DIE MARABOUT-SEITE
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CHRONIK
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas

IRAK

Stand: 13.12.16


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16. Februar
845
Im Alter von ca. 60 Jahren stirbt in Bagdad der in Basra geborene arabische** Gelehrte Mohammed ibn Sad ibn Mani (auch: Abdallah Mohammed ibn Sad ibn Mani uz-Zuhri). Als Schüler des 747 geborenen Mohammed ibn Umar ibn Waqid al-Waqidi auch Waqidis Sekretär (Kitab ul-Waqidi) genannt. Wie sein Lehrer verfasste auch Ibn Sad ein (Großes) Klassenbuch, in dem neben dem Leben Mohammeds die Biographien von über 4.000 Anhängern verzeichnet sind.
29. Dezember
908
Im Alter von 47 Jahren wird in seiner Geburtsstadt Bagdad Abdallah Ibn al-Mutass - der Brockhaus nennt ihn "Abbasidenprinz und Kalif für einen Tag" - ermordet. Der arabische** Dichter beschrieb in seinen Gedichten vorwiegend das genussreiche Leben bei Hofe.
 
915
In Kufah, im heutigen Irak, wird der künftige arabische Dichter Abu at-Tayyib Ahmed Ibn al-Husain (al-Mutanabbi) in einfachen Verhältnissen, Sohn eines Wasserverkäufers, geboren.
23. September
965
In der Nähe von Bagdad, in Deir al-Akul, wird der große arabische Dichter Abu at-Tayyib Ahmed Ibn al-Husain al-Mutanabbi von Räubern erschlagen. Den Beinamen "al-Mutanabbi" ("der sich für einen Propheten ausgibt") erhielt er nach einem religiös-politischen Aufstand. Von 948-957 war er Hofdichter in Aleppo beim Hamdanidenfürsten Saif ad-Daula, den er in vielen seiner Gedichte preiste. Nach einem Zerwürfnis lebt er v.a. in Damaskus, Kairo, Bagdad und im persischen Schiras.
12. November
990
Im Alter von 54 (55?) Jahren stirbt in seiner Geburtsstadt Bagdad der arabische** Buchhändler Ibn an-Nadim, der Verfasser der ersten arabischen Literaturgeschichte mit dem Namen Fihrist.
 
1934
In Bagdad wird der künftige Schriftsteller
Khudayyir (auch: Chdair) Abd al-Amir
geboren.
Juli
1941
In Omara wird der spätere Erzähler, Dramatiker und Essayist Arif Alwan geboren.
 
1944
Als Sohn einer assyrisch-christlichen Familie wird in der Nähe von Bagdad, am See von Al-Habbaniya, der spätere Dichter, Erzähler und Übersetzer Sargon Boulus geboren.
8. Dezember
1944
Die künftige Schriftstellerin  Alia Mamduch wird als Tochter eines irakischen Vaters und einer syrischen Mutter în Bagdad geboren.
1. Januar
1954
In der südirakischen Stadt Amarah wird der spätere Schriftsteller Hussain Al-Mozany geboren.
8. Februar
1963
Bei einem gemeinsamen Putsch von Baath-Partei und Offizieren wird der bisherige Machthaber Abd Al Karim Qasim erschossen, sein Gegenspieler Abd As-Sallam Aref setzt sich an die Spitze des Militärregimes.
Der spätere Schriftsteller
Najem Wali ist gerade sieben Jahre alt. Jahrzehnte später wird er sich in einem Interview daran erinnern, dass dieser Putsch sich auch in Basra, wo er mit seiner Familie lebte, bemerkbar machte und eine fatale Auswirkung auf deren Geschichte besaß: Seine häufig erkrankte Mutter war zu diesem Zeitpunkt wegen einer wiederholten Operation im Krankenhaus. Nach dem Putsch musste sie dieses verlassen, um den vielen Verwundeten Platz zu machen. Als nächstes musste der junge Najem mit ansehen, wie die Ärztin, die seine Mutter bereits einmal operiert hatte und die er wie eine Heilige verehrte als Gefangene in das neben dem eigenen liegende Haus gebracht wurde. Das ehemalige Haus des Vorstehers des Viertels war in ein Frauengefängnis umgewandelt worden. Nachts seien die Frauen abtransportiert und außerhalb der Stadt gefoltert worden. "Wenn sie spät nachts zurück gebracht wurden, habe ich sie gesehen. Ich habe durch das Fenster geschaut, denn ich konnte nicht schlafen". Über die Dächer habe Najem von seiner Mutter zubereitete Sandwiches zu den Frauen gebracht. - Vgl. Najem Wali im Gespräch mit Armin Kratzert, br-online v. 9.01.2006
24. Dezember
1964
Im Alter von nur 38 Jahren stirbt der irakische Dichter
Badr Shakir al-Sayyab.
In seinen sieben Gedichtsammlungen hat er sich neben seinen Landsleuten Nazik al-Malai’ka und
 Abdul Wahab al-Bayati als Neuerer der arabischen Versform bewiesen.
 
