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CHRONIK
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2
0 1 1 _4 . Q u a r t a l
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Zur
Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas*
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von
innen und außen
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mit
aktuellen Hinweisen zum Literaturbetrieb |
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Stand:
20.12.11
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2011 |
UNICEF-Foto
des Jahres 2011 "Das
Siegerfoto - Ghana: Unser Müll in Afrika
Umgeben von Relikten des Informationszeitalters steht ein Junge
auf der Müllhalde Agbogbloshie in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt
Accra und wirft einen Monitor mehrere Male auf den Boden, um an
das Metall zu kommen.

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| Das
Siegerfoto "UNICEF-Foto des Jahres 2011" von Kai
Löffelbein. |
Der
Elektroschrott birgt einerseits Hoffnung auf Verdienst, andererseits
ist er eine mitunter tödliche Gefahr für die Gesundheit und hat
fatale Folgen für die Umwelt. Die Kinder und Jugendlichen brauchen
das Geld, gleichzeitig wird so ihre Zukunft zerstört. Laut Schätzungen
des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP werden weltweit
jährlich 50 Millionen Tonnen Elektroabfall produziert. 6.500 Tonnen
davon werden jeden Monat nach → Ghana
verschifft. Das meiste davon
wiederum gelangt nach Agbogbloshie. Deutschland hat die Basler
Konvention von 1989 zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Transportes
gefährlicher Abfälle 1995 ratifiziert." (Quelle: http://www.unicef.de/presse/2011/foto-des-jahres-2011/" |
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2011 |
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"Unternehmen,
dass seine 50 Mitarbeiter missbrauchte, stillgelegt", |
überschreibt der mit dem Kürzel "SG" zeichnende Verfasser
den folgenden Artikel der englischsprachigen Saudi Gazette.
Dschidda - Ein Vertragsunternehmen, das
der Verfasser "überheblich" nennt, habe die Bezahlung seiner
50 asiatischen Mitarbeiter für acht Monate verweigert und
sei schließlich stillgelegt worden. Das Arbeitsamt habe die
Aktion nach Anhörung der Mitarbeiter, die gezwungen waren,
in einem baufälligen Gebäude ohne fließendes Wasser oder Elektrizität
zu leben, angeordnet. → mehr dazu
· (The
Saudi Gazette, ÜE:
J.K.)
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13.
Dezember |
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"Amina
bent Abdelhalim Nassar wegen 'Hexerei' hingerichtet", |
Übereinstimmend melden westliche Medien, wonach die saudische
Nachrichtenagentur Saudi Press Agency (SPA) eine Erklärung
des Innenministeriums zitierte, in der es hieß, die wegen
"Hexerei" verurteilte Amina bent Abdelhalim Nassar sei
enthauptet worden. - Vgl. SPIEGEL, Standard.at, Amnesty International
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| 11.
Dezember |
2011 |
100. Geburtstag des 2006 im Alter von 94 Jahren verstorbenen → ägyptischen
Schriftstellers und Nobelpreisträgers → Nagib Machfus.
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2011 |
"→
Palästinas
letzte Kufiya-Fabrik",
Die
in Arabisch, Englisch, Französisch und Deutsch berichtende
palästinensische Nachrichtenagentur Palestine News Network
(PNN) stellt in einer mit dem Kürzel "A.F." gezeichneten
Kurzmeldung die letzte eigene Fabrikationsstätte des klassischen
schwarz-weißen oder rot-weißen Palästinensertuchs,
der Kufiya, vor.
Das Kopftuch sei früher, heißt es in dem reich bebilderten
Kurzbericht, von Männern als Schutz gegen Sonne
und Sand getragen worden. Nach dem arabischen Aufstand von 1936
- 39 sei sie zum Symbol des palästinensischen Nationalismus
geworden. "Durch Yasser Arafat wurde die Kufiya weltweit
zum Symbol des palästinensischen Widerstandes."
Billigimporte aus China macht der Verfasser des Artikels für
die Schließung von über 120 Fabriken verantwortlich.
Nur noch eine einzige Kufiya-Fabrik sei übrig geblieben:
"die Hirbawi Textile Factory in Hebron." Der Betrieb
sei 1961 von Yasser Hirbawi gegründet worden. "Heute",
schließt der Bericht, "übernehmen die beiden Söhne
Izzat und Jodes sowie der einzige verbliebene Angestellte den
grössten Teil der Arbeit".
