellungen
ein, aber auch auf regionaler und kommunaler Ebene
war ihr Einfluss total, beschränkte sich
nicht auf den politischen Bereich, sondern durchdrang
auch die Wirtschaft. Gleichzeitig gerann die historische
Schlacht um Algier zum Mythos, der die Macht der
ehemaligen FLN-Kämpfer weiter festigte. Im
Bestreben, diese Macht und den daraus resultierenden
Einfluss zu sichern, griffen sie zu illegitimen
und teilweise auch zu illegalen Mitteln. Korruption
und Vetternwirtschaft waren die Folge. Ein Zusammenhang,
der in vielen Büchern von Yasmina
Khadra den Hintergrund bildet. Siehe
insbesondere den Roman Nacht
über Algier. Die Korruption und
Misswirtschaft im Lande machten die alte FLN-Garde
durch die immer stärker an Einfluss gewinnenden
Islamisten angreifbar. |
| |
Murle
bezeichnet ein Volk im Süden Sudans,
v.a. in dem Bundesstaat Jongli und im daran angrenzenden
Gebiet Äthiopiens.
Auch die Sprache der ca. 300.000-400.000 umfassenden
Bevölkerung wird als Murle bezeichnet. |
|
|
"Malawi-Kwacha"
malawische Währung. 1 MWK = 100 Tambala;
1 € = 169 MWK (Stand: 10/06) |
| |
NAMIBIA
Dollar (N$):
(Stand 10/2008) |
1
Namibia Dollar = 0,08054 Euro
1
Euro (EUR) = 12,41680 Namibia Dollar (NAD)
|
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"National
Alliance (party) of Kenya"; gegr. 2000 als
Opposition zur KANU.
|
| |
"THE
NAMIBIA PRESS AGENCY"
"NAMPA wurde 1991 als eine nationale Nachrichtenagentur
gegründet, der Verbreitung von lokalen,
regionalen und internationalen Nachrichten ebenso
verpflichtet wie einem Bilderdienst für
lokale und internationale Medienorganisationen,
Institutionen und Einzelpersonen. (...)"-
Selbstdarstellung |
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|
"National
Rainbow Coalition" Partei-Allianz in Kenia
zw. NAK
und der LDP. |
| |
philosoph.
Ansatz; von Aimé Cesaire u. Léopold
Sédar Senghor geschaffener Gegenentwurf
zum eurozentristischen Bild des afrikanischen
Menschen u. seiner Kultur. Gilt inzwischen weitgehend
als überholt, da sowohl Cesaire als auch
Senghor zwar Korrekturen an diesem Bild vorgenommen
haben, jedoch letztlich die Andersartigkeit des
Afrikaners - und somit den mögl. Nährboden
für rassist. Ansätze - festgeklopft
haben. Andere Interpreten der N. behaupten, der
Begriff gehe vom Ansatz der Gleichheit von Afrikanern
u. Europäern aus. |
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Nigerianische
(Währung) Naira:
Stand: 2007: 100 NGN = 0.58 €; 1 €
= 166,64 NGN
Stand:
2011: 100 NGN = 0.46 €; 1 € = 217,28
NGN |
| |
Non-governmental
organisation, wörtlich Nichtregierungs-O,
sinngemäß: Nichtstaatliche-Organisation;
Bezeichnung für von staatl. Einfluss freie
Vereine, Gruppierungen etc. mit gemeinnützigem
oder, weiter gefasst, sozialem Ziel im Bereich
Menschenrechte, Entwicklungshilfe, Umweltschutz,
Tierschutz etc. |
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Generalstaatsanwalt
("National Director of Public Prosecutions")
Südafrikas,
früher Chef der Elite-Polizei-Einheit, SCORPIONS
Bulelani Ngcuka. |
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"National
Party (of South Africa)" Politische
Partei von mehrheitlich englischspr. weißen
Südafrikanern. Regierte das Land von 1948
- 1994, als sie die ersten Wahlen nach der Ära
der Apartheid verlor, aber mit ihrem Erzrivalen
ANC
eine Regierungskoalition einging. |
| |
"National
Prosecuting Authority"
– Nationale Strafverfolgunsbehörde
Südafrikas
- vergleichbar mit der Generalstaatanwaltschaft
hierzulande -, die auf der Grundlage des National
Prosecuting Authority Act (Gesetz für
die Nationale Strafverfolgungsbehörde)
von 1998 gegründet wurde. Zuständig
für Straftaten von nationalem Belang, insbesondere
bei Korruption in Verbindung mit hohen politischen
Ämtern, wie beispielsweise in dem Korruptionsverfahren
gegen den Präsidenten, derzeitigen (06/2010)
Regierungs- und ANC-Chef Jacob Zuma, in dem
