| |
| |
| |
|
AFRIKA-CHRONIK |
| |
|
LANDESCHRONIKEN |
| |
|
UGANDA |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
|
|
|
|
LAWINOS LIED. OCOLS LIED. EIN STREITGESANG
v. OKOT P'BITEK
|
|
|
.
|
|
CHRONIK
|
| |
| |
Zur
Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
|
|
von
innen und außen
|
| |
|
UGANDA
|
|
|
| |
|
|
|
···············································································
|
|
7.
Juni
|
1931
|
→
Okot
p`Bitek, späterer Schriftsteller und Anthropologe, wird
in Gulu, im Norden Ugandas, geboren. |
|
27.
April
|
1940
|
Der künftige Kritiker und Schriftsteller Peter Nazareth wird
im ugandischen Entebbe geboren. Er ist indisch-malaysischer Herkunft. |
|
|
1942
|
Oculi Okello, der spätere Chronist, Dichter und Romancier,
wird in Norduganda, in Dokolo, geboren. |
|
Mai
|
1942
|
Im Osten Ugandas, in Bugisu, wird der künftige Dichter und
Romancier →
Timothy
Wangusa geboren. |
|
10.
August
|
1963
|
Der spätere Schriftsteller →
Moses
Isegawa wird im ugandischen Kawempe geboren. |
|
1.
August
|
1965
|
In Hoima, im Osten Ugandas, wird die künftige Schriftstellerin
Goretti Kyomuhendo geboren. |
|
|
|
In Kampala stirbt im frühen Alter von 51 Jahren der ugand.
Dichter, Romancier und Anthropologe Okot p'Bitek.
Als eines seiner größten Werke gilt der 1969 veröffentlichte
poetische Gesang The Song of Lawino (Wer pa Lawino),
auf das 1970 Song of Ocol folgte.
|
|
1.
Februar
|
|
Kalungi Kabuye titelt in der ugandischen Tageszeitung THE NEW VISION:
"Armer
→
Mongo Beti."
Während seiner langen Karriere als Schriftsteller habe
sein Geburtsland sehr angestrengt versucht ihn zu vergessen.
"Die meisten Ugander vergaßen alles über ihn,
als sie die Schule verließen und Bücher wie Mission
To Kala (dt:
→
Besuch in Kala ...)
und The Poor Christ of Bomba nicht mehr lesen mussten.
Als er nun am 7. Oktober 2001 starb, unternahmen die Offiziellen
in → Kamerun
noch größere Anstrengungen ihn vergessen zu machen.
Bis zum heutigen Tag wissen wenige Ugander, dass dieser Mann
starb. Dabei hatte er großen Einfluss auf die afrikanische
Literatur in jenen Tagen, als wir versuchten unsere Identität
als eine andere, als die uns von den Europäern eingeimpfte,
zu finden..." · (New
Vision, ÜE:
J.K.)
|
|
zeit
|
los
|
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:
|
|
11.
Mai
|
|
Die
ugandische Tageszeitung The Monitor berichtet über
einen Streik der Mopedtaxi-Fahrer, den Bodaboda-Fahrern, in
Kampala.
Die Bodaboda-Fahrer fordern Präsident Yoweri Museveni auf,
ihre Probleme mit dem Stadtrat, dem Kampala City Council
(KCC), zu lösen.
Während einer friedlichen Demonstration, so der Bericht,
die ihren Beginn am Old Taxi Park nahm und zum Parlament führte,
forderten die Fahrer Yoweri Museveni auf, die vom Stadtrat erhobenen
Monatszahlungen abzuschaffen und gegen ein oppressives Steuersystem
der Stadtratsbeamten vorzugehen. Der Sprecher der Mopedtaxi-Fahrer,
Richard Kasiya, bekräftigte diese Forderungen und berichtete
von 60 Fahrern, die am Freitag festgenommen worden waren und
von denen noch 18 in der Stadthalle festgehalten würden.
The Monitor nennt die Zahl von über 4.000 Fahrern,
die mit Attacken gegen städtische Vollstreckungsbeamten
drohten, falls die Regierung nicht handeln würde. "Wir
werden uns selbst verteidigen", werden die Fahrer zitiert, "wir
haben Hände, um Schwerter und Hämmer zu benutzen".
Der stellvertretende Bezirksbevollmächtige für Rubaga,
Fred Bamwine, versprach ihnen zu helfen, eine Audienz beim Präsidenten
zu erhalten.
