DIE MARABOUT-SEITE
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CHRONIK
Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas

MALAWI

Stand: 15.03.12


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19. Juli
1930
James David Rubadiri, der zukünftig unter der Kurzform David Rubadiri als Dichter, Schriftsteller und UN-Mitglied bekannt werden wird, wird in der Ortschaft Liuli, in der brit. Kolonie Nyasaland [heute: Malawi] geboren.
 
1933
Mit dem Buch Mbiri ya Nthondo (Geschichte des Nthondo) erscheint das erste in Nyanja verfasste fiktive Werk. Sein Autor ist der 1905 in Malawi geborene vormalige Missionsschüler der Holländisch Reformierten Kirche Samual Yosia Ntara. Schon ein Jahr später wird die fiktionale Biographie unter dem Titel Man of Africa in der englischen Übersetzung von Rev. T. Cullen Young publiziert.- Vgl. Albert S. Gérard a.a.O.
 
1949
Von Samuel Yosia Ntara (auch: Samuel Josia Ntara) erscheint zeitgleich das in Nyanja verfasste Original Mnyamboza sowie dessen engl. Übersetzung Headman's Enterprise An Unexpected Page in Central African History von Rev. T. Cullen Young. Der blumige Titel sollte die für den Übersetzer essentielle Botschaft dieses "historischen Romans" betonen, die Nacherzählung des Werdegangs von Chief Mnyamboza, der fast ein halbes Jahrhundert über die Chewa regiert hatte.- Vgl. Albert S. Gérard a.a.O.
16. Oktober
1949
Der spätere malawische Dichter Frank M. Chipasula wird in Luanshya, Sambia, geboren.
19. Januar
1960
Nach ca. tausend Meilen zufuß erreicht Legson Kayira Kampala. Fünfzehn Monate zuvor hat der von Missionaren ausgebildete Sohn einfacher Eltern sein Heimatdorf in Nyasaland verlassen, mit Essen für fünf Tage, zwei Büchern, der Bibel und Pilgrim's Progress von John Bunyan, einer Decke, einer kleinen Axt zur Verteidigung und dem Wunsch, Kairo zu erreichen, um von dort ein Schiff zu nehmen, das ihn ins ersehnte Amerika tragen würde.
Die nächsten sechs Monate würde er in
Ugandas Hauptstadt bleiben, alle möglichen Jobs machen und jeden freien Moment in Bibliotheken verbringen. Bei einem dieser Aufenthalte würde er ein Verzeichnis amerikanischer Colleges samt Bildern entdecken. Eines davon würde ihn mit seiner Lage an seinen bergigen Heimatort erinnern. Er würde das College anschreiben und um Aufnahme bitten und eine schriftliche Zusage samt einem Versprechen für ein Stipendium erhalten. Ohne zu wissen, wie er die Überfahrt nach Amerika bezahlen sollte, würde er sich erneut auf den Weg begeben - mit dem letzten verdienten Geld würde er sich Schuhe gekauft haben, um nicht barfuß im College anzukommen. (Vgl. Cynthia Kersey a.a.O, siehe auch)
Dezember
1960
Ein halbes Jahr nach Abreise von Kampala und mehr als zwei Jahre nach Abreise aus der Heimat erreicht Legson Kayira erschöpft und ohne Geld Khartoum, die 1650 Meilen entfernte Hauptstadt Sudans. Inzwischen hat sich in Mount Vernon (Washington), ausgehend vom Skagit Valley College, für das der künftige Professor für Politische Wissenschaften und Schriftsteller ein Stipendium erhalten hatte, die Geschichte seines unglaublichen Marsches herumgesprochen, und die Collegeschüler sowie Ortseinwohner spendeten $ 650. Die Summe wird dem inzwischen 20-jährigen Legson nach Khartoum geschickt. Mit dem Geld wird er seinen Weg nach Kairo fortsetzen, insgesamt ca. 3000 Meilen zurückgelegt haben und seine Passage nach Amerika antreten. (Vgl. Cynthia Kersey a.a.O.)
 
