→
Ndabaningi Sithole, späterer Methodistenpriester,
Autor des Buches African Nationlism, und Befreiungskämpfer
Simbabwes, Mitbegründer der →
ZANU,
wird geboren.
26.
April
1924
In Zawu, Mazoe District, Rhodesien wird → Solomon Mangwiro Mutswairo
geboren; er gehört dem Zezuru-Volk an.
2.
Dezember
1947
In einem Dorf nahe der Ortschaft Chivhu wird der künftige, englisch
schreibende, simbabwische Kinderbuchautor und Romancier Charles Mungoshi
geboren.
4.
Juni
1952
Der spätere simbabwische Schriftsteller → Dambudzo Marechera
wird in Rhodesiens Hauptstadt Salisbury [heute: Harare/Simbabwe]
geboren.
9.
Februar
1956
Der künftige simbabwische Dichter, Essayist und Romancier
→ Chenjerai
Hove wird in dem Dorf Mazvihwa geboren.
.
1957
In der Midlands Region, im rhodesischen Gwelo [heute: Gweru, Simbabwe],
wird der künftige, englisch schreibende Schriftsteller → Shimmer
Chinodya geboren.
14.
Februar
1959
In Mutoko, im östlichen Rhodesien [heute Simbabwe] wird
die spätere Schriftstellerin → Tsitsi Dangarembga
geboren; die Mutter Susan ist die erste Frau in der Funktion
eines Public Service Commissioners in der Mugabe-Regierung,
der Vater ist Direktor des Harare Konferenzzentrums.
17.
März
1962
Im Südosten des Landes, in der Ortschaft Gutu, wird der künftige
Shona-Dichter Chirikure Chirikure geboren.
19.
September
1964
→ Yvonne
Vera, die spätere Schriftstellerin engl. Sprache, wird
in Bulawayo, in Rhodesien [heute: Simbabwe] geboren.
Im Alter von 35 Jahren stirbt völlig vereinsamt der simbabwische
Schriftsteller Dambudzo Marechera in seiner Geburtsstadt Harare.
Wegen politischer Opposition war er 1974 nach England emigriert,
wo er mit der Veröffentlichung seines ersten Kurzgeschichtenbandes
The House of Hunger (1979; dt: Das Haus des Hungers.
Ffm 1981), ausgezeichnet mit dem renommierten Guardian Fiction
Prize, internationale Anerkennung erlangte.
Der 1922 geborene Historiker, Pädagoge und englisch schreibende
Autor Stanlake J. W. T. Samkange stirbt in seiner Heimat.
In den 60er Jahren wanderte er enttäuscht von der Politik
in seiner Heimat in die USA aus, wo er studierte und später
Afrikanische Geschichte lehrte, aber auch eine PR-Firma gründete.
1978, zwei Jahre vor der Unabhängigkeit Rhodesiens, kehrte
Samkange in seine Heimat zurück. Neben wissenschaftlichen
Werken verfasste er zahlreiche historische Romane:
On Trial for My Country (Vor Gericht für mein Land) 1966
The Mourned One (Der/Die Trauernde) 1968
Year of the Uprising (Jahr des Volksaufstands) 1978
Among Them Yanks (Unter diesen Yankees) 1985
On Trial for That UDI (Vor Gericht für diese Unilaterale
Unabhängigkeitserklärung); 1986
Ndabaningi Sithole stirbt in den USA. Sein Buch African Nationlism
wurde sofort bei Erscheinen von der Ian Smith-Regierung im damaligen
Rhodesien auf den Index gesetzt. Nach dem Verbot der → ZANU
verbrachte er 10 Jahre im Gefängnis.
"'Goldene
Feder der Freiheit' für Geoffrey Nyarota",
Der simbabwische Journalist Nyarote, Chefredakteur der Daily
News, wird mit dem Medienpreis Goldene Palme der Freiheit
des Weltverbands der Zeitungen (WAN, The World Association of
Newspapers) "in Anerkennung für seinen hervorragenden
Dienst für die Sache der Pressefreiheit angesichts permanenter
Verfolgung" ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung sagte
Nyarota: Es ist meine aufrichtige Hoffnung, nein, mein glühendes
Gebet, dass in nicht weit entfernter Zukunft das Volk Simbabwes
als ganzes einen bedeutenden Medienpreis erhalten wird, der
unserer einst großen Nation geziemt.