Der KCC verurteilte den Streik, fährt der Bericht
fort, der Stadtrat für Arbeit, Planung und Untersuchung,
Haji Bireke Kaggwa, erklärte, die Fahrer sollten sich nicht
über die 10.000 → Schilling
Monatssteuern beschweren. Der Bericht schließt mit dem
Hinweis, dass einige Fahrer die Demonstration dazu benutzt hätten,
ihre Preise - meist um 300 - 500 Sh - zu erhöhen. Viele
Kunden, die sich die Beträge nicht leisten konnten, seien
zu Fuß zu ihren Bestimmungsorten gegangen.
· (The Monitor, ÜE:
J.K.)
|
|
16.
Februar
|
|
"Armee
tötet 21 Krieger der Jie Karimojong"
Unter diesem Titel berichtet Egadu Kaabong für die ugand.
Tageszeitung Daily Monitor von einem Überfall auf
einen von der Armee bewachten Viehkral.
→
mehr
dazu · (Daily
Monitor, ÜE:
J.K.)
|
|
21.
September
|
2006
|
"Ugandischer
Studentenbesuch zum Genozid",
überschreibt Charles Kazooba in Kampala seinen Artikel
für die ruandische Tageszeitung The New Times. Ungefähr
70 ugand. Studentenführer seien an diesem Donnerstag nach
→
Ruanda gereist, um sich über
den "Genozid von 1994, der nahezu eine Million Leben forderte",
zu informieren.
→
mehr
dazu · (New
Times, Rwanda,
ÜE:
J.K.)
|
|
9.
Juli
|
|
Die Jury des brit. Caine Prize for African Writing unter
dem Vorsitz des sudanesischen Schriftstellers Jamal Mahjoub
gibt die diesjährige Gewinnerin bekannt:
Ausgezeichnet wird die Kurzgeschichte Jambula Tree der
ugandischen Autorin Monica Arac de Nyeko, die bereits 2004 mit
ihrer Story Strange Fruit in die Endrunde des mit $ 20.000
dotierten Preises eingezogen war. |
|
24.
Juli
|
2007
|
Wie zahlreiche andere, v. a. afrikan. Medien dieser Tage, so berichtet
auch die Tageszeitung The Namibian von der Wahl des Afrikanischen
Journalisten des Jahres 2007 in einem von CNN ausgeschriebenen
Wettbewerb:
"Ugander
gewinnt Top-Preis"
Richard M. Kavuma aus
Uganda
gewinnt den Top-Preis des diesjährigen CNN MultiChoice African
Journalist 2007 Award.
→ mehr
dazu
· (Namibian, ÜE:
J.K.) |
|
10.
September
|
|
"Polizei
ermittelt gegen Pflanzenheilkundige in Hoima,"
überschreibt Francis Mugerwa seinen Kurzbericht für die engl.-spr.
ugandische Tageszeitung Daily Monitor.
Der Zustrom von Medizinmännern nach Hoima beunruhige die
Bezirksbehörden; eine Untersuchung sei angeordnet worden.
Die Behörden befürchteten, schreibt Mugerwa weiter, dass
einige negative Elemente sich den Zustrom zunutze machen könnten,
um das Gesetz zu brechen.
"Wir sind überwältigt von der Zahl der Medizinmänner",
wird Alex Byansi, Verantwortlicher Sekretär für Sicherheit,
wörtlich zitiert:. "Der Sicherheitsausschuss überprüft
die Identitäten der Kräuterkenner sowie ihre Aktivitäten".
Laut Byansi beanspruchen die Medizinmänner für sich, Gesundheit
und Heilung zu offerieren. Einige der Medizinmänner kämen
aus →
Tansania und der Demokratischen Republik Kongo.
Man wolle überprüfen, ob sie legal im Lande seien.
Einige der Anordnungen der Medizinmänner würden kriminelle
Handlungen provozieren, so hätten, laut Alex Byansi, der
abschließend nochmals zitiert wird, einige unter Mordverdacht
Stehende ausgesagt, sie seien von Medizinmännern gesandt,
um Opfer zu enthaupten. ·
(Daily
Monitor, ÜE:
J.K.)
|
| . |
. |
|
| .. |
. |
Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus
dem Englischen: Janko Kozmus ©
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus
dem Französischen: Janko Kozmus ©
|
| .. |
. |
Quellen
|
| .. |
. |
Sach-
und Personenregister |
|
···············································································
|
|
|
|