1966
Der Roman No Easy Task (Keine leichte Aufgabe) des 1926 geborenen Schriftstellers und Journalisten Aubrey Kachingwe erscheint; das Buch beschreibt den Kampf um Unabhängigkeit in dem fiktiven afrikanischen Land Kwacha, erzählt wird aus der Sicht des Journalisten Jo Jozenzi.
1967
Zwei Jahre nachdem David Rubadiri seine diplomatische Karriere - er war Malawis erster Botschafter in den USA und bei den Vereinten Nationen - wegen seines Zerwürfnisses mit Präsident Hastings Banda beendet hat, erscheint sein Roman No Bride Price (Kein Brautpreis), in dem er die Probleme einer Beamtenkarriere und rassische Konflikte in Ostafrika aufgreift.
Januar
1975
Nach der Veröffentlichung des Romans Nobody's Friend im Vorjahr wird sein 1945 geborener Autor, der Diplomat Sam Mpasu, inhaftiert.
Jahre später wird er in einem Interview den Hintergrund für den Vorwurf der Volksverhetzung benennen: Der Titel habe eine Anspielung auf den diktatorisch regierenden Präsidenten Dr. H. Kamazu Banda nahegelegt, der sich wegen seiner Beziehungen zu
Südafrika international isoliert habe und zum Anderen sei die in dem Roman dargestellte Ermordung eines Präsidenten kritisiert worden. -
Vgl. Sam Mpasu The Writer v. Kondwani Kamiyala u. Jack McBrams
20. April
1976
Im Lundazi Distrikt in Sambia wird der künftige malawische Dichter, Autor von Kurzgeschichten und Präsident des malawischen Schriftstellerverbandes Stanley Onjezani Kenani geboren.
28. Februar
1977
Der wegen des Vorwurfs der Volksverhetung einsitzende Autor Sam Mpasu wird nach gut zwei Jahren aus der Haft entlassen.
Jahre später wird er seine Gefängniserfahrungen in dem Buch Political Prisoner 3/75 of Dr. H. Kamuzu Banda of Malawi veröffentlichen.
25. September
Der 1944 geborene malawische Dichter Jack Mapanje wird ohne Angabe von Gründen inhaftiert und ins berüchtigte Mikuyu Maximum Detention Camp, in Zomba, gesteckt, wo er über drei Jahre bleiben wird.
10. Mai
 Jack Mapanje, bedeutendster Lyriker Malawis, wird auf internationalen Druck hin freigelassen, nachdem er fast 4 Jahre ohne Anklageerhebung inhaftiert war.
26. Januar
Die taz berichtet in einer Meldung von AP aus Lusaka von der Freilassung der malawischen Dissidentin Vera Chirwa. Zwölf Jahre nach der Verurteilung der Juristin wegen Hochverrats wurde sie von Präsident Hastings Kamuzu Banda "aus humanitären Gründen" begnadigt. (taz/AP)
August
    "Männer von Ansehen …"
Mit diesem Titel überschreibt das malawische Autorenteam Akwete Sande, Patrick Mwanza und Angels Mtukulo seinen Kurzbericht für die kritische Zeitung New Internationalist. Präsident Bakili Muluzi von Malawi habe seinen Ruf aufs Spiel gesetzt, heißt es in dem Artikel, der sich auf die Nachrichtenagentur Gemini News Service bezieht, als er sein Portrait auf einen Geldschein drucken ließ. Muluzi hatte den Personenkult um den abgesetzten "Präsident(en) auf Lebenszeit" Hastings Kamuzu Banda verurteilt, der andere historische Persönlichkeiten in den Hintergrund drängte und die Leute glauben machte, "Banda sei der Anfang und das Ende der Geschichte des Landes". Das Kabinett habe nun beschlossen, Portraits von Banknoten zu verbannen, weil man davon ausgehe, dass viele von den geschätzten 7.7 Mio. Analphabeten im Lande glauben könnten, Banda sei immer noch an der Macht. Kritiker behaupteten, Muluzi sei in die Fallen des Amtes geraten und das Malawische Parlament habe beschlossen, dass die zukünftige Währung nicht mehr das Angesicht von lebenden Führern tragen werde.
· (New Internationalist, ÜE: J.K.)
November
Prof. David Rubadiri, der auch als Dichter und Schriftsteller Bekanntheit erlangte, wird Ständiges Mitglied Malawis in der UNO.
15. April

chrAbs Der Berliner Kurier meldet aus Blantyre, Malawi, dass nach zahlreichen Erdrutschen 3000 Menschen obdachlos wurden. Aufgrund der zerstörten Infrastruktur des Landes lässt sich das genau Ausmaß der Katastrophe noch nicht bestimmen ...