er nach acht Jahren schließlich freigesprochen
wurde. |
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"National
Patriotic Party" Aus der
NPFL
hervorgeganene liberianische Partei. Im Jahre
1997 errang sie unter der Leitung von Charles
Taylor bei den Wahlen 49 von 64 Sitzen
im Parlament. Tayler wurde mit über 75%
der Stimmen Präsident. |
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"National
Patriotic Front of Liberia";
von Charles
Taylor geführte Rebellengruppe
- mit hohem Anteil an Kindersoldaten - im liberianischen
Bürgerkrieg der 90er Jahre. Die Organisation
rekrutierte sich v.a. aus den Völkern im
Norden von Liberia, die vom damaligen Doe-Regime
unterdrückt wurden. Durch Libyen, Côte
d'Ivoire und Burkina
Faso genoss sie Unterstützung
von außen. |
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"Organization
of African Unity" (Organisation der Afrikanischen
Einheit); einflussreichste Kraft war Tansanias
erster Präsident Julius Nyerere. V.a. in
den 60er Jahren gelang es der Organisation mehrere
innerafrikanische Konflikte zu lösen. Im
Jahre 2002 wurde die Organisation in "African Union"
umbenannt. |
| |
(*1939)
Nigerian. General u. Politiker; bei den Parlaments-
u. Präsidentschaftswahlen von 2003 wird
O. als Präsident für eine zweite Amtsperiode
von 4 Jahren bestätigt.
Schon 1977 leitete er - nachdem er nach einem
gescheiterten Militärputsch an die Regierung
gelangt war - die Rückkehr zu gewählten
Staatsorganen ein. |
|
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"UN-Office
for the Coordination of Humanitarian Affairs",
Büro der Vereinten Nationen für die
Koordinierung humanitärer Angelegenheiten,
besonders in Katastrophenfällen wie Hungersnot
in Afrika. |
| |
"Orphans
and vulnerable children" (Waisen und besonders
schutzbedürftige Kinder); inzwischen international
gebräuchlicher Ausdruck für diese besondere
Gruppe von Kindern der sog. Dritten Welt: "OVC's"
. |
|
|
Paises
Africanos de Língua Oficial
Portuguesa (Afrikanische Länder mit
der Amtsprache Portugiesisch): Angola,
Mosambik,
São Tomé und Príncipe, Kap
Verde und Guinea-Bissau. |
| |
Engl.
Bezeichnung für einen afrikan. Titel, der
ins Deutsche nur schwer übersetzbar ist,
weshalb häufig im dt. Kontext das Original
stehen gelassen wird, als "Krücke"
finden sich gelegentlich Übertragungen wie
"Oberhäuptling", "Gebietschef"
oder "Gebietskönig". |
|
|
Auch
PANAPRESS: Die größte afrikanische,
international tätige und mehrsprachige -
engl., frz. u. portugiesisch - Nachrichtenagentur. |
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People's
Liberation Army of Namibia:
Militärischer Flügel der SWAPO
in Namibia. |
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POPULATION
SECRETARIAT, 1988 gergründetes und
nach eigener Angabe ein "semiautonomes Institut"
innerhalb des ugandischen Ministeriums für
Finanzen, Planung und ökonomische Entwicklung.
Zuständig für Fragen der nationalen
Bevölkerungspolitik. |
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Petroleum
Trust Funds, nigerian. Erdöl-Treuhandgesellschaft.
Die zeitweilige Leitung hatte der frühere
Chef der Miltärregierung von 1983-85 M. Buhari
inne. |
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El/Al,
arabisch für Der/Die Siegreiche, Eigenname
Kairos. |
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Bei
der sog. "Roter Terror-Kampagne" handelte
es sich um eine Säuberungswelle in Äthiopien,
die vom Staatschef Mengistu
Haile Mariam 1977 initiert worden ist, um
sich der Opposition des sog. "Weißen
Terrors" - konservativ-feudaler, demokratischer
und ethnischer Widerstand - zu entledigen. |
|
|
Resistência
Nacional de Moçambique (Nationaler
Widerstand von Mosambik);
1975 mit Unterstützung der damaligen Apartheidsysteme
von Rhodesien u. Südafrika
gegründet als Gegenbewegung zur von der damaligen
Sowjetunion unterstützten, linksgerichteten Frelimo.
