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Quelle:
Sudan
Vision , Sudan, englischspr. Tageszeitung (Sudan Vision)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem
Englischen: Janko Kozmus © |
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CHRONIK
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Zur Sozial- und
Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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· Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Sudan ·
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"Sudanesische
Stadt Aweil von hohen Preisen betroffen",
heißt es in
der Online-Ausgabe der englischsprachigen sudanesischen
Tageszeitung Sudan Vision, die auch gleich
den Grund hierfür angibt: Aweils wichtigste
Straße sei noch immer wegen der jüngsten
Kämpfe zwischen den von den Sudan Armed Forces
(Streitkräfte der Allianz von Sudan, SAF) gestützten
Misseriya Milizen und der SPLA (Sudanesische Volksbefreiungsarmee)
entlang der Nord-Süd-Grenze in Grinti gesperrt.
Die Meiram-Aweil Hauptverkehrsstraße, die
letztes Jahr fertiggestellt wurde, ist die einzige
direkte Verbindung von Aweil in den Nordsudan. |
| "Eine
Flasche Pepsi kostet nun 4 Sud. Pfund (→
SDG).
Wenn die Straße
nicht geöffnet wird, werden sich die Dinge
hier verschlimmern", beschwert sich ein Aweil-Bewohner
namens Peter Akech Wol. Die jüngsten Kämpfe
stoppten viele kommerzielle Aktivitäten zwischen
dem Nordsudan und Aweil. Lebensmittel und andere
Waren werden von Khartoum, El-Obeid und Mugled geliefert.
Auch kleinere Ortschaften würden von Preiserhöhungen
betroffen werden. |
| In
der vergangenen Woche, heißt es weiter, seien
Mitglieder der Regierung der Nationalen Einheit,
angeführt von Pagan Amum und Gen. Abderahim Husein
nach Mugled, Aweil, Bentiu und Kadugli geflogen,
um die Spannungen zu entschärfen, die in der Gegend
um den Fluss Kiir angewachsen seien. Mit dem kompletten
Rückzug der SAF aus den Öl produzierenden Gebieten
am heutigen Tag sowie der SPLA zu den Nord-Süd-Grenzen
vom 1. Jan. 1956 seien Gespräche zwischen Aweil
und dem Nordsudan wieder möglich geworden.
Die am meisten betroffene Bevölkerungsteile von
Aweil seien die vielen Binnenflüchtlinge, die
von Kordofan und von Darfur zurückgekommen seien.
"Sie entfliehen der Unsicherheit in Darfur
und in Kordofan, Gegenden, in denen sie für mehr
als 24 Jahre gelebt haben." |
| Eine
andere Entwicklung, zeige an, dass sich auch in
Juba hohe Preissteigerungen bei den grundlegenden
Gebrauchsgütern abzeichneten, eine Situation,
die durch die →
politische Krise
nach den Wahlen vom 27. Dezember 2007 in Kenia
verursacht werde.
Die Regierung von Südsudan, durch diese Krisen gewarnt,
habe Strategien für alle Eventualitäten zu entwickeln,
endet der Bericht.
·
(Sudan
Vision, ÜE:
J.K.) |
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| Weitere
Artikel zu Sudan in der Afrika-Chronik |
Juba Post, Über die Vetreibung von 300 Menschen
wegen anhaltender Kämpfe, 2006 |
Erste Publikation der südsudanesischen englischsprachigen
Wochenzeitung The Juba Post, 2005 |
Human Rights Watch, Über die Schließung
der sudanesischen Tageszeitung Khartoum Monitor,
2003 |
| Weitere
Artikel zu → Schwarzafrika
in der Afrika-Chronik |
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