- Vgl. Palestine
News Network (PNN) v. 10.12.2011. |
| 8.
Dezember |
2011 |
Vumbi Yoka Mudimbe, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
der Demokratischen Republik Kongo, wird 70 Jahre alt. |
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2011 |
"Hexen
lehnen Wiedereingliederungspraxis
ab",
überschreibt Edmond Gyebi
seinen Bericht für die englischsprachige ghanaische Tageszeitung
The Ghanaian Chronicle. Weiter heißt es:
"Tamale - Die Entscheidung der Regierung, alle Hexenlager
im Land aufzulösen, und die angeblichen Hexen in ihre ursprünglichen
Gemeinden wieder einzugliedern, stößt vermutlich auf
Hindernisse, da die 'Hexen' in der nördlichen Region die
Entscheidung vehement ablehnten." → mehr dazu
· (The
Ghanaian Chronicle, ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Prostituierte
vergewaltigen Pastoren im Delta",
überschreibt Kola Niyi-Eke
seinen Artikel skurrilen Inhalts für die englischsprachige,
in Abuja erscheinende Zeitung Leadership.
Übers Wochenende seien angeblich zwei Männer Gottes von Huren
in der Delta-Landeshauptstadt Asaba, in einem beliebten Bordell,
wohin sie gegangen waren, um zu den leichten Mädchen zu predigen,
als Kunden angeworben worden.
→ mehr dazu
· (Leadership,
Nigeria, ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Die
Gefahr feministischer Literatur",
überschreibt der - männliche - Berichterstatter Silas
Nyanchwani seinen Artikel für die englischsprachige kenianische
Tageszeitung The Daily Nation.
→
Chinua
Achebe, →
Wole
Soyinka und →
Ngugi
wa Thiong'o seien zweifellos die Väter der afrikanischen Literatur.
"Obgleich ihre Bücher sehr populär wurden, konnten
sie einer Sache nie ausweichen, dem Einwand der Feministinnen,
die den weiblichen Charakter unterdrückt und ihre Präsentation
durch den einseitig männlichen Blick der männlichen Autoren verfälscht
sahen." → mehr dazu
· (Daily
Nation, ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Rafik
Schami warnt vor Bürgerkrieg in Syrien",
"Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation
in → Ägypten
und in →
Syrien spricht
Michael Krons IM DIALOG mit
dem syrischen Schriftsteller Rafik Schami.
Der Schriftsteller Rafik Schami warnt vor einem drohenden Bürgerkrieg
in seinem Heimatland Syrien. 'Die Machthaber geben nicht die Macht
ab, sondern tun alles, damit es in einen Bürgerkrieg rutscht',
sagte der in Deutschland lebende Autor in der PHOENIX-Sendung
IM DIALOG. Die Folgen einer solchen Eskalation seien unabsehbar.
Syrien sei ein 'wichtiger Dominostein' in der Region.
Ein Bürgerkrieg ließe sich seiner Ansicht nach allerdings verhindern,
wenn der Westen sich stärker hinter die syrische Oppositionsbewegung
stellen würde. Zudem müsse die bisherige Unterstützung des Regimes
durch Russland und China aufhören. Darauf solle der Westen 'hinter
den Kulissen, in der diplomatischen Grauzone' hinwirken, ohne
die syrischen Machthaber durch eine UNO-Verurteilung mit dem Rücken
zur Wand zu stellen. Um den Konflikt friedlich zu lösen, müsse
dem Regime eine Rückzugsmöglichkeit eingeräumt werden.
Gelingt die Stärkung der Opposition und die Verhinderung eines
Bürgerkrieges, ist Schami optimistisch, dass es zu einer demokratischen
Stabilisierung Syriens kommt, von der seiner Ansicht nach auch
der Iran profitieren würde."
(Mitteilung
phoenix.de) |
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2011 |
"Lesekultur
fördern",
titelt die englischsprachige tansanische Zeitung The Citizen
anlässlich der aktuellen Lesewoche.
Während → Tansania
die 20. Lesewoche begehe, heißt es einleitend, klagten die
Autoren über den schlechten Markt für ihre Werke, weil
zu wenige Tansanier sich die Mühe machten, Bücher zu
kaufen. Obgleich Bücher wichtige Quellen des Wissens seien,
scheine sich in diesen Tagen niemand mehr um das Lesen zu kümmern.
→ mehr dazu
· (The
Citizen, Tansania, ÜE:
J.K.) |
| 23.
