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Quelle: The
Standard, englischspr. simbabwische Sonntagszeitung
(Standard Simbabwe)
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Anmerkungen:
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inkl. arabischer Raum
ÜE:
J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus
©
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CHRONIK
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Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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| · Die
MARABOUT-SEITE zitiert aus Simbabwe · |
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| "150
suchen Asyl in Botsuana", |
| heißt
es in einem Bericht der simbabwischen Sontagszeitung The Standard.
Seit Beginn des Jahres, konkretisiert der nichtgenannte
Autor, hätten 150 Simbabwer "infolge der unvermindert
andauernden staatlich sanktionierten Gewalt" um politisches
Asyl in → Botsuana
nachgefragt. |
| Botsuana
sei Heimat von Tausenden von simbabwischen Wirtschaftsflüchtlingen,
insbesondere "seit die Landbesetzungen von 2000 die Wirtschaft
in ihre schlimmste Krise seit der Unabhängigkeit stürzten". |
| Neben
→ Südafrika
sei Botsuana eines der Nachbarländer, das am schlimmsten
von einem Zustrom illegaler simbabwischer Immigranten
betroffen sei, die regelmäßig in ihr Land zurück deportiert
würden. |
| Ein
Sprecher des Präsidentenbüros habe vergangene Woche Medien
gegenüber bekannt gegeben, die simbabwischen Asylsuchenden
würden in einem Flüchtlingszentrum in Dukwe in Nordbotsuana
festgehalten, wo sie die weitere Abwicklung ihrer Anträge
abwarteten. |
| "Dies
ist eine sehr empfindlicher Angelegenheit", sagte er,
"aber ich kann bestätigen, dass wir bis jetzt von 150
Simbabwern Anträge auf Asyl erhalten haben." |
| Trotz
zahlreicher Proteste botsuanischer Parlamentsmitglieder
was den Umgang ihrer Regierung mit der simbabwischen Situation
angehe, habe diese es bisher unterlassen, die Regierung
Robert Mugabes offen zu kritisieren. |
| Einige
Abgeordnete Botsuanas hätten vor einigen Monaten ihre
Regierung aufgefordert, ihre Botschaft in Harare zu schließen. |
| Die
Regierung fahre fort, jeden Monat Hunderte von simbabwischen
Wirtschaftsflüchtlingen zu deportieren. "Die illegalen
Immigranten finden schnell ihren Weg durch unbezeichnete
Einlassstellen zurück." |
| In
der Vergangenheit hätten Simbabwer, die vor der politischen
Repression in ihrem Land flüchteten, Asyl in den Vereinigten
Staaten, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland
gesucht. Doch hätten diese Länder, heißt es abschließend,
ihre Einwanderungsgesetze verschärft. ·
(Standard Simbabwe, ÜE:
J.K.) |
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| Weitere
Artikel zu Simbabwe in der Afrika-Chronik: |
The Financial Garette, Des Landes kollektives Gedächtnis,
gemeinsam konserviertes Gewissen, 2012 |
NewsDay, Zeitungsverkäufer bedroht, 2011 |
The Standard, Herausgeber von The Standard verhaftet,
2008 |
The Standard, Ngugi Wa Mirii stirbt im simbabwischen Exil,
2008 |
The Herald berichtet von der Vergabe des simbabwischen
Verlegerpreises 2007 |
The Standard, Mordenthüllung an Befreiungshelden in
Buchform angekündigt, 2006 |
Chronicle, Über Entschädigungsforderungen zwangsumgesiedelter
Menschen am Lake Kariba, 2005 Afrika-Chronik |
Chronicle, Über den Schwarzmarkthandel in Victoria Falls,
2005 Afrika-Chronik |
The Standard über die Folgen der Säuberungskampagne
an Schulen, 2005 |
The Herald berichtet von der Zerstörung illegaler
Siedlungen durch die Polizei, 2005 |
The Herald berichtet von einem Mann, der wegen Sodomie
vor Gericht steht, 2005 |
The Herald berichtet über illegales Goldschürfen
in Simbabwe, 2004 |
The Standard über Unterernährung im Lande, 2004 |
Die Allgemeine Zeitung aus Namibia über den Ertstlingsroman
der simbabwischen Autorin Alexandra Fuller, 2002 |
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| Weitere
Artikel zu → Schwarzafrika
in der Afrika-Chronik |
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