16 Jahre währender Bürgerkrieg mit der
von der Frelimo getragenen Bewegung, die seit
1976 auch die Regierung stellt. 1992 Friedensvertrag,
1993 wird die R. als politische Partei zugelassen
und sitzt heute als größte Oppositionspartei
im Parlament. Vorsitzender ist Alfonso Dhlakama.
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auch
kurz SABA: amtliche jeminitische Presseagentur.
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South
African Press Association:
Regierungsunabhängige, 1938 gegründete
Nachrichtenagentur Südafrikas;
betreibt alle Formen von Medien: Radio, Fernsehen,
Print, mit Büros in Kapstadt, Durban, Bloemfontein
sowie im Parlament. |
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Elite-Polizei-Einheit
Südafrikas |
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Sudanesischer Dinar:
1 Sudanesischer Dinar = 0.003499
Euro
1 Euro (EUR) = 285.823 Sudanesischer
Dinar (SDD)
Der Sudan hat zwei Währungen, neben dem Dinar
auch das Sud. Pfund (SDG):
1 Sudanesischer Dinar = 0.01038
Sudanesisches Pfund
1 Sudanesisches Pfund (SDG)
= 96.35830 Sudanesischer Dinar (SDD)
(Stand: 01/2008) |
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Sudanesische
Pfund:
1 Sudanesisches Pfund = 0.34987
Euro
1 Euro (EUR) = 2.85823 Sudanesisches
Pfund (Stand: 01/2008; siehe auch SDD)
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Der
Begriff S. bezeichnet in der Sprache der Wolof
einen Marabout.
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(Jugend-)Sprache
in den Slums der Großstädte von Kenia.
Eine Mischung aus Suaheli, Kikuyu, Luo,
Luhya, Kamba und Englisch. Ursprünglich in
Nairobi entstanden wird Sheng mittlerweile auch
in anderen Städten und Ländern Ostafrikas
gesprochen. |
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Sierra-
leonische Leones; Währung des
Landes
3999.67 Leones --> 1 EURO
0,00025 EUR --> 1 SLL; Stand:
Juli 2007 |
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Der
nördliche Teil des heutigen Somalia,
das ehemalige British-Somaliland, erklärte sich
1991 - nach Ausbruch des somalischen Bürgerkriegs
- einseitig für unabhängig; Hauptstadt ist
Hargeisa. Der Präsident Dahir Rayale Kahin bewarb
sich im Dezember 2005 um die Mitgliedschaft in
der Afrikanischen Union ( AU)
und legitimierte den Anspruch einmal im Hinblick
auf Somaliland als separate koloniale Einheit
- British-Somaliland - und zum Anderen mit der
kurzen Selbständigkeit im Jahre 1960; British-Somaliland
erklärte sich am 26.06.1960 für unabhängig
und vereinigte sich fünf Tage später, am
1.07.1960, mit dem italienischen Somaliland, das
am selben Tag unabhängig wurde, zur Republik Somalia.
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South
West African People's Organization:
Im Jahre 1959 gegründete Befreiungsbewegung
Namibias, von OAU
und UN bis zur Unabhängigkeit des Landes
im Jahre 1990 als authentische Vertretung der
Bevölkerung Namibias anerkannte Organisation;
seither stärkste Partei des Landes. |
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1969
gegründete internationale Organisation zur
weltweiten Unterstützung von Stammesvölkern.
Entstanden nach dem Erscheinen eines Artikels
in der britischen Sunday Times von Norman
Lewis, der die Massaker, Landenteignungen und
Völkermorde im brasilianischen Amazonien
beleuchtete. Inzwischen hat die Organisation Anhänger
in 82 Ländern. |
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Einer
der sog. Warlords im liberianischen Bürgerkrieg
der 90er Jahre, der 1997 die Macht errang (ein
nicht zuletzt durch die Einmischung von Nachbarstaaten
äußerst komplexer Verlauf, der schon
in den ersten Jahren über 100.000 Menschenleben
forderte und hier nicht in den Details geschildert
werden kann). Von Aug. 1997 bis Aug. 2003 demokratisch
gewählter Präsident des Landes. Ein
erneuter Bürgerkrieg zwang ihn abzudanken
und nach Nigeria ins Exil zu gehen. Im März
2006 wurde er an Liberia ausgeliefert, wo er sich
wegen Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen zu
verantworten hat. T. soll sich auch am illegalen
Diamantenhandel bereichert und in diesem Zusammenhang
im Nachbarstaat Sierra
Leone eine Rebellengruppe unterstützt
haben, die für ihre Brutalität bekannt
war, mit der sie ganze Landstriche mit Diamantenvorkommen
entvölkern wollte. Da Taylor noch viele Anhänger
in Liberia hat, fürchtete die gegenwärtige
Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf Unruhen
und sprach sich zunächst gegen die Auslieferung
T.s nach Liberia aus, statt dessen sollte er direkt
ans UN-Tribunal für Kriegsverbrechen in Sierra
Leone überstellt werden. |
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siehe
TZS. |
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auch
Elgume genannt. Eine nilotische Volksgruppe,
ansässig am gleichnamigen See im Nordwesten
von Kenia.