1965
In Babylon wird der künftige Dichter Ali al-Shalah geboren.
27. November
1965
Als Tochter eines irakischen Vaters und einer schottischen Mutter wird die künftige Schriftstellerin Betool Khedairi in Bagdad geboren.
 
1967
In Bagdad wird die spätere Dichterin Amal al-Jubouri als Tochter einer alteingesessenen irakischen Familie geboren.
14. Juli
1976
Am frz. Nationalfeiertag kommt Najem Wali  - fasziniert v. frz. Existenzialismus - mit 200 Dollar in der Tasche mit Irakian Airlines in Paris an. Schon nach zwei Monaten zwingt Geldnot den etwa 20-Jährigen dazu, in den Irak zurückzukehren. Vier Jahre später wird der in Basra geborene Schriftsteller nach Ausbruch des irakisch-iranischen Krieges einen zweiten Versuch unternehmen, in Europa Fuß zu fassen, in Deutschland. Mit Erfolg. (Vgl. Najem Wali im Gespräch mit Armin Kratzert, br-online.de)
August / September
1980
Im August ist nach zwei Jahren der reguläre Militärdienst des Journalisten und Schriftstellers Najem Wali  beendet.
Bei Ausbruch des irakisch-iranischen Krieges am 22. Sept. wird ein Teil von Walis Jahrgang - 1956 - erneut zum Militärdienst einberufen. Najem Wali fälscht sein Wehrheft und verlässt illegal das Land. - Vgl. Najem Wali im Gespräch mit Armin Kratzert, br-online v. 9.01.2006
26. (27?) Juli
In Damaskus stirbt mit Muhammad Mahdi al-Jawahiri einer der größten arabischen Poeten. Der um 1900 in der ca. 150 km südlich von Bagdad gelegenen Ortschaft an-Najaf geborene Iraker gilt als der letzte neoklassische Dichter arabischer Sprache. Gleichwohl sind seine Gedichte geprägt von einem kritischen sozialen Blick; zeitlebens prangert der Dichter politische Korruption und soziale Ungerechtigkeit an. Dabei schreckt er nicht davor zurück, oft drastische Metaphern der Gewalt in seine Dichtung aufzunehmen.
Muhammad Mahdi al-Jawahiri wird in eine Familie von Poeten hineingeboren. Neben entfernteren Familienmitgliedern sind zwei seiner Brüder sowie sein Vater Dichter. Sein erster, 1920 veröffentlichter Gedichtband, in dem al-Jawahiri noch die zeitgenössischen Neoklassiker nachahmt, weist ihn gleichzeitig als großen Kenner arabischer Poesie aus. In den 20er Jahren erscheinen seine Gedichte in Zeitungen im Irak und in den arabischen Nachbarstaaten. 1927 beginnt al-Jawahiri eine Tätigkeit als Lehrer, wird aber noch im selben Jahr wegen der Veröffentlichung eines "anstößigen" Gedichts entlassen. Neben anderen Anstellungen steht sogar eine am königlichen Hof, wo er von dem - von Großbritannien eingesetzten - König Faisal gefördert wird. 1930 gibt er auch diese Stellung auf und widmet sich - ca. drei Jahrzehnte lang - journalistischer Tätigkeit. Jedoch haben die Zeitungen, für die er als Herausgeber und/oder Redakteur tätig ist, aufgrund seiner kompromisslosen Kommentare meist nur eine kurze Lebensdauer.
Nach der 58er Revolution wird der mit der Kommunistischen Partei assozierte Dichter Präsident der irakischen Journalistenvereinigung und danach - bis 1963 - Botschafter in der Tschechoslowakei. In den frühen 70er Jahren kehrt er in seine Heimat zurück, geht aber bald darauf nach Syrien ins Exil. - (Vgl. Salih J. Altoma: In memoriam: Muhammad Mahdi al-Jawahiri (1900?-1997), Arab Studies Quarterly 1997, ÜE: J.K.)
3. August
Im Alter von 73 Jahren stirbt in Damaskus der irakische Dichter und Schriftsteller Abdel Wahab al-Bayati. Er gilt als der Begründer der freien arabischen Versform. Er veröffentlichte mehr als 20 Gedichtbände und betätigte sich auch als Übersetzer frz. Lyrik.
zeit
los
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:
28. Februar

