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| 1945
Am 24. November wird Nuruddin Farah im Süden
Somalias,
in Baidoa, als viertes von zehn Kindern geboren. Nach
dem Vorbild der beiden Urgroßväter ist auch
seine Mutter traditionelle Erzählerin, der Vater
ist Dolmetscher des britischen Gouverneurs.
1947
Umzug der Familie nach Kallafo im Ogaden, das damals von
den Briten besetzt war.
1949
Ab dem 4. Lebensjahr Besuch der Koranschule, wo er Arabisch
lernt, den Koran studiert und den Ehrentitel Haafizul
Qur'an erwirbt, weil er den Koran vollständig
auswendig beherrscht. |
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|
1950er
Schon im Kindesalter verdient Nuruddin Farah nebenher Geld mit
Briefeschreiben. |
1963
Krieg im Ogaden, die Familie siedelt nach Mogadischu über,
wo Nuruddin Farah seine Secondary School-Ausbildung abschließt. |
1965
veröffentlicht Nuruddin Farah seine erste Kurzgeschichte:
Why Dead So Soon?, in: Somali News. |
1966
Immatrikulation an der Punjab Universität in Chandigarh,
Indien, für Philosophie, Soziologie und Literatur.
[0] |
1968
Doctor and Physicist (Doktor und Physiker), Hörspiel,
Erstsendung im Staatlichen Radio Indien. |
1969
Bachelor(of
Arts)-Abschluss.
Nuruddin Farah heiratet die indische Studentin Chitra Muliyil
in Dehli; ü
Rückkehr nach Somalia
für zunächst sechs Monate.
Fertigstellung des Theaterstücks A Dagger in Vacuum,
die Lizenz zur Veröffentlichung wird Nuruddin Farah von den
Zensurbehörden der Militärregierung Siad Barres, der
sich in diesem Jahr an die Macht geputscht hatte, verweigert.
|
1969-74
lehrt Nuruddin Farah als Gastdozent an der Universität von
Mogadischu. |
1970
From a Crooked Rib (dt: Aus einer Rippe gebaut
1983 u. 1986; Aus einer gekrümmten Rippe 1996), Roman.
London 1970. - Die Geschichte der jungen Nomadin Ebla, die ihren
Stamm und damit das Dorf verlässt, um der männlichen
Herrschaft zu entgehen, und dann in der Stadt einen Unbekannten
heiratet. [1]
Akadem. Abschluss: Bachelor of Arts.
Geburt des Sohnes Koschin. |
1972
Scheidung von Chitra Muliyil.
Fertigstellung des Skripts A Naked Needle. |
1973
Tallow Waa Talee Ma, Roman in somalischer Sprache.
[2] |
1974
verlässt Nuruddin Farah Somalia. Aus politischen Gründen
wird er in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
Mit einem Stipendium der UNESCO geht Nuruddin Farah nach England;
achtmonatige Arbeit am Londoner Royal Court Theatre.
Einschreibung für ein weiterführendes Studium der
Theaterwissenschaft an der Universität London (dem Royal
Court Theatre angegliedert). |
1975
Fortsetzung des Studiums an der Universität Essex. [3]
Aufführung des Stückes The Offering in Essex,
das Nuruddin Farah anstelle einer Magisterarbeit verfasst hatte.
|
1976
A Naked Needle (dt: Wie eine nackte Nadel 1984
u. 1996) Roman. London 1976.- Ein Tag im Leben des Lehrers Koschin
in Mogadischu. [4]
Nuruddin verlässt Essex ohne das Magister-Studium zu beenden;
Beginn eines dreijährigen Aufenthaltes in Italien, wo er
für die nächsten drei Jahre als Enlischlehrer und Übersetzer
in Rom und Mailand leben wird. |
1978
A Spread of Butter, Erstsendung als Hörspiel
(eines noch nicht aufgeführten Theaterstücks) durch
BBC, Afrika Dienst. |
1979
Sweet and Sour Milk, (dt: Staatseigentum 1980
u. Bruder
Zwilling 2000; Taschenbuch Bruder Zwilling:
Ffm 2010), Roman. London 1979. Erster Teil der Trilogie über
afrikanische Dikataturen. [5]
Wechsel in die USA, Los Angeles, Drehbucharbeit. |
1980
Verleihung des English-Speaking Literary Award für
seinen Roman Sweet and Sour Milk. |
1981
Sardines (dt: Sardinen 1981 u. Tochter Frau
2001; Taschenbuch: Tochter Frau Ffm 2010), Roman. London
1981. Zweiter Teil der Trilogie über afrikanische Diktaturen.
Nuruddin Farah unterrichtet an der Universität Bayreuth und
schließt dort auch das Manuskript zu Close Sesame
ab.