·
(Vgl. www.wan-press.org, ÜE:
J.K.)
Die deutschsprachige Allgemeine Zeitung,
→ Namibia,
berichtet im Kulturteil von dem Erstlingsroman einer Autorin aus
Simbabwe:
"Alexandra Fullers Romandebüt ,,Don´t Let´s Go to the Dogs
Tonight (Laßt uns heute abend nicht vor die Hunde gehen)"
erzählt von einer afrikanischen Kindheit" ...
→
mehr dazu
· (AZ,
Namibia)
Anlässlich des vierten "Harare International Festival
of Arts" wird eine Sondermarke mit dem Logo des Festivals
herausgegeben. Das HIFA, wie es kurz genannt wird, gehört
zu den angesehensten Festivals seiner Art in Afrika. Zu den Disziplinen
gehören Tanz, Musik, Visuelle Künste, Kunsthandwerk
u. Angewandte Künste, das Gesprochene Wort sowie das Theater.
Verbot der Daily News, einzige unabhängige Tageszeitung
Simbabwes. Trotz Anpassung an das verschärfte Mediengesetz
verweigert die staatliche Medienkommission Daily News die
notwendige Lizenz.
Beim diesjährigen "Harare International Festival of
Arts" wird das satirische Stück Super Patriots and Morons
(Superpatrioten und Schwachsinnige) aufgeführt, das in einem
fiktiven, diktatorisch geführten Land spielt. Obwohl es im
vergangenen Jahr schon hunderte Male an verschiedenen Spielstätten
aufgeführt worden war, wurde es nach der Aufführung
beim HIFA 2004 von der Regierung ohne Angabe von Gründen
verboten. Daves Guzha, der Produzent und Darsteller des Despoten
meinte nach dem Bann, das Fehlen einer Begründung würde
zur Spekulation über die Gründe des Verbots einladen.
"Mit der Verleihung des diesjährigen Tucholsky-Preises
an → Yvonne
Vera aus Simbabwe hat das Stockholmer PEN-Zentrum in der schwedischen
Öffentlichkeit einiges Aufsehen erregt". Dies meldet
Jochen Reinert aus Malmö für die Zeitung Neues Deutschland.
Seit 1985 wird das Tucholsky-Stipendium von 150.000 Kronen (rund
16000 Euro) an landesflüchtige Autoren vergeben, "die
auf irgendeine Weise Kurt Tucholskys Schicksal teilen".
(Neues Deutschland)
8. August
2004
"Hunger
fordert weitere Leben",
betitelt die simbabwische Sonntagszeitung The Standard
ihren Bericht von Savious Kwinika über Unterernährung
im Lande.
Kinder seien die schlimmsten Opfer der Unterernährung,
heißt es. Mindestens 62 weitere Menschen seien in Bulawayo,
der zweitgrößten Stadt Simbabwes, infolge von Mangelernährung
gestorben, was die Berichtssumme der Opfer in diesem Jahr auf
150 erhöht. →
mehr
dazu
·
(Standard Simbabwe, ÜE:
J.K.)
18.
September
2004
Die regierungsfreundliche simbabwische Tageszeitung The Herald
berichtet von einer Polizeiaktion, die sich gegen das umsichgreifende
illegale Goldschürfen im Lande richtete: "24
illegale Goldschürfer arretiert"
Die Polizei in der Mashonaland Westprovinz habe kürzlich
24 illegale Schürfer verhaftet und verschiedene Werkzeuge
beschlagnahmt, heißt es in dem Herald-Artikel.
Diese seien am vergangenen Samstag und Sonntag in Magunje im
Zuge einer Polizeioperation, die das umsichgreifende illegale
Goldschürfen eindämmen soll, verhaftet worden.