Mit etwa 500.000 Angehörigen stellt sie ca.
zwei Prozent der Gesamtbevölkerung Kenias
dar. |
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TANZANIA-SHILLING:
(1 TZS = 100 Cents) |
1 TSH = 0.0007612 Euro
1 Euro (EUR) = 1313.72 Tansania-Schilling
(TZS). - Stand: 06/2005 |
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"Vereinigte
Demokratische Front", in den 80er Jahren
gegründete Dachorganisation in Südafrika,
die ANC
und mehr als 600 Bürgerrechtsbewegungen im
Kampf gegen die Apartheid vereinte. |
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"Uganda-Schilling"
1 UGS = 0,0004506 Euro. 1 Euro (EUR) = 2219,16
Uganda-Schilling
(UGS); Stand: 05/2004 |
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"United
Nations Development Programme"
Organisation der Vereinten Nationen, seit Okt.
1998 ist Misako Konno, eine bekannte jap. Schauspielerin,
die Goodwill-Botschafterin der Organisation. Vorgänger
waren u.a. der us-amerikanische Schauspieler Danny
Glover und die südafrikan. Literatur-Nobelpreisträgerin
Nadine Gordimer. |
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"United
Nations Educational, Scientific
and Cultural Organization"
Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung,
Wissenschaft und Kultur, Sonderorganisation der
UN, 1945 in London gegr., seit 1946 in Paris.
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Großes
Volk in Westafrika (Senegal, Gambia,
Mauretanien). W. bezeichnet auch die Sprache dieses
Volkes, die zur westatlantischen Gruppe der Niger-Kongo-Sprachen
gehört. Im Senegal
ist es Verkehrssprache.
Nach Vertretern des Afrozentrismus - Begriff nach
W.E.B. Du Bois, prominenter afrikanischer Vertreter:
Cheikh Anta Diop - besitzt
die Sprache Wolof eine mit dem Koptischen vergleichbare
Nähe zum Altägyptischen. |
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"Zimbabwe
African National Union –
Patriotic Front ", simbabwische
Partei. 1963 im damaligen Rhodesien als ZANU gegründet
von Herbert Chitepo, Ndabaningi Sithole und Robert
Mugabe als Abspaltung der ZAPU,
dominiert von einer der beiden großen Bevölkerungsgruppen
des Landes, den Shona. Der Zusatz Patriotic Front
entstammt aus der Einheit des Jahres 1976, als
Mugabe die ZANU von Mosambik
und Joshua Nkomo die ZAPU von Sambia aus leitete.
Seit der Unabhängigkeit Simbabwes
im Jahre 1980 ist sie die allein herrschende Regierungspartei
mit Robert Mugabe an der Spitze. Nach real existierenden
sozialistischen Vorbildern strukturiert - mit
Politbüro und Zentralkommitee - zeigte sie
von Anfang an starke Tendenzen zum Einparteien-Staat. |
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"Zimbabwe
African People’s Union",
während des simbabwischen Unabhängigkeitskampfes
im damaligen Rhodesien gegründete Partei
unter dem westlich orientierten Joshua Nkomo,
ansässig v.a. in den von den Ndebele dominierten
Provinzen. Nach der Abspaltung der ZANU,
fusionierte sie in den 70er Jahren wieder mit
der ZANU zur Patriotic Front. |
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"Rand",
südafrikan. Währungseinheit;
Stand: 05/2009
1 ZAR = 0.08850 Euro; 1 Euro = 11.29998 ZAR
Stand: 05/2004:
1 ZAR = 0,12296 Euro; 1 Euro = 8,13270 ZAR . |
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"Zimbabwe-Dollar"
100 Simbabwe-Dollar
= 0.01480 Euro; 100 Euro (EUR) = 675.889 Simbabwe-Dollar
(ZWD) ; Stand: 09/2004 |
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Anmerkung:
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inkl. arabischer Raum |
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