Umzug nach Jos, Nigeria. |
1982
Yussuf and His Brothers (Josef und seine Brüder),
Erstaufführung an der Universität von Jos, Nigeria. |
1983
Close Sesame (dt: Sesame, schließe dich
1983 u. Vater
Mensch 2001; Taschenbuch: Ffm 2010), Roman. London
1983. Dritter Teil der Trilogie über afrikanische Diktaturen.
Nuruddin Farah beginnt mit der Arbeit an Maps. |
1984
Das Hörspiel Tartar Delight wird vom Deutschlandfunk
in Köln in Auftrag gegeben.
Übersiedlung nach Gambia.
Fertigstellung des Skripts Maps. |
1986
Maps (dt: Maps 1992 u. 1994 u. Taschenbuch-Neuauflage:
Ffm 2004), Roman. London 1986. - Erster Teil der Blood in the
Sun-Trilogie.[6]
Übersiedlung nach Khartoum im Sudan,
wo er eine erste Fassung von Gifts schreibt; Tätigkeit
als Dozent für Literatur an der University of Khartoum. |
1989
Übersiedlung nach Kampala, Uganda,
wo er als Dozent für Literatur tätig ist. |
1990
lernt Nuruddin Farah während seiner Lehrtätigkeit
an der Makarere Universität in Kampala die nigerianische
Soziologie-Dozentin Amina Mama kennen.
Aufenthalt in Berlin mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes.
Fertigstellung der ersten Fassung von Secrets.
Erste Veröffentlichung von Secrets in finnischen Übersetzung.
Tod der Mutter in Mogadischu. |
1991
Fertigstellung der zweiten Fassung von Secrets.
Nach einer Kritik durch den ugandischen Präsidenten Museveni
gibt Nuruddin Farah seine Lehrtätigkeit an der Makarere
Universität auf und siedelt nach Äthiopien
über, wo er erneut als Dozent für Liiteratur tätig
wird.
Kurzes Widersehen mit seinem Vater in einem kenianischen Flüchtlingscamp.
Kurt Tucholsky Preis, Stockholm; für seine Arbeit
als Exilschriftsteller.
Fertigstellung der dritten Fassung von Secrets. |
1992
Gifts (dt: Duniyas
Gaben 2001), Roman (Erstveröffentlichung in
englischer Sprache in Simbabwe),
Roman. London 1992. Zweiter Teil der Blood in the Sun-Trilogie.
Heirat in zweiter Ehe mit Amina Mama und Übersiedlung nach
Kaduna, Nigeria. Tätigkeit als Dozent für Literatur. |
1993
Preis für den besten Roman in Simbabwe für Gifts.
Nuruddin Farahs Vater stirbt in Mombasa (Kenia).
Geburt der Tochter Abyan. |
1994
Premio Cavour Literaturpreis für die italienische
Ausgabe von Close Sesame (dt: Vater Mensch).
Juror beim Neustadt-Literaturpreis der University of Oklahoma. |
1995
Geburt des Sohnes Kaahiye.
Am 24. November wird Nuruddin Farah 50 Jahre alt. |
1996
kehrt Nuruddin Farah nach 22 Jahren Exil erstmalig ins heimatliche
Somalia zurück. Er wird von Bewaffneten drei Tage lang als
Geisel gefangen gehalten.[7] |
1998
Neustadt-Literaturpreis der University of Oklahoma.[8]
Secrets (dt: Geheimnisse),
Roman. New York 1998. Dritter Teil der Blood in the Sun-Trilogie.
Prix Astrolabe-Étonnants Voyageurs beim Literaturfestivals
in St. Malo für Secrets (dt: Geheimnisse); Buch des
Monats Juni für alle französischen Büchereien.
World Literatur Today widmet die Herbstausgabe Nuruddin
Farah und seinem Werk. |
1999
Umzug nach Südafrika,
Kapstadt. |
2000
Yesterday, Tomorrow: Voices from the Somali Diaspora
(dt: Yesterday, Tomorrow 2003). - Über im Exil lebende
Somalis.[9]
The Picador Book of African Stories, Herausgeber,
gemeinsam mit Stephen Gray und Ben Okri. |
2001
Fonlon-Nicholas-Award 2000 für Nuruddin Farahs Gesamtwerk.[10] |
Februar
2002. Der Ruf des Satans, Artikel in der ZEIT
[11]
|
2003
Links (dt: Links, Übersetzung: A. Tanner.
