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Chronik (1901-2016)

Zur Sozial- und Literaturgeschichte Afrikas * von innen und außen 

Chroniken: 2011_4.Quartal

Stand: 20.12.11

 

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2011
chrAbs Oktober - Dezember
7. Oktober
2011
Aus Oslo wird die Vergabe des Friedensnobelpreises 2011 an drei Vorkämpferinnen für Frauenrechte vermeldet. Dabei handelt es sich um Ellen Johnson-Sirleaf, die gewählte Präsidentin von  Liberia, ihre Landsfrau Leymah Gbowee sowie Tawakkul Karman, die 32-jährige Vorsitzende des Vereins "Journalistinnen ohne Ketten" aus dem Jemen.
8. Oktober
2011
Heute vor zehn Jahren starb in Kameruns Hafenstadt Douala 69-jährig Mongo Beti, einer der größten Schriftsteller des Landes. Beti war 1951 zum Studium nach Frankreich gegangen, wo er über 40 Jahre blieb, bis er 1991 in seine Heimat zurückkehrte.
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Mit seinem zweiten Roman Le pauvre Christ de Bomba (dt: Der arme Christ von Bomba, 1980), einer beißenden Satire auf die Welt der Missionare und des Kolonialismus, erregte der Autor Aufsehen. Das 1972 erschienene Werk Main basse sur le Cameroun, autopsie d'une décolonisation (Beschlagnahme des →  Kamerun, Autopsie einer Dekolonisation) wird in Frankreich zunächst verboten, und erst nach jahrelangem Kampf gelingt Beti zusammen mit seinem Verleger 1977 die Aufhebung des Verbots.
29. Oktober
2011
Der unter dem Namen Artur Carlos Maurício Pestana dos Santos in der angolanischen Ortschaft Benguela geborene Autor  Pepetela wird 70 Jahre alt.
1997 war er für seinen Roman Gloriosa Familia mit dem wichtigsten Literaturpreis des portugiesisches Sprachraums ausgezeichnet worden, dem Prémio Camões
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30. Oktober
2011
Der syrisch-deutsche Schriftsteller Rafik Schami wird in Bremen für seinen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein mit seinem Vorsitzenden Joachim Gauck mit dem Preis Gegen das Vergessen - Für Demokratie ausgezeichnet.
31. Oktober
chrAbs Victorine Biy titelt für die englisch- und französischsprachige Zeitung Cameroon tribune:

"
Bole Butake gewinnt Preis für sein Gesamtwerk"
Er werde, konkretisiert die Autorin, im kommenden Dezember die Ehrenurkunde und das Preisgeld als Gewinner des Eko-Ehrenpreises für Literatur überreicht bekommen. → mehr dazu · (Cameroon tribune, ÜE: J.K.)
1. November
2011

"Aktivisten Ben Chiza Mkandawire und Nyasulu erhalten Todesdrohungen",
titelt die englischsprachige malawische Zeitung Nyasa Times.

Die beiden Pro-Demokratie-Aktivisten Ben Chiza Mkandawire und Brian Nyasulu haben der Lingadzi Polizeistation in Lilongwe Todesdrohungen gemeldet, die sie übers Handy erhalten haben....
 mehr dazu · (Nyasa Times Online, ÜE: J.K.)

"Die Ägyptische Schriftstellervereinigung in solidarischem Protest mit der syrischen Revolution",
heißt es in der Überschrift zu einem Bericht der ägyptischen Zeitung Al-Ahram Online.
Das Arabische Kommitee für (Auswärtige) Beziehungen in der Ägyptischen Schriftstellervereinigung (Egyptian Writers’ Union, EWU) habe
im Schulterschluss mit dem syrischen Volk zu Protest und zu einem Marsch zum Hauptquartier der Arabischen Liga am Mittwoch aufgerufen.
   mehr dazu · (Al-Ahram Online, ÜE: J.K.)

2. November
2011
"Zeitungsverkäufer bedroht",
titelt die englischsprachige simbabwische Zeitung NewsDay.

Zeitungsverkäufer in Mutare, so der hauseigene Korrespondent Obey Manayiti, die die privaten Tageszeitungen NewsDay und Daily News verkaufen, geben an, sie lebten in Furcht, nachdem sie Drohungen von mutmaßlichen Pro-Zanu-PF-Aktivisten erhalten hätten.  mehr dazu · (NewsDay, ÜE: J.K.)

