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Quelle:
L'Express,
unabhängige, mauritische Tageszeitung (L'Express, Mauritius)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus dem
Französischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
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Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Mauritius ·
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"Die
Leidenschaft des Schreibens",
betitelt
Sunil Oodunt seinen Artikel in
der mauritischen Tageszeitung L'Express. Chutturdut
Heeramun habe kürzlich zwei Bücher in Hindi veröffentlicht.
Die Präsentation fand am Sitz des Human Service Trust in
Calebasses statt. |
| Der
in Triolet wohnhafte, ehemalige Hindi-Sprachprofessor besitze
eine Leidenschaft für die Literatur. Mehrere Theaterstücke
habe er geschrieben, berichtet Sunil Oodunt und erzählt
vom Werdegang des Autors: Mit der Lehrerlaubnis in der Tasche
sei der junge Chutturdut als Hindi-Sprachlehrer angestellt
worden. Er habe sich an verschiedenen Fronten für diese
Sprache eingesetzt, um ihr einen angemessenen Stellenwert
auf Mauritius
zu erkämpfen. Bereits 1962 habe er sich aktiv an der Organisation
des Hindi-Tages beteiligt, der der Ermutigung der Mauritier
zum Gebrauch dieser Sprache dient. |
| Auch
dem Theater sei Chutturdut leidenschaftlich ergeben, heißt
es weiter. Er spiele nicht nur in verschiedenen Stücken,
sondern schreibe auch deren Rahmenhandlung. Chutturdut Heeramun
"lässt sich von Aktualität inspirieren und seine Geschichten
basieren auf Alltagsgeschehen". Mehrere Stücke sind
bei Wettbewerben auf Mauritius prämiert worden, auch den
Titel "bester Autor" habe Chutturdut Heeramun
bereits erhalten. Seine Stücke würden quer über
die Insel gespielt und ausländische Persönlichkeit kämen,
um sie zu sehen. |
| "Novellen
und Romane" |
| Die
Theaterarbeit habe dem Autor Gelegenheit gegeben, vier Reisen
nach Indien zu unternehmen, wo er zu großen Romanciers Kontakt
aufgenommen habe. |
| Vor
vier Jahren hab er seine Arbeit als Lehrer aufgegeben, um
sich hauptsächlich dem Schreiben zu widmen. Während er in
der Vergangenheit Novellen verfasste, habe er dieses Mal
beschlossen, einen Roman zu schreiben. Eines seiner Bücher
"basiert auf einem aktuellen Hintergrund, es handelt von
einem Gefangenen". Den Namen dieses Gefangenen würde
Chutturdut Heeramun nicht nennen, aber "jene, die das Buch
lesen, werden wissen, um wen es sich handelt". |
| Aufgrund
von Diabetes sei dem Autor im vergangenen Jahr ein Bein
amputiert worden, was aber keinerlei Auswirkungen auf seine
Liebe zum Schreiben habe. Er beabsichtige weiter zu schreiben,
insbesondere Theaterstücke. |
| Chutturdut
Heeramun hätte sich gewünscht, dass es mehr Mauritier
gebe, die Hindi lernen, denn "es ist eine Sprache, die sich
- genauso wie Chinesisch - sehr schnell in der Welt ausbreitet". |
| Der
Schriftsteller aus Triolet besitze eine große Sammlung indischer
Werke. Ohne auf das zweite der beiden jüngst veröffentlichten
Bücher von Chutturdut Heeramun zurückzukommen,
beschließt Sunil Oodunt seinen Artikel: "Auch wenn er seine
Zeit im Rollstuhl verbringt, er hat immer ein Buch in den
Händen, denn er lebt nur für seine Leidenschaft: die
Literatur".
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(L'Express, Mauritius,
ÜF:
J.K.) |
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| Artikel
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Schwarzafrika
in der Afrika-Chronik |
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