Literatur
DIE MARABOUT-SEITE
linie
AFRIKA-CHRONIK
   START
   LANDESCHRONIKEN
      START
      UGANDA
linie
LAWINOS LIED. OCOLS LIED. EIN STREITGESANG
v. OKOT P'BITEK

 

.
CHRONIK
 
 
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
von innen und außen
 
UGANDA
.Stand: 17.02.09
···············································································
7. Juni
1931
Okot p`Bitek, späterer Schriftsteller und Anthropologe, wird in Gulu, im Norden Ugandas, geboren.
27. April
1940
Der künftige Kritiker und Schriftsteller Peter Nazareth wird im ugandischen Entebbe geboren. Er ist indisch-malaysischer Herkunft.
1942
Oculi Okello, der spätere Chronist, Dichter und Romancier, wird in Norduganda, in Dokolo, geboren.
Mai
1942
Im Osten Ugandas, in Bugisu, wird der künftige Dichter und Romancier Timothy Wangusa geboren.
10. August
1963
Der spätere Schriftsteller Moses Isegawa wird im ugandischen Kawempe geboren.
1. August
1965
In Hoima, im Osten Ugandas, wird die künftige Schriftstellerin Goretti Kyomuhendo geboren.
19. Juli
In Kampala stirbt im frühen Alter von 51 Jahren der ugand. Dichter, Romancier und Anthropologe Okot p'Bitek.
Als eines seiner größten Werke gilt der 1969 veröffentlichte poetische Gesang The Song of Lawino (Wer pa Lawino), auf das 1970 Song of Ocol folgte.
1. Februar

Kalungi Kabuye titelt in der ugandischen Tageszeitung THE NEW VISION:
               "Armer
Mongo Beti."
Während seiner langen Karriere als Schriftsteller habe sein Geburtsland sehr angestrengt versucht ihn zu vergessen. "Die meisten Ugander vergaßen alles über ihn, als sie die Schule verließen und Bücher wie Mission To Kala (dt: Besuch in Kala ...) und The Poor Christ of Bomba nicht mehr lesen mussten. Als er nun am 7. Oktober 2001 starb, unternahmen die Offiziellen in  Kamerun noch größere Anstrengungen ihn vergessen zu machen. Bis zum heutigen Tag wissen wenige Ugander, dass dieser Mann starb. Dabei hatte er großen Einfluss auf die afrikanische Literatur in jenen Tagen, als wir versuchten unsere Identität als eine andere, als die uns von den Europäern eingeimpfte, zu finden..." · (New Vision, ÜE: J.K.)

zeit
los
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:
11. Mai

chrAbs Die ugandische Tageszeitung The Monitor berichtet über einen Streik der Mopedtaxi-Fahrer, den Bodaboda-Fahrern, in Kampala.
Die Bodaboda-Fahrer fordern Präsident Yoweri Museveni auf, ihre Probleme mit dem Stadtrat, dem Kampala City Council (KCC), zu lösen.
Während einer friedlichen Demonstration, so der Bericht, die ihren Beginn am Old Taxi Park nahm und zum Parlament führte, forderten die Fahrer Yoweri Museveni auf, die vom Stadtrat erhobenen Monatszahlungen abzuschaffen und gegen ein oppressives Steuersystem der Stadtratsbeamten vorzugehen. Der Sprecher der Mopedtaxi-Fahrer, Richard Kasiya, bekräftigte diese Forderungen und berichtete von 60 Fahrern, die am Freitag festgenommen worden waren und von denen noch 18 in der Stadthalle festgehalten würden.
The Monitor nennt die Zahl von über 4.000 Fahrern, die mit Attacken gegen städtische Vollstreckungsbeamten drohten, falls die Regierung nicht handeln würde. "Wir werden uns selbst verteidigen", werden die Fahrer zitiert, "wir haben Hände, um Schwerter und Hämmer zu benutzen".
Der stellvertretende Bezirksbevollmächtige für Rubaga, Fred Bamwine, versprach ihnen zu helfen, eine Audienz beim Präsidenten zu erhalten.
Der KCC verurteilte den Streik, fährt der Bericht fort, der Stadtrat für Arbeit, Planung und Untersuchung, Haji Bireke Kaggwa, erklärte, die Fahrer sollten sich nicht über die 10.000    Schilling Monatssteuern beschweren. Der Bericht schließt mit dem Hinweis, dass einige Fahrer die Demonstration dazu benutzt hätten, ihre Preise - meist um 300 - 500 Sh - zu erhöhen. Viele Kunden, die sich die Beträge nicht leisten konnten, seien zu Fuß zu ihren Bestimmungsorten gegangen.
· (The Monitor, ÜE: J.K.)