November |
2011 |
Luanda - Der angolanische Schriftsteller Artur Pestana → "Pepetela",
heißt es in einer Kurzmeldung der angolanischen Nachrichtenagentur
ANGOP, werde seinen neuesten Roman mit dem Titel A Sul O Sombreiro.
(Der Süden. Der Sombrero.) am Donnerstag in Luanda vorstellen,
nachdem er das Buch in der zentralen Provinz Benguela bereits
am 16. November präsentiert habe.
Laut einer Pressemitteilung, so ANGOP weiter, erzähle das Buch
vom der Anfangsperiode des Kolonialismus; der Schriftsteller zeige
einen unbekannten Zeitraum der angolanischen Geschichte auf, im
16. und 17. Jahrhundert.
· (AngolaPress,
ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Maero
Ozako kommt mit Words of Wisdom for Women (W.O.W.) heraus",
heißt es in einer kurzen
Buchvorstellung der nigerianischen Tageszeitung This Day Online.
Die gelernte Texterin und Autorin des Chummies Club
(Club der dicken Freunde) für Kinder bringe ihr erstes Buch
heraus.
Das Buch trage den Titel Words Of Wisdom für
Frauen (W.O.W. (Worte der Weisheit für Frauen)) und
stelle das erste in einer geplanten Serie dar, schreibt der ungenannte
Rezensent weiter, es sei "eine bunte Publikation, die eine
kurze, aber umfassende Sammlung von originellen, unbeschwerten,
witzigen Gedichten und Einzeilern präsentiert".
"Sie kommen in einer luftigen Sprache mit Tiefgang
daher, zu denen jede Frau leicht Zugang findet."
Das Leben einer Frau sei voller Emotionen, sauer
und süß, meint der Rezensent weiter und dieses Buch
berühre sie alle! "Es ist eine leuchtende Sammlung von
wahren Gefühlen. Es ehrt die Stärke einer Frau und erhebt
die gedrückte Seele in Augenblicken der Verzweiflung".
Gedichte wie "Wenn nicht jetzt, wann dann?"
fänden in jeder Frau ihren Nachhall.
"Es ist eine geeigneter Begleiter für alle
Frau, seien sie Karrierefrauen, Hausfrauen, Seniorinnen oder junge
Frauen, die suchen, um ihren Weg im Leben zu finden." ·
(This
Day, Nigeria, ÜE:
J.K.) |
| 20.
November |
2011 |
88.
Geburtstag der südafrikanischen Nobelpreisträgerin → Nadine Gordimer.
- Bei
der Feier zu diesem Anlass nimmt sie Stellung zu dem kurz vor
der Verabschiedung stehenden neuen Informationsgesetz ("secrecy
bill"), das ihrer Ansicht nach die Pressefreiheit in →
Südafrika
entscheidend behindern würde.-
Vgl. "Gordimer slates secrecy bill as blow against freedom", in
The Herald Online v. 21.11.2011 und "Trauerflor für Südafrikas
Pressefreiheit", in WELT ONLINE v. 21.11.2011.
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2011 |
Am Abend stirbt im Alter von 79 Jahren der tunesische Dichter
Mohieddine Khraief.
"Die literarische Familie in Trauer", wird die tunesische
Tageszeitung La Presse am übernächsten Tag
einleitend schreiben und unter dem Titel:
"Der
Dichter Mohieddine Khraief ist nicht mehr",
einen Nachruf veröffentlichen, in dem auch kurz auf das Werk
des Dichters und Bildungspolitikers eingegangen werden wird.
→ mehr dazu
·
(LaPresse,
Tun, ÜF:
J.K.) |
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2011 |
"Achebe
nicht im Einklang mit der Realität",
überschreibt Vincent Ikuomola
seinen Bericht für die nigerianische Tageszeitung The
Nation.
Präsident Goodluck Jonathan habe gestern gegen Prof. → Chinua Achebe
zurückgeschlagen, indem er
sagte, dessen Entschuldigung für die Ablehnung der nationalen
Ehrung sei nicht im Einklang mit der aktuellen politischen Realität
des Landes.
→ mehr dazu
·
(Nation
Nigeria, ÜE:
J.K.) |
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2011
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"Achebe
lehnt Nationalpreis erneut ab"
titelt der ungenannte Verfasser
des Artikels für die englischsprachige Tageszeitung Nigerian
Compass und fährt fort:
"Professor → Chinua Achebe,
berühmte literarische Ikone, hat zum zweiten Mal innerhalb von
sieben Jahren das Angebot einer nationalen Ehrung durch die nigerianischen
Regierung abgelehnt.