In seiner Wohnung im Süden Iraks, in Basra, wird der hoch angesehene Dichter Mahmoud al-Braikan - vermutlich von Dieben - ermordet.
Der in al-Zubair, im Südirak, geborene al-Braikan studierte Jura in Bagdad, arbeitete dann einige Jahre als Lehrer in Kuweit, bevor er nach Bagdad zurückkehrte und sein Studium abschloss. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1990 lehrte er arabische Sprache und Literatur am Basra’s Teachers’ Training College.

26. Dezember
2002

  "Poeten gegen Krieg"

In einer Kurzmeldung berichtet die halbamtliche Kairoer Zeitung Al-Ahram Weekly von der 18. Runde des Marbad Poetry Festivals, das vergangene Woche in Bagdad stattgefunden habe "inmitten der Furcht eines kurz bevorstehenden amerikanischen Angriffs auf den Irak". Laut irakischen Zeitungen besuchten ca. 400 Dichter und Literaten das Festival, um den Irak zu unterstützen. "Lyrik des irakischen Dichters Abdel-Raziq Abdel-Wahid, des Palästinensers Youssef Al-Khatib, des Syrers Shawqi Baghdadi und des Libanesen Abdel-Karim Shamseddin wurde während des ersten Treffens gelesen." · (Al-Ahram, ÜE: J.K.)

April
Wenige Tage nach dem Fall des irakischen Regimes gründet die seit 1997/98 in Deutschland lebende Dichterin Amal al-Jubouri das erste neue Kulturzentrum in Bagdad.
4. Dezember
2003
"Wer den Abzug der Amerikaner fordert, hilft nicht dem irakischen Volk, sondern seinen schlimmsten Feinden" untertitelt der in Deutschland lebende irakische Schriftsteller Najem Wali  seinen Artikel in der ZEIT, ein eindeutiges Plädoyer für ein Verbleiben der us-amerikanischen Streitkräfte in seiner Heimat. (Vgl. "Im Dreieck der Willkür" in: Die Zeit)
Januar

