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AFRIKA-CHRONIK
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Quelle:
The Daily Nation, Kenya (Daily Nation)

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
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CHRONIK
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
 
6. November 2003
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· Die MARABOUT-SEITE zitiert aus Kenia ·  
Daily Nation, Kenya
Die kenianische Tageszeitung Daily Nation berichtet vom Analphabetentum im Lande. Der Artikel von David Aduda nennt eine Rate von 16 Prozent. "Diese Zahl beinhaltet Kinder, die nie Zugang zu Bildung hatten, weil sie die Fähigkeit hierzu nicht hatten oder wegen Armut oder Mangel an Schulen." Andere brachen die bereits aufgenommene Ausbildung wegen der feindlichen Lernumgebung wieder ab. Die Zahl beinhalte ebenso Erwachsene, die nie die Möglichkeit zur Bildung hatten.
Obwohl nicht im - vom Autor nicht benannten - Report aufgeführt, sei es bezeichnend, dass Erwachsenen-Bildungsprogramme, die in den späten 1970er und 1980er Jahren initiiert und belebt wurden, in den letzten Jahren verschiedene Rückschläge hinnehmen mussten und in einigen Regionen nahezu eingestellt wurden.
Diese Tatsache habe das Bestreben, das Analphabetentum zu beseitigen, verlangsamt.
In der Folge relativiert der Autor von Daily Nation die Situation in Kenia, indem er Vergleichsdaten heranzieht: "Kenia ist nicht der schlimmste Fall. Länder wie Niger haben eine Analphabetenrate von 54 Prozent, Äthiopien 42,1 Prozent,  Mosambik 37,7 Prozent und Sudan 33,0.
Um jedermann seine Form der Bildung zu ermöglichen, resümiere der Report, müssten neue Lernmethoden ersonnen werden, informelle Bildungsprogramme, die auf Eignung und Bedürfnisse der Lernenden flexibel eingingen.
Um dies zu realisieren, so David Aduda, sei eine radikale Bildungsreform notwendig. (Daily Nation, ÜE: J.K.)
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