16. Februar

chrAbs "Armee tötet 21 Krieger der Jie Karimojong"
Unter diesem Titel berichtet Egadu Kaabong für die ugand. Tageszeitung Daily Monitor von einem Überfall auf einen von der Armee bewachten Viehkral.
mehr dazu · (Daily Monitor, ÜE: J.K.)

21. September
2006

chrAbs "Ugandischer Studentenbesuch zum Genozid",
überschreibt Charles Kazooba in Kampala seinen Artikel für die ruandische Tageszeitung The New Times. Ungefähr 70 ugand. Studentenführer seien an diesem Donnerstag nach Ruanda gereist, um sich über den "Genozid von 1994, der nahezu eine Million Leben forderte", zu informieren.
mehr dazu · (New Times, Rwanda, ÜE: J.K.)

9. Juli
Die Jury des brit. Caine Prize for African Writing unter dem Vorsitz des sudanesischen Schriftstellers Jamal Mahjoub gibt die diesjährige Gewinnerin bekannt:
Ausgezeichnet wird die Kurzgeschichte Jambula Tree der ugandischen Autorin Monica Arac de Nyeko, die bereits 2004 mit ihrer Story Strange Fruit in die Endrunde des mit $ 20.000 dotierten Preises eingezogen war.
24. Juli
2007
Wie zahlreiche andere, v. a. afrikan. Medien dieser Tage, so berichtet auch die Tageszeitung The Namibian von der Wahl des Afrikanischen Journalisten des Jahres 2007 in einem von CNN ausgeschriebenen Wettbewerb:
      "Ugander gewinnt Top-Preis"
Richard M. Kavuma aus
Uganda gewinnt den Top-Preis des diesjährigen CNN MultiChoice African Journalist 2007 Award.
mehr dazu
· (Namibian, ÜE: J.K.)
10. September

chrAbs "Polizei ermittelt gegen Pflanzenheilkundige in Hoima,"
überschreibt Francis Mugerwa seinen Kurzbericht für die engl.-spr. ugandische Tageszeitung Daily Monitor.
Der Zustrom von Medizinmännern nach Hoima beunruhige die Bezirksbehörden; eine Untersuchung sei angeordnet worden. Die Behörden befürchteten, schreibt Mugerwa weiter, dass einige negative Elemente sich den Zustrom zunutze machen könnten, um das Gesetz zu brechen.
"Wir sind überwältigt von der Zahl der Medizinmänner", wird Alex Byansi, Verantwortlicher Sekretär für Sicherheit, wörtlich zitiert:. "Der Sicherheitsausschuss überprüft die Identitäten der Kräuterkenner sowie ihre Aktivitäten".
Laut Byansi beanspruchen die Medizinmänner für sich, Gesundheit und Heilung zu offerieren. Einige der Medizinmänner kämen aus Tansania und der Demokratischen Republik Kongo. Man wolle überprüfen, ob sie legal im Lande seien.
Einige der Anordnungen der Medizinmänner würden kriminelle Handlungen provozieren, so hätten, laut Alex Byansi, der abschließend nochmals zitiert wird, einige unter Mordverdacht Stehende ausgesagt, sie seien von Medizinmännern gesandt, um Opfer zu enthaupten. · (Daily Monitor, ÜE: J.K.)

. .
.. .

Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus dem Französischen: Janko Kozmus ©

.. .

Quellen

.. . Sach- und Personenregister
···············································································
linie
[REZENSIONEN] [AUTORENPORTRAITS] [AFRIKA-CHRONIK] [BESTENLISTE]  [BESTENLISTE-FILM]  [GÄSTEBUCH] [LINKS] [EIGENETEXTE] [KONTAKT&KRITIK] [VERLAG] [IMPRESSUM] [HOME]