17 der 24 Inhafttierten bezahlten Geldstrafen in Höhe von
je → (Simbabwe-)$ 25
000, heißt es weiter, während die anderen 7 immer
noch in Gewahrsam sind und unter der Anklage der Verletzung
des "Mines and Minerals Act" vor Gericht gestellt werden.
Ein Sprecher der Mashonaland Westprovinz habe die Arretierung
bestätigt, er sagte:
"Mit dieser Operation zielen wir auf solche, die in illegale
Goldschürfaktivitäten verwickelt sind, und wir möchten
diese warnen, dass der lange Arm des Gesetzes sie bald erreichen
wird".
Das Goldschürfen ist in den meisten Teilen des Landes weit
verbreitet, besonders in der Mashonaland Westprovinz, "wo diese
Praxis irreparablen Umweltschaden anrichtet", berichtet der
Herald. (...) ·
(The Herald, Simbabwe, ÜE:
J.K.)
zeit
los
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:
"Mann
bringt ein Gericht zum Lachen, dass es sich kaum halten kann"
Ein
der Sodomie angeklagter Mann brachte ein Zivilgericht zum Lachen,
dass es sich kaum halten konnte, als er aussagte, er sei mit einem
Esel intim gewesen, um diesen dafür zu bestrafen, dass er
in seinem Feld geweidet habe.
→
mehr
dazu · (The Herald
Simbabwe,
ÜE:
J.K.)
Im
Alter von 40 Jahren stirbt die englischspr. simbabwische Schriftstellerin
→
Yvonne Vera in einem Krankenhaus im kanadischen Toronto
an Meningitis.
Zu den bekanntesten ihrer vielfach ausgezeichneten Bücher
zählt der 1993 erschienene Roman Nehanda (dt:
Nehanda. 2000), der die Geschichte der historischen
Widerstandskämpferin des 19. Jh. in Mythen und Legenden
nachzeichnet.
27. Mai
2005
"Illegale
Heime zerstört"
Unter diesem Titel berichtet ein namentlich nicht genannter Herald-Reporter
für die der Regierung Simbabwes nahe stehende Tageszeitung
von der Warnung, die der Polizei-Beauftragte Augustine Chihuri
am Vortage ausgesprochen habe. Die Polizei werde "entschlossen
gegen jeden vorgehen, der sich der laufenden ‚Operation zur Wiedereinsetzung
der Ordnung' widersetzt", wie die "Schwindel-Kooperativen", die
den illegalen Wohnungsbau in Harares Umgegend betreiben.
→
mehr
dazu · (The
Herald, Simbabwe,
ÜE:
J.K.)
26. Juni
2005
Die englischspr. simbabwische Tageszeitung The Standard
berichtet auf der ersten Seite unter dem Titel: "Säuberung
fordert 6 Todesopfer"
von den tragischen Folgen der offiziellen Kampagne [zur Zerstörung
der Elendsviertel, J.K., siehe auch The Herald v. →
27.05.05]: "Mindestens sechs Menschen,
darunter vier Kinder, starben infolge der Begleitumstände
im Zusammenhang mit der Durchführung der kontroversen ‚Operation
zur Wiederherstellung der Ordnung' , die Tausende heimatlose Menschen
zur Folge hatte".
Ein weiterer Bericht geht auf die Folgen ein, die die Säuberungskampagne
im Bildungsbereich nach sich zieht:
"Säuberung drängt 300.000 Schüler aus der Schule"
Die Bildung, heißt es in dem Artikel, einer der Bereiche,
in denen Simbabwe nach der Unabhängigkeit weltweite Anerkennung
erhielt, sei eines der "Opfer", der Säuberungsoperation der
Regierung →
mehr
dazu · (Standard
Simbabwe, ÜE:
J.K.)
21.
September
2005
"Illegale
Devisenhändler bedeuten eine Bedrohung für Victoria
Falls",
titelt die simbabwische Tageszeitung Chronicle.