→ mehr dazu
· (nigerianCompass,
ÜE:
J.K.) |
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"Mehr
Heime am Flughafen abgerissen"
überschreibt Anthony Nyongesa seinen Bericht für die englischsprachige
Daily Nation.
Hunderte von Familien, fährt der Journalist Nyongesa fort, verbrachten
ihren zweiten Tag in der Kälte wegen der andauernden Zerstörung
der Häuser, die auf dem Gelände von Kenya Airports Authority in
Syokimau, Nairobi, errichtet waren.
→ mehr dazu
· (Daily
Nation, ÜE:
J.K.) |
zeit
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los |
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:
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2011 |
Buchveröffentlichung
der Journalistin Siona Casimiro
Die angolanische Presseagentur AngolaPress berichtet
aus Luanda — Die Journalistin und Schriftstellerin Siona
Casimiro stellt am Mittwoch im Haus der Angolanischen Schriftstellervereinigung
(UEA) in Luanda ihr neues Buch vor; es trägt den Titel: Maquis
e Arredores - Memorias do jornalismo que acompanhou a
luta de libertação nacional (Widerstand und
Umfeld - Journalistische Erinnerungen, die den Kampf um die nationale
Befreiung begleiten). Das Buch enthält Fakten und Geschichten
aus der kämpferischen Periode von 1961 bis 1975, geschrieben
von Insidern wie André Massaki, Sam Luval, Ernesto Dimbu
and Mavatiku u.a.
Das 305-seitige Buch wird von Mayamba Publishers in einer Auflage
von 2000 Stück herausgegeben.
· (AngolaPress,
ÜE:
J.K.) |
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2011 |
Unter
der Rubrik TOP STORIES titelt Denver Kisting für die englischsprachige
Tageszeitung The Namibian online:
"Atemberaubende
98 Prozent der namibischen Lehrer, oder 22 089, können nicht
gut genug Englisch lesen, schreiben und sprechen"
Dieser
Befund, fährt Denver Kesting fort, sei in einem vernichtenden
Bericht enthalten, der The Namibian gestern vorlag. Er
sei erstellt worden, nachdem etwa 23 000 Lehrer im Land kürzlich
einen Englisch-Sprachkenntnis-Test geschrieben hatten.
→ mehr dazu
·
(Namibian,
ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Inhaftierter
Blogger Alaa sagt, er lehnte eine an Konditionen gebundene Freilassung
ab",
überschreibt Sherif Tarek
seinen Artikel für die halbamtliche ägyptische Tageszeitung
Al-Ahram und konkretisiert im Untertitel: Der Blogger
Alaa Abdel Fattah behauptet, er habe ein Angebot erhalten, freigelassen
zu werden, vorausgesetzt, er werde den de facto-Herrscher Hussein
Tantawi nie wieder kritisieren.
→ mehr dazu
·
(Al-Ahram Online,
ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Maria
Eugenia Neto wird geehrt",
titelt Roque Silva für das portugiesischsprachige Jornal
de Angola.
Die Schriftstellerin Maria Eugenia Neto sei gestern in Luanda
als erste Kinderbuchautorin, die den Nationalpreis für Kunst
und Kultur (pNCA) in der Kategorie Literatur seit der Gründung
des Preises im Jahr 2000 gewann, von Freunden und Mitgliedern
der angolanischen Schriftstellervereinigung (União dos
Escritores Angolanos, UEA) geehrt worden.
→ mehr dazu
·
(Jornal
de Angola, Online, ÜP:
J.K.) |
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2011 |
"Preise
von Lebensmitteln in Abuja steigen",
überschreiben die beiden Autoren Olanrewaju Yusuf und Udoh
Chidozie Ernest ihren Bericht für die englischsprachige Tageszeitung
Peoples Daily.
Zwei Tage vor dem "Eid-el Kabir"-Fest seien die Preise
für Lebensmittel auf den großen Märkten in →
Nigerias
Metropole Abuja leicht gestiegen, während sich die Händler
über geringen Kundenzulauf beklagen. → mehr dazu
·(PeoplesDaily,
ÜE:
J.K.) |
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2011 |
"Zeitungsverkäufer
bedroht",
titelt die englischsprachige simbabwische Zeitung NewsDay.