16. Oktober

2003
  chrAbs   "Die Kirche befreit Kinder von Hexerei"
"14 von 47 Kindern, die vorgeblich in Limbe, in der Region Maone Hexerei praktiziert haben sollen, nahmen letzte Woche an besonderen Gebeten im Ministerium Mountain of Fire and Miracles teil." Dies berichtet die Tageszeitung The Nation aus Malawi. Schon nach 3 Tage währenden Gebeten seien die Kinder in der Lage gewesen, die Schule wieder zu besuchen.
 mehr dazu · (Malawi Nation
, ÜE: J.K.)
1. Januar

chrAbs Die Gründerin und Leiterin der Hilfsorganisation Malawi Carer Vera Chirwa wurde von der Tageszeitung Malawi Nation zur Frau des Jahres 2003 gewählt.
In der Begründung für die Wahl der Anwältin und Menschenrechtsaktivistin, die wegen Hochverrats 12 Jahre inhaftiert und 1993 vom damaligen Präsidenten Banda begnadigt worden war, werden "ihre anhaltenden Bemühungen für die Wahrung der Menschenrechte des demokratischen Malawi" gewürdigt.
Anastasia Msosa, die erste Frau Malawis, die als Richterin ans Oberste Gericht berufen wurde, erreichte den zweiten Platz.
Die dritte Stelle belegt Frau Dr. Ankie Borgestein, die 41 Jahre lang als Kinderärztin am Queen Elizabeth Central Hospital in Blantyre tätig war.
(Malawi Nation, ÜE: J.K.)

Februar
2004
In Malawi stirbt der 1955 in Nguludi geborene Poet Anthony Nazombe. Er lehrte bis zu seinem Tode Englisch am Chancellor College der University of Malawi.
1990 veröffentlichte er mit The Haunting Wind: New Poetry from Malawi die zweite Lyrik-Anthologie des Landes; es folgte eine weitere Anthologie: Operations and Tears. A New Anthology of Malawian Poetry, neben malawischer Lyrik - darunter die des Herausgebers - steht steht in diesem Band die des Nigerianers Niyi Osundare, der seine Gedichte
Jack Mapanje widmete.
zeit
los
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:
12. März
Der 1954 in Malawi geborene Autor Dede Kamkondo stirbt in Lansing, Michigan, USA. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder, die in den USA studieren.
Der Autor von Kinder- und Jugendbüchern sowie von Hörspielen und Kurzgeschichten studierte Soziologie und Literaturwissenschaften an der University of Malawi in Lilongwe und schloss 1975 mit einem BA ab. Danach lehrte er Kommunikationswissenschaften an derselben Universität. Ein MA von der University of Wales schloss sich an. 1995 ging er mit einem Fulbright Stipendium an die Michigan State University (MSU) in den USA. Seine Doktorstudien über Landwirtschaftlichen Anbau musst er wegen Krankheit abbrechen.
Dede Kamkondos Werke wurden verschiedentlich mit Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. das Hörspiel Mission of the Hyena, 1990 in Sambia. Bereits 1980 erhielt er im eigenen Land für sein Hörspiel The Vacant Seat einen Literaturpreis, jedoch befand die Zensurbehörde das Stück sei "subversiv" und bannte es. In Deutschland wurde er dem interessierten Publikum bekannt durch seine ergreifende Kurzgeschichte Weißt du noch, Mama, die in Übersetzung in der Anthologie Die Sonnenfrau (Wuppertal 1994), hgg. von Wolfram Frommlet, erschien, der diese Geschichte auch - umgesetzt von Jo Fröhlich - für ein Puppentheater inszenierte.
Zehn Tage nach Kamkondos Tod wird die Zeitung Malawi Nation in einem kurzen Nachruf Steve Sharra zitieren, einen malawischen Kollegen in Michigan: "Als ich heranwuchs, war Dede - ein sehr produktiver Schriftsteller - ein Vorbild für mich. Später schloss ich mich ihm - als einem der Mitbegründer von PEN Malawi - an. Wir wurden Freunde, wir waren zwei der wenigen (malawischen) Studenten an der MSU. Die malawische Community in Lansing, Michigan, wird ihn sehr vermissen und die Literaturbegeisterten in Malawi ebensosehr, aber seine Werke werden immer zu uns gehören und das ist ein kleiner Trost."
Weitere Bücher:
Truth Will Out, London 1986
Children of the Lake, 1988
For the Living a year later, 1989
Sivo and the Cruel Thief
The Flying Saucer