Die Gefahr für die Stadt erstrecke sich auf gesundheitliche,
soziale und ökonomische Aspekte und schade Simbabwes Reputation,
hieß es gestern aus Polizeikreisen. Der Polizeisprecher
der Region Matabeleland Nord Sergeant Augustine Zimbili sagte,
die Urlaubsstadt weise den am schnellsten wachsenden Schwarzmarkt
auf. Die Touristen würden von Souvenir- und Devisenhändlern
belästigt, um Geld auf dem Schwarzmarkt zu tauschen oder
Souvenirs aus unbekannten Quellen zu erwerben.
Dies habe eine große Herausforderung für die Touristenpolizei
geschaffen, man müsse der Situation Herr werden, bevor sie
vollends außer Kontrolle geriete. Sgt Zimbili sagte, so
heißt es in dem Artikel weiter, die Tourismuspolizei sei
im vergangenen Jahr etabliert worden, um Sicherheit für die
Touristen zu gewähren. Die Einheit habe seither eindrucksvolle
Arbeit geleistet, "um die Regierungsinitiative zur ökonomischen
Wende zu unterstützen, trotzdem gebe es noch Raum für
Verbesserung". Seit Bestehen der Einheit seien 3.595 Arretierungen
zu verzeichnen, (Sim-)→$ 88.675.000
seien bei illegalen Devisentransaktionen mit Touristen umgesetzt
worden. Der Artikel schließt mit einer weiteren Statistik,
die belegt, dass die Gesamtverbrechen in der Stadt - inkl. Devisenvergehen
mit Touristenbeteiligung - verglichen mit dem Vorjahr stark angestiegen
sind. Während von Februar bis Dezember 2004 180 Individuen
arretiert worden seien, stieg die Zahl in diesem Jahr, in den
Monaten Januar bis Juli, auf 2415 an.
· (Zim
Chronicle,
ÜE:
J.K.)
November
2005
In seiner simbabwischen Heimat stirbt im Alter von 81 Jahren der
als erster Romancier der Zezuru-Sprache, einem Shona-Dialekt,
bekannt gewordene Autor Solomon Mutswairo; gleichzeitig war er
der bedeutendste Dichter des Zezuru-Volkes.
Sein erster Roman Feso wurde 1957 in der Sprache seines
Volkes veröffentlicht. Er spielt in der Zeit vor der britischen
Kolonisation, der Kampf des Viehbesitzers Häuptling Nyang'ombe
mit seinem Opponenten Pfumojena (Weißer Speer) kann jedoch
als Allegorie auf den Widerstandskampf gegen die weiße Minderheitsregierung
interpretiert werden. Bis er Mitte der 60er Jahre vom rhodesischem
Regime auf den Index gesetzt wurde, war Feso sogar Schullektüre.
Solomon Mutswairo, der in den Vereinigten Staaten studierte -
seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit der Oralliteratur
seines Landes -, war eine zentrale Gestalt im Akademiker- und
Kulturkreis Simbabwes. Seinen Landsleuten ist er auch als Autor
von Kalibusiswe Ilizwe leZimbabwe bekannt, dem Text für
die Nationalhymne. Weitere Werke:
Mapondera, Soldier Of Zimbabwe, 1978
Chaminuka, Prophet Of Zimbabwe,1983
Introduction to Shona Culture
21.
November
2005
"Umgesiedelte
Menschen am Stausee verlangen Entschädigung"
Unter diesem Titel berichtet Paul Nkala für die englischsprachige
simbabwische Tageszeitung Chronicle von den Auswirkungen
auf die umgesiedelten Menschen vom Lake Kariba, der in den 50er
Jahren angestaut wurde und als "Großtat technischer Errungenschaften
und menschlicher Bestrebungen" gefeiert wurde. →
mehr
dazu · (Zim Chronicle, ÜE:
J.K.)
Die englischsprachige simbabwische Sonntagszeitung The Standard
meldet: "Verzweifelte
Farmer nehmen Zuflucht zu Kinderarbeit"
→ mehr
dazu · (Standard
Simbabwe, ÜE:
J.K.)