Nach 23 Jahren besucht der in Deutschland lebende irakische Schriftsteller Najem Wali erstmalig wieder seine Heimat. In einem Gespräch mit der WELT berichtet er davon.
Auf die Frage, ob sich die Lage im Land wieder bessern würde, wenn die Täter bestraft seien oder ob erst die Amerikaner abziehen müssten, sei "der Irak also stark genug, sich aus sich selbst heraus zu erneuern?" sagt Wali: "Nein, der Irak ist ein Krebspatient, der eine schwere Operation hinter sich hat. Man kann den Patienten jetzt unmöglich sich selbst überlassen. Die Besatzer haben viele Fehler gemacht, zum Beispiel die irakische Armee aufgelöst. Sie müssen daraus lernen." Und auf die Frage, ob er bei seinem Besuch Aufbruchsstimmung gespürt habe, wird er fast euphorisch: "Das Land ist wie Aladins Wunderlampe: Der Deckel wurde geöffnet, und alles strömt frei heraus. Es gibt Handys, Satelliten-TV. Meine Neffen diskutieren frei über alles Mögliche, das ist neu. Es entsteht eine völlig neue Lebenskultur. Natürlich gibt es Hemmnisse: Den Einfluss und die Einmischung fast aller Nachbarländer, vor allem des Iran. Oder alte Kader, die das Rad der Zeit zurückdrehen wollen. Aber wenn man den Irakern eine Chance gibt, dann werden sie sie nutzen."
. (Vgl. "Todesstrafe für Saddam Hussein" in: Die Welt v. 14.07.2004)

27. Oktober
2004
Anlässlich des Erscheinens seines neuen Romans Die Reise nach Tell al-Lahm wird sein Autor Najem Wali  in der Frankfurter Rundschau erneut zur Situation im Irak befragt: "Sie waren ein starker Befürworter der amerikanischen Intervention in Irak, jetzt sind Sie ein großer Kritiker. Woher kommt der Gesinnungswechsel?" Wali antwortet, er sei nicht "für die amerikanische Intervention, sondern für den Sturz Saddam Husseins" gewesen. ..."die Amerikaner haben keinen Plan, das habe ich in Irak gesehen. Oder ihr Plan ist undurchschaubar, mysteriös. Wir sind von der Diktatur in die Anarchie geschlittert. Aber jetzt gibt es wenigstens ein Fünkchen Hoffnung, dass die Situation nicht auf ewig so bleibt." (Vgl. "Die Angst der Männer" in: FR)
25. April
chrAbs "Eine weitere Universität stellt Lehrbetrieb vorübergehend ein"
Unter diesem Titel berichtet Faiz Jawad für die irakische Tageszeitung Az-Zaman von der vorübergehenden Schließung der Mustansiriya-Universität, eine Maßnahme, die aus Protest gegen die Tötung dreier ihrer Studenten erfolgt sei.
mehr dazu  · (AzZaman, ÜE: J.K.)  
10. Januar

chrAbs "Bagdad ist in Dunkelheit gehüllt"
Unter diesem Titel berichtet Ali al-Mawsawi für die irakische Tageszeitung Az-Zaman von andauernden Stromausfällen im Irak.
"Es gibt keine Elektrizität in Bagdad", stellt der Autor fest "und die Stadt von nahezu 6 Mio. Einwohnern verbringt ihre Nächte in totaler Finsternis."
Der Minister für Elektrizität führe den Stromausfall auf Sabotageakte zurück, die nach Bagdad führende Stromleitungen beschädigten.
Nahezu vier Jahre nach der US-Invasion, heißt es nahezu hämisch in dem Bericht weiter, habe das Land "immer noch weniger Elektrizität als unter dem vormaligen Führer Saddam Hussein, der im letzten Monat exekutiert wurde.
Nicht nur Bagdad sei in Dunkelheit gehüllt, das nationale Versorgungsnetz sei so "wackelig, dass keine Provinz des Landes eine ununterbrochene Versorgung genießt".
Laut einer Quelle des Ministeriums seien die nach Bagdad führenden Elektrizitätsleitungen sabotiert worden und Techniker bemühten sich, den Schaden zu beheben.
"Aber unter normalen Umständen", heißt es in dem Bericht weiter, sei das Stromnetz in Bagdad 20 Stunden täglich außer Funktion.
Der Stromausfall ereigne sich während von U.S.-Truppen unterstützte irakische Streitkräfte gegen anti-U.S.-Rebellen in den Straßen vorgingen, "nur einen Steinwurf entfernt von der schwer bewachten Grünen Zone, wo sich die Hauptquartiere der Amerikaner und der irakischen Regierung befinden".
· (AzZaman, ÜE: J.K.)