(Vgl. Malawi Nation v. 22.03.06
, ÜE: J.K.)
12. Mai
2006

chrAbs "Artikel der Sunday Times für den CNN-Award nominiert"
Ein von Isaac Masingati in The Sunday Times erschienener Artikel, heißt es in der englischsprachigen "Schwesterzeitung" The Daily Times, sei für den begehrten CNN-Journalist des Jahres-Preis nominiert worden.
Masingati, ein Student am Polytechnischen Institut der Universität von Malawi im dritten Jahr wird hierzu mit den Worten zitiert:
"Ich bin nicht sicher, welcher der vier von mir eingereichten Beiträge gewonnen hat, da ich darüber noch nicht informiert worden bin."
Zwei der Beiträge, beschäftigten sich mit dem Thema Umwelt - 'When man hurts nature' (Wenn der Mensch die Natur verletzt) und 'We sleep like animals' (Wir schlafen wie Tiere) - und zwei mit dem Thema Ökonomie - 'Debt makes poor man poorer' (Schulden machen Arme ärmer) and 'Spinning gold from scrape' (Gold durch Schürfen zusammenkratzen)".
Der Student verstehe den Preis als Anerkennung für seine Arbeit. "Ich bin sehr aufgeregt, weil ich es als eine Ehre für mich und mein Land ansehe, als einer der Journalisten qualifiziert zu sein, die aus 43 Ländern am Wettbewerb teilnahmen."
Auch der Herausgeber von The Sunday Times News äußert sich ähnlich: "eine Ehre für die Zeitung, den Artikel gedruckt zu haben, der für den begehrten Preis nominiert wurde".
Malawi habe nur drei Journalisten hervorgebracht, die den Preis gewonnen haben. Neben Masingat, der 2002 als "Afrikas Business- und Ökonomie-Journalist des Jahres" ausgezeichnet worden sei, waren dies Anthony Livuza und Ambrosie Namoyo.
Für Masingati sei dies bereits der zweite CNN-Award, konstatiert der nicht genannte Berichterstatter und ignoriert dabei die Tatsache, dass es sich vorerst um eine Nominierung handelt.
Die anderen Finalisten des Jahres seien: Josephine Akarue (
 Côte d'Ivoire); Marion Alina Musinguzi Bamuturaki ( Uganda); Lilian Aluanga und Darren Taylor, Joe Umbuor ( Kenia); Angus Begg und Carte Blanche, Khopotso Bodibe und Anso Thom, Victoria Cullinan und Carte Blanche, Tanya Farber, Sandy McCowen, Jacques Pauw ( Südafrika); Shola Oshunkeye, Adeshina Oyetayo ( Nigeria); Ramata Sore ( Burkina Faso); Desmond Kwande ( Simbabwe) sowie Salwa Jaafari ( Marokko).
· (Daily Times, Malawi, ÜE: J.K.)

23. Oktober
2006
"Eine Frau wegen tätlichen Angriffs auf ihr Hausmädchen zu Geldstrafe verurteilt"
Dies meldet die Zeitung Malawi Nation in ihrer Rubrik National.
Ein malawisches Gericht in Monkey Bay, an der südlichen Seite des Malawi-Sees gelegen, habe die 50jährige Jane Somanje wegen des tätlichen Angriffs auf ihr Hausmädchen und das böswillige Zerstören deren Kleidung zu einer Geldstrafe von 45.000 
 MWK verurteilt, die bei Nichterfüllung in eine 12-monatige Gefängnisstrafe umgewandelt würde. Am 19 August 2006 habe die Verdächtige aus unbekannten Gründen mit ihrem Hausmädchen einen Streit gehabt, heißt es in dem Artikel weiter, in dessen Verlauf sie diesem den linken Arm gebrochen sowie böswillig deren Kleidung zerstört hätte. Mit dem Verweis auf ihre Tätigkeit als Krankenschwester, die sich um schützbedürftige Menschen kümmere, habe die Angeklagte das Gericht um Nachsicht gebeten. Sie habe sich außerdem um ihren alternden Ehemann und um Waisen zu kümmern. Der Erstinstanzrichter verwies darauf, dass solche Fälle sehr häufig vorkämen. Er habe der Bitte um Nachsicht aus den angegebenen Gründen entsprochen. 35.000 MWK würden dem 29jährigen Opfer, Rose James, aus Kera Village als Entschädigungszahlung zugesprochen. · (Malawi Nation, ÜE: J.K.)
27. Oktober
2006
"Menschenrechtsgruppen belästigen mich - Davids Vater"
Unter diesem Titel berichtet die Zeitung "Malawi Nation" vom biologischen Vater des 13 Monate alten Jungen, den Superstar Madonna zu adoptieren beabsichtigt.
 mehr dazu · (Malawi Nation, ÜE: J.K.)
29. Januar
"Häuptling beschuldigt Illovo, Überschwemmung verursacht zu haben"
"Paramount Chief" Lundu vom Shire Valley-Bezirk, Chikwawa, konkretisieren die beiden Autoren Jacob Jimu und Rabecca Theu für die malawische Tageszeitung The Nation, habe am Freitag die Zucker-Gesellschaft Illovo beschuldigt für die Überschwemmungen, die sich fast in jeder Regenzeit ereigneten, verantwortlich zu sein.
 mehr dazu ·(Malawi Nation, ÜE: J.K.)
16. Oktober

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African
Love Poetry
2009
Der Dichter, Kritiker und Dozent Frank M. Chipasula wird 60 Jahre alt.
Chipasula, der wegen des autokratischen Führungsstils des früheren Präsidenten Hastings Banda in die USA emigriert war, hat sich vor allem als Lyriker und Herausgeber einen Namen gemacht.
Werke:
Visions and Reflections, Lyrik. Lusaka (Sambia) 1972
O Earth, Wait for Me, Lyrik. Johannesburg 1984
Nightwatcher, Nightsong 1986
Whispers in the Wings: New and Selected Poems. Oxford 1991

Als Herausgeber:
When my Brothers Come Home: Poems from Central and Southern Africa. Middletown 1985
The Heinemann Book of African Women's Poetry, gemeinsam mit seiner Frau Stella. 1995.

1989 wurde Frank Mkalawile Chipasula mit dem BBC-Poetry-Prize ausgezeichnet.
1. November
2011
"Aktivisten Ben Chiza Mkandawire und Nyasulu erhalten Todesdrohungen",
titelt die englischsprachige malawische Zeitung Nyasa Times.

Die beiden Pro-Demokratie-Aktivisten Ben Chiza Mkandawire und Brian Nyasulu haben der Lingadzi Polizeistation in Lilongwe Todesdrohungen gemeldet, die sie übers Handy erhalten haben....
 mehr dazu · (Nyasa Times Online, ÜE: J.K.)
14. März
2012
"Malawi hat die Nase voll von Madonnas Schulplänen",
In einem Artikel für die englischsprachige Nyasa Times berichtet Mabvuto Banda - bezugnehmend auf die Nachrichtenagentur Reuters – von den Vorwürfen, die die Regierung Malawis gegenüber Madonnas Schulbauplänen erhebt.  mehr dazu · (Nyasa Times, Malawi, ÜER.B/J.K.)  
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Anmerkungen:
Quellen allgemein, siehe  Chronik-Startseite
* inkl. arabischer Raum
** European-language writing in sub-Saharan Africa, Band 2
Von Albert S. Gérard
*** Kayira selbst erzählt diese Geschichte detailreich in seiner 1965 erschienenen Autobiografie I will try. Nacherzählt wird sie von Cynthia Kersey in Unstoppable: 45 Powerful Stories of Perseverance and Triumph from People Just Like You; in komprimierter Form kursiert sie im Internet, z. B. unter http://www.thefamily.org/ (in engl. Sprache).
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus dem Französischen: Janko Kozmus ©

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Quellen

.. . Sach- und Personenregister