3. November
2011
"Preise von Lebensmitteln in Abuja steigen",
überschreiben die beiden Autoren Olanrewaju Yusuf und Udoh Chidozie Ernest ihren Bericht für die englischsprachige Tageszeitung Peoples Daily.
Zwei Tage vor dem "Eid-el Kabir"-Fest seien die Preise für Lebensmittel auf den großen Märkten in
Nigerias Metropole Abuja leicht gestiegen, während sich die Händler über geringen Kundenzulauf beklagen.  mehr dazu ·(PeoplesDaily, ÜE: J.K.)
4. November
2011
"Maria Eugenia Neto wird geehrt",
titelt Roque Silva für das portugiesischsprachige Jornal de Angola.
Die Schriftstellerin Maria Eugenia Neto sei gestern in Luanda als erste Kinderbuchautorin, die den Nationalpreis für Kunst und Kultur (pNCA) in der Kategorie Literatur seit der Gründung des Preises im Jahr 2000 gewann, von Freunden und Mitgliedern der angolanischen Schriftstellervereinigung (União dos Escritores Angolanos, UEA) geehrt worden.
   mehr dazu  · (Jornal de Angola, Online, ÜP: J.K.)
5. November
2011
"Inhaftierter Blogger Alaa sagt, er lehnte eine an Konditionen gebundene Freilassung ab",
überschreibt Sherif Tarek seinen Artikel für die halbamtliche ägyptische Tageszeitung Al-Ahram und konkretisiert im Untertitel: Der Blogger Alaa Abdel Fattah behauptet, er habe ein Angebot erhalten, freigelassen zu werden, vorausgesetzt, er werde den de facto-Herrscher Hussein Tantawi nie wieder kritisieren.
   mehr dazu · (Al-Ahram Online, ÜE: J.K.)
9. November
2011
Unter der Rubrik TOP STORIES titelt Denver Kisting für die englischsprachige Tageszeitung The Namibian online:
"
Atemberaubende 98 Prozent der namibischen Lehrer, oder 22 089, können nicht gut genug Englisch lesen, schreiben und sprechen"
Dieser Befund, fährt Denver Kesting fort, sei in einem vernichtenden Bericht enthalten, der The Namibian gestern vorlag. Er sei erstellt worden, nachdem etwa 23 000 Lehrer im Land kürzlich einen Englisch-Sprachkenntnis-Test geschrieben hatten.
   mehr dazu · (Namibian, ÜE: J.K.)
10. November
2011
Buchveröffentlichung der Journalistin Siona Casimiro
Die angolanische Presseagentur AngolaPress berichtet aus Luanda — Die Journalistin und Schriftstellerin Siona Casimiro stellt am Mittwoch im Haus der Angolanischen Schriftstellervereinigung (UEA) in Luanda ihr neues Buch vor; es trägt den Titel: Maquis e Arredores - Memorias do jornalismo que acompanhou a luta de libertação nacional (Widerstand und Umfeld - Journalistische Erinnerungen, die den Kampf um die nationale Befreiung begleiten). Das Buch enthält Fakten und Geschichten aus der kämpferischen Periode von 1961 bis 1975, geschrieben von Insidern wie André Massaki, Sam Luval, Ernesto Dimbu and Mavatiku u.a.
Das 305-seitige Buch wird von Mayamba Publishers in einer Auflage von 2000 Stück herausgegeben.
· (AngolaPress, ÜE: J.K.)
13. November
2011
"Achebe lehnt Nationalpreis erneut ab"
Foto - Mongo Beti
Ch. Achebe


titelt der ungenannte Verfasser des Artikels für die englischsprachige Tageszeitung Nigerian Compass und fährt fort:
"Professor
 Chinua Achebe, berühmte literarische Ikone, hat zum zweiten Mal innerhalb von sieben Jahren das Angebot einer nationalen Ehrung durch die nigerianischen Regierung abgelehnt.
 mehr dazu · (nigerianCompass, ÜE: J.K.)

"Mehr Heime am Flughafen abgerissen"
überschreibt Anthony Nyongesa seinen Bericht für die englischsprachige Daily Nation.
Hunderte von Familien, fährt der Journalist Nyongesa fort, verbrachten ihren zweiten Tag in der Kälte wegen der andauernden Zerstörung der Häuser, die auf dem Gelände von Kenya Airports Authority in Syokimau, Nairobi, errichtet waren.
 mehr dazu · (Daily Nation, ÜE: J.K.)