15. August
2007

chrAbs "Irak ersucht Jordanien, Exilanten zu repatriieren",
titelt die zweisprachige irakische Tageszeitung AzZaman. Dies sei ein Versuch die im Ausland lebenden Opponenten, die eine Bedrohung der Sicherheit des Irak darstellten, zum Schweigen zu bringen. mehr dazu · (AzZaman, ÜE: J.K.)

2007
In Berlin stirbt der Dichter, Erzähler und Übersetzer Sargon Boulus; er ist 63 Jahre alt geworden.
Ende der 60er Jahre ging der Sohn einer assyrisch-christlichen Familie
  ins Exil nach Beirut und Damaskus. Später landete er in New York und San Francisco, wo er sich den Dichtern der Beat-Generation um Allen Ginsberg anschloss, deren Werke er zum Teil ins Arabische übertrug.
"Die arabische Sprache hat tatsächlich diese Magie, sagte er einst der Interviewerin Margaret Obank für das Magazin Banipal, "und hat sie sich dir einmal offenbart, bist du gefangen". Margaret Obank beschreibt ihn in ihrem Nachruf als einen von der Dichtung geradezu Besessenen.
Zuletzt lebte Sargon Boulus in San Francisco, Marokko und Berlin.
Von seinen diversen Gedichtsammlungen erschien als zweisprachige Ausgabe:
Zeugen am Ufer (deutsch/arabisch).
Ebenfalls zweisprachig die Erzählungen:
Ein unbewohnter Raum (deutsch/arabisch).
29. April
2011
In einem Bericht der NZZOnline mit dem Titel
Rendez-vous mit einer Autobombe beschreibt der in Berlin lebende irakische Schriftsteller Najem Wali ein Treffen mit Freunden bei einem Besuch in seiner Heimat. Gemeinsam mit dem Künstler und Regisseur Hadi Mahood traf er diese im Café des Nationaltheaters in Bagdad. Nach zehn Minuten musste das Treffen schon beendet werden, weil Sicherheitsbeamte Bombenalarm gaben. - Vg. Rendez-vous mit einer Autobombe, NZZ
27. November
2015
50. Geburtstag der in Bagdad geborenen Schriftstellerin Betool Khedairi. Bis zum Alter von 24 Jahren wuchs die Tochter eines irakischen Vaters und einer schottischen Mutter im Irak auf. Gegenwärtig lebt sie in Amman, Jordanien. Internationale Anerkennung erfuhr sie mit ihrem Debutroman, der neben der Übertragung ins Englische - A Sky So Close - in mehrere andere europäische Sprachen übersetzt wurde.
7. Dezember
2016

Im Alter von 62 Jahren stirbt der irakische Schriftsteller Hussain Al-Mozany in Berlin.
1978 verläßt Al-Mozany seine Heimat und geht zunächst nach London. 1980 läßt er sich in der Bundesrepublik Deutschland nieder. Er studiert Arabistik, Islamwissenschaft, Germanistik und Publizistik an der Universität Münster.

Sowohl seine journalistischen Arbeiten wie seine erzählerischen Werke sind in arabischer Sprache verfasst:
Der Marschländer, Roman. Frankfurt/Main 1999
Mansur oder Der Duft des Abendlandes, Roman. Leipzig 2002
Das Geständnis des Fleischhauers, Roman. Berlin 2007
Parallelwelten, Essays. Dresden 2011.

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Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
** Bei den hier aufgenommenen arabischen Persönlichkeiten handelt es sich selbstverständlich nicht um Iraker im engen Sinn. Vielmehr sind es arabische Gelehrte, Dichter etc., die vorwiegend im Gebiet des heutigen Irak lebten, meist dort geboren u. gestorben sind.
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus dem Französischen: Janko Kozmus ©

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Quellen

.. . Sach- und Personenregister