Ffm 2005), Roman, Erstveröffentlichung in Südafrika,
USA: 2004.- Schauplatz des Romans ist die von Warlords beherrschte
somalische Hauptstadt Mogadischu, kurz nach dem Abzug der us-amerikanischen
Truppen. Der Protagonist Jeebleh ist nach 20 Jahren aus New York
zurückgekehrt, um einerseits das Grab seiner Mutter zu besuchen
und ihre Hinterlassenschaft zu regeln, andererseits aber versucht
er, seinem ältesten Freund zu Hilfe zu eilen, dessen jüngste
Schwester entführt worden ist. Der Freund war in der Heimat
geblieben, während Jeebleh sie verlassen hat. Jeebleh ist
entschlossen, im Wirrwarr von Gewalt und Korruption einen Weg
zur Befreiung des Mädchens zu finden.[12]
Zweiter Preis beim Lettre Ulysses
Award for the Art of Reportage für Yesterday, Tomorrow.[13].
|
2005
Nominierung für den us-amerikanischen Hurston/Wright
LEGACY Award 2005 für Links. |
2006
Knots (dt: Netze; Übersetzung: Reinhild
Böhnke. Ffm 2009), Roman. USA 2006.- Schauplatz des Romans
ist die somalische Hauptstadt Mogadischu. Er erzählt die
Geschichte von Cambara, die die meiste Zeit ihres Lebens in Toronto
verbrachte und zu ihren somalischen Wurzeln zurückkehrt,
nachdem sie durch die Fahrlässigkeit der Geliebten ihres
Mannes ihren Sohn verloren hat. In Somalia fordert sie von einem
Warlord das Heim ihrer Familie zurück[14].
|
2007
Im Sommersemester lehrt Nuruddin Farah als Samuel-Fischer-Gastprofessor
am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
(AVL) der Freien Universität Berlin (FUB). Das in engl. Sprache
abgehaltene Seminar trägt den Titel Narratives of Subversion. |
2010
Vom 11. bis 21. Februar ist Nuruddin Farah Mitglied der Jury der
60. Berlinale; Vorsitzender ist der Regisseur Werner Herzog.
Am 24. November wird Nuruddin Farah 65 Jahre alt. |
| Nuruddin
Farah hat drei Kinder; er lebt in Südafrika. |
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"I know exactly why I remember so very well the first time
I met Nuruddin Farah: it is because he made me laugh. Not just
a wry smile or two, or a modest guffaw. He made me laugh so
much that my abdominal muscles ached for days; so much, that
I had to beg him to stop talking for a while, because I was
doubled up, about to fall to the ground." (Kwame Anthony
Appiah, afrikanisch-amerikanischer Philosoph, in : World
Literature Today) |
| |
| 0)
Nuruddin Farah zieht einem Studium in den USA - er bekommt von
der Universität von Wisconsin ein Stipendium angeboten
- das in Indien vor.
1) Erste Romanveröffentlichung
des Autors: AWS (Nr: 80) = African Writers Series, Heinemann
London Ibadan Nairobi, größte englischsprachige Edition
afrikanischer Literatur.
2) Serienabdruck
in der Regierungszeitung Somali News in Mogadischu; Abruch
durch Zensur.
3) Auf Anraten
seiner Familie beschließt Nuruddin Farah, nicht nach Somalia
zurückzukehren, da er Repressalien vom Militärregime
Barres zu befürchten hat. Tatsächlich wird Farah Ende
der siebziger Jahre in Abwesenheit zum Tod verurteilt.
4) Nicht nur
der äußere Rahmen, "sondern auch der Wechsel
von Dialog, Monolog und auktorialem Erzählen sowie die
'musikalische' Gliederung - einem 'Präludium' folgen sechs
als 'Sätze' bezeichnete Abschnitte - gehen unverkennbar
auf (James Joyce') Ulysses und dessen rhythmisch-musikalische
Struktur zurück." (Manfrd Loimeier in KLfG)
5) Die erste
Trilogie des Autors trägt den Titel: Variations on the
Theme of an African Dictatorship (Variationen über
das Thema einer afrikanischen Diktatur); sie besteht aus Bruder
Zwilling, Tochter Frau u. Vater Mensch. Den
pol. Hintergrund bildet das Militärregime Siyad Barres,
der Somalia, nachdem er in den Jahren 1969/70 an die Macht gelangt
war, eng an den sozialistischen Block unter der Führung
der Sowjetunion angeschlossen hatte. Ein weiterer wichtiger
Aspekt, der für alle Romane Nuruddin Farahs gilt, ist die
Fokussierung auf die Konfliktsituation der Frau "im Machtdreieck
zwischen Diktatur, islamistischem Terror und patriarchalischer
Clanherrschaft" (Martin Halter, F.A.Z. v. 15.10.02); im
mittleren Roman dieser Reihe, Tochter Frau, tritt der
Konflikt am deutlichsten hervor.