30.
Juli
2006
"Nkala
im Begriff die Mörder von Tongo und Chitepo zu benennen"
Gibbs Dube berichtet für die englischsprachige simbabwische
Wochenzeitung The Standard von einem Buchvorhaben
des ehemaligen Verteidigungsministers und Gründungsmitgliedes
der regierenden Zanu-Partei Enos Nkala. Er werde, gibt dieser
an, in diesem Buch die Mörder von Josiah Tongogara and Herbert
Chitepo nennen.
Der Tod dieser beiden Befreiungshelden, heißt es weiter,
bleibe geheimnisumwittert, im Widerspruch unterschiedlicher Theorien
gefangen. →
mehr
dazu· (Standard
Simbabwe, ÜE:
J.K.)
"150
suchen Asyl in →
Botsuana",
heißt es in einem Bericht der Sontagszeitung
The Standard. Seit Beginn des Jahres, konkretisiert der
nichtgenannte Autor, hätten 150 Simbabwer
"infolge der unvermindert andauernden staatlich sanktionierten
Gewalt" um politisches Asyl in Botsuana nachgefragt.
→
mehr dazu
· (Standard
Simbabwe,
ÜE:
J.K.)
2.
August
2007
"Simbabwe:
Autor schreibt Geschichte beim Literaturwettbewerb",
In
der Geschichte des simbabwischen Verlegerpreises (Zimbabwe Book
Publishers' Association literary awards) ist es noch nie vorgekommen,
dass ein Autor in zwei der drei Kategorien Erster, Zweiter und
Dritter Preis gewonnen habe.
Dem Autor John Kapuya seien nicht nur zwei, sondern gleich sämtliche
drei ersten Preise zugesprochen worden.
→
mehr
dazu · (The Herald
Simbabwe,
ÜE:
J.K.)
April
2008
Der
52-jährige Autor → Chenjerai
Hove
beobachtet die Wahlen in seiner Heimat
3.
Mai
2008
"Kenianischer
Dramatiker Ngugi wa Mirii gestorben",
berichtet die simbabwische Wochenzeitung The Standard.
→
mehr dazu,
· (Standard Simbabwe, ÜE:
J.K.)
8.
Mai
2008
"Herausgeber
von The Standard verhaftet",
titelt die private englischsprachige Wochenzeitung in eigener
Sache und konkretisiert, die Polizei habe diesen wegen der Veröffentlichung
der Meinung eines führenden Oppositionspolitikers festgenommen.
→
mehr dazu,
· (Standard Simbabwe, ÜE:
J.K.)
28.
Juni
2008
"Das
Monster Mugabe haben viele erschaffen",
schreibt der südafrikanische Schriftsteller →
Zakes
Mda und zählt die Liste der Vergehen des simbabwischen
Regierungschefs auf, bis hin zu den ethnischen Säuberungen
in den 80er Jahren. Der Westen aber hätte weggesehen und
erst zu protestieren begonnen, "als Mugabes sogenannte
Kriegsveteranen die Farmen weißer Simbabwer besetzten".
Eine Lösung der Situation im Nachbarland →
Südafrikas
sieht Mda in umfassenden Sanktionen. Der Einwand, dass durch
Sanktionen die Armen in Simbabwe
am meisten getroffen würden, verfange nicht, "denn
die Armen leiden bereits jetzt. Millionen Menschen strömen in
die Nachbarländer." Aus diesem Grunde würden schon
bald weitere Länder der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft
(SADC) →
Botsuanas
Beispiel folgen und Mugabe anprangern. Erst wenn die Generäle
nicht länger in Luxus schwelgen könnten, würden
sie sich an den Verhandlungstisch setzen und nach Erlangung
von "Immunität gegen Strafverfolgung" Neuwahlen und
der Entsendung einer SADC-Friedenstruppe zustimmen. - Vgl. Welt-Online
v. 28.06.2008; Aus dem Englischen v. Daniel Eckert.