14. November
2011
"Achebe nicht im Einklang mit der Realität",
überschreibt Vincent Ikuomola seinen Bericht für die nigerianische Tageszeitung The Nation.
Präsident Goodluck Jonathan habe gestern gegen Prof. 
 Chinua Achebe zurückgeschlagen, indem er sagte, dessen Entschuldigung für die Ablehnung der nationalen Ehrung sei nicht im Einklang mit der aktuellen politischen Realität des Landes.
 mehr dazu  · (Nation Nigeria, ÜE: J.K.)
18. November
2011
Am Abend stirbt im Alter von 79 Jahren der tunesische Dichter Mohieddine Khraief.
"Die literarische Familie in Trauer", wird die tunesische Tageszeitung La Presse am übernächsten Tag einleitend schreiben und unter dem Titel:
"Der Dichter Mohieddine Khraief ist nicht mehr",
einen Nachruf veröffentlichen, in dem auch kurz auf das Werk des Dichters und Bildungspolitikers eingegangen werden wird.
 mehr dazu ·  (LaPresse, Tun, ÜF: J.K.)
20. November
2011
Foto - Nadine Gordimer
N. Gordimer
88. Geburtstag der südafrikanischen Nobelpreisträgerin  Nadine Gordimer. - Bei der Feier zu diesem Anlass nimmt sie Stellung zu dem kurz vor der Verabschiedung stehenden neuen Informationsgesetz ("secrecy bill"), das ihrer Ansicht nach die Pressefreiheit in Südafrika entscheidend behindern würde.- Vgl. "Gordimer slates secrecy bill as blow against freedom", in The Herald Online v. 21.11.2011 und "Trauerflor für Südafrikas Pressefreiheit", in WELT ONLINE v. 21.11.2011.
22. November
2011
"Maero Ozako kommt mit Words of Wisdom for Women (W.O.W.) heraus",
heißt es in einer kurzen Buchvorstellung der nigerianischen Tageszeitung This Day Online.
   Die gelernte Texterin und Autorin des Chummies Club (Club der dicken Freunde) für Kinder bringe ihr erstes Buch heraus.
   Das Buch trage den Titel Words Of Wisdom für Frauen (W.O.W. (Worte der Weisheit für Frauen)) und stelle das erste in einer geplanten Serie dar, schreibt der ungenannte Rezensent weiter, es sei "eine bunte Publikation, die eine kurze, aber umfassende Sammlung von originellen, unbeschwerten, witzigen Gedichten und Einzeilern präsentiert".
  "Sie kommen in einer luftigen Sprache mit Tiefgang daher, zu denen jede Frau leicht Zugang findet."
   Das Leben einer Frau sei voller Emotionen, sauer und süß, meint der Rezensent weiter und dieses Buch berühre sie alle! "Es ist eine leuchtende Sammlung von wahren Gefühlen. Es ehrt die Stärke einer Frau und erhebt die gedrückte Seele in Augenblicken der Verzweiflung".
  Gedichte wie "Wenn nicht jetzt, wann dann?" fänden in jeder Frau ihren Nachhall.
  "Es ist eine geeigneter Begleiter für alle Frau, seien sie Karrierefrauen, Hausfrauen, Seniorinnen oder junge Frauen, die suchen, um ihren Weg im Leben zu finden."
 · (This Day, Nigeria, ÜE: J.K.)
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los
Afrikanische und arabische Sprüche und Weisheiten:

23. November
2011
Luanda - Der angolanische Schriftsteller Artur Pestana  "Pepetela", heißt es in einer Kurzmeldung der angolanischen Nachrichtenagentur ANGOP, werde seinen neuesten Roman mit dem Titel A Sul O Sombreiro. (Der Süden. Der Sombrero.) am Donnerstag in Luanda vorstellen, nachdem er das Buch in der zentralen Provinz Benguela bereits am 16. November präsentiert habe.
Laut einer Pressemitteilung, so ANGOP weiter, erzähle das Buch vom der Anfangsperiode des Kolonialismus; der Schriftsteller zeige einen unbekannten Zeitraum der angolanischen Geschichte auf, im 16. und 17. Jahrhundert.
· (AngolaPress, ÜE: J.K.)
24. November
2011
"Lesekultur fördern",
titelt die englischsprachige tansanische Zeitung The Citizen anlässlich der aktuellen Lesewoche.
Während  Tansania die 20. Lesewoche begehe, heißt es einleitend, klagten die Autoren über den schlechten Markt für ihre