6) Blood
in the Sun-Trilogie, bestehend aus Maps, Gifts
u. Secrets. Hintergrund der "Blut in der Sonne"-Trilogie
sind Stammeshass und Bürgerkrieg in Somalia. Im Gegensatz
zum ersten und dritten Roman dieser Reihe, ist der mittlere
Band Gifts (dt: Duniyas Gaben), der eine Liebesgeschichte
erzählt, von eher heiterer Stimmung geprägt.
7) Laut britischer
Nachrichtenagentur REUTERS spricht Nuruddin Farah selbst von
"an inconvenient misunderstanding", einem lästigen
Missverständnis.
8) Wird alle
zwei Jahre von der University of Oklahoma vergeben, dotiert
mit $ 50.000.
9) Nuruddin
Farah selbst über dieses Buch (im Hessischen Rundfunk 2003):
"... habe ich beschlossen, einen Roman zum Thema Flucht
zu schreiben. Aber das hat nicht funktioniert, weil ich so viele
Länder wie möglich besuchen und möglichst viele
Somalis interviewen wollte. Am Ende habe ich dann entschieden:
Am besten ist es, wenn ich über 350 Somalis interviewe
in sechs verschiedenen Ländern, um dann meine eigene Geschichte
als Exilant damit zu verweben."
10) Von der
African Literature Association1992 erstmalig (an Mongo
Beti) vergebener Preis zu Ehren von BERNARD FONLON
and LEE NICHOLS für besondere Leistungen hinsichtlich Afrikanischer
Literatur und Freier Meinungsäußerung.
11) Nachdem
Nuruddin Farah seinen Begriff Satan, als weltlichen u. vorislamischen,
originär arabischen (abgeleitet v. shatana) erklärt
und als "Unruhestifter"definiert appelliert er an
die USA, nicht unter dem Vorwand, den Unruhestifter Bin Laden
in Somalia zu verfolgen, zu intervenieren, denn "Niemand,
auf den ein Kopfgeld von so vielen Millionen Dollar ausgesetzt
ist, wäre dumm genug, Unterschlupf in einem Land zu suchen,
in dem der Verrat innerhalb der politischen Elite weltweit seines
Gleichen sucht".
12) Was die
Geiselhaft seiner Romanfigur angeht, so kann Nuruddin Farah
auf eine eigene Erfahrung zurückgreifen. Siehe Eintrag
zum Jahr
1996.
13) Erstmals
verliehener Preis der Zeitschrift Lettre
International. Der Hauptpreis ist mit 50.000,
der Zweite Preis mit 30.000 u. der Dritte Preis mit 20.000 Euro
dotiert. Die Verleihung fand am 4. Okt. statt; der polnische
Journalist und Autor Ryszard
Kapuscinski war Gastredner und der südafrikanische
Schriftsteller Breyten Breytenbach führte als "Zeremonienmeister"
durch die Veranstaltung.
14) Nuruddin
Farah selbst über der Rolle der Frau in dem Roman Netze:
"Ich wusste, dass es die Geschichte eines Bürgerkriegs
aus dem Blickwinkel der Frauen werden würde. Welche Auswirkungen
hat ein Bürgerkrieg auf Frauen? Wie reagieren sie auf ihn?
Was unternehmen sie gegen ihn? Wie weit helfen sie der gesamten
Gesellschaft, aufrecht erhalten und nicht komplett zerstört
zu werden. Das war der Ausgangspunkt." - Zitiert nach Kaiser,
Johannes: Aufgeben ist keine Alternative, Deutschlandradio Online
v. 26.04.10
Quellen:
Loimeier, Manfred: Nuruddin Farah, in: KLfG
(Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur,
edition text+kritik)
Wright, Derek (Hg.): Emerging Perspectives on Nuruddin Farah,
Trenton (New Jersey) u. Asmara (Eritrea) 2002 |
| |
| Lettre
Ulysses Award |
| Die
Stimme Somalias, Video von "Kulturzeit" v. 04.06.2010 |
|
KLfG
(Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur, edition
text+kritik) |
| 2004-2011
© by Janko Kozmus |
| |
Wankende Lügengebilde (zu: Geheimnisse) |
Vom Geben und vom Nehmen (zu: Duniyas Gaben) |
Die Intrigen der Mächtigen (zu: Bruder Zwilling) |
Familiengeschichten aus Ostafrika (zu: Vater Mensch) |
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Weitere
Autorenportraits aus dem subsaharischen Afrika (Auswahl) |
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Mongo Beti, Kamerun
|
Syl Cheney-Coker, Sierra Leone |
|
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Abdulrazak Gurnah, Sansibar |
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|
Tierno Monénembo, Guinea
|
Meja Mwangi, Kenia |
Patrice Nganang, Kamerun |
Ngugi wa Thiong'o, Kenia |
Abdourahman A. Waberi, Dschibuti/Frankreich |
Binyavanga Wainaina, Kenia |
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