Zeitungsverkäufer
in Mutare, so der hauseigene Korrespondent Obey Manayiti, die
die privaten Tageszeitungen NewsDay und Daily News
verkaufen, geben an, sie lebten in Furcht, nachdem sie Drohungen
von mutmaßlichen Pro-Zanu-PF-Aktivisten erhalten hätten.
→ mehr dazu
·
(NewsDay,
ÜE:
J.K.) |
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2011
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"Aktivisten
Ben Chiza Mkandawire und Nyasulu erhalten Todesdrohungen",
titelt die englischsprachige malawische Zeitung Nyasa Times.
Die beiden Pro-Demokratie-Aktivisten Ben Chiza Mkandawire und
Brian Nyasulu haben der Lingadzi Polizeistation in Lilongwe Todesdrohungen
gemeldet, die sie übers Handy erhalten haben.... → mehr dazu
·
(Nyasa Times Online,
ÜE:
J.K.) |
"Die
Ägyptische Schriftstellervereinigung in solidarischem Protest
mit der syrischen Revolution",
heißt es in der Überschrift
zu einem Bericht der ägyptischen Zeitung Al-Ahram Online.
Das Arabische Kommitee für (Auswärtige) Beziehungen
in der Ägyptischen Schriftstellervereinigung (Egyptian Writers’
Union, EWU) habe im
Schulterschluss mit dem syrischen Volk zu
Protest und zu einem Marsch zum Hauptquartier der Arabischen Liga
am Mittwoch aufgerufen.
→ mehr dazu
·
(Al-Ahram Online,
ÜE:
J.K.) |
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Victorine
Biy titelt für die englisch- und französischsprachige
Zeitung Cameroon tribune:
"Bole
Butake gewinnt Preis
für sein Gesamtwerk" |
Er
werde, konkretisiert die Autorin, im kommenden Dezember die Ehrenurkunde
und das Preisgeld als Gewinner des Eko-Ehrenpreises für Literatur
überreicht bekommen. → mehr dazu ·
(Cameroon tribune,
ÜE:
J.K.) |
| 30.
Oktober |
2011 |
Der
syrisch-deutsche Schriftsteller →
Rafik
Schami wird in Bremen für seinen Einsatz für Demokratie
und Menschenrechte vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein
mit seinem Vorsitzenden Joachim Gauck mit dem Preis Gegen
das Vergessen - Für Demokratie ausgezeichnet. |
| 29.
Oktober |
2011 |
Der unter dem Namen Artur Carlos Maurício Pestana dos Santos in
der angolanischen Ortschaft Benguela geborene Autor → Pepetela
wird 70 Jahre alt.
1997 war er für seinen Roman Gloriosa Familia mit
dem wichtigsten Literaturpreis des portugiesisches Sprachraums
ausgezeichnet worden, dem Prémio Camões. |
| 8.
Oktober |
2011 |
Heute vor zehn Jahren starb in Kameruns
Hafenstadt Douala 69-jährig →
Mongo
Beti, einer der größten Schriftsteller des Landes.
Beti war 1951 zum Studium nach Frankreich gegangen, wo er über
40 Jahre blieb, bis er 1991 in seine Heimat zurückkehrte.
Mit seinem zweiten Roman Le pauvre Christ de Bomba (dt:
Der arme Christ von Bomba, 1980), einer beißenden
Satire auf die Welt der Missionare und des Kolonialismus, erregte
der Autor Aufsehen. Das 1972 erschienene Werk Main basse
sur le Cameroun, autopsie d'une décolonisation (Beschlagnahme
des → Kamerun,
Autopsie einer Dekolonisation) wird in Frankreich zunächst
verboten, und erst nach jahrelangem Kampf gelingt Beti zusammen
mit seinem Verleger 1977 die Aufhebung des Verbots. |
7.
Oktober |
2011 |
Aus Oslo wird die Vergabe des Friedensnobelpreises 2011 an drei
Vorkämpferinnen für Frauenrechte vermeldet. Dabei handelt
es sich um Ellen Johnson-Sirleaf, die gewählte Präsidentin
von → Liberia,
ihre Landsfrau Leymah Gbowee sowie Tawakkul Karman, die 32-jährige
Vorsitzende des Vereins "Journalistinnen ohne Ketten"
aus dem →
Jemen. |
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Anmerkungen:
*
inkl. arabischer Raum
ÜE: J.K. --> Übersetzung aus
dem Englischen: Janko Kozmus ©
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus
dem Französischen: Janko Kozmus © |
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Quellen
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Sach-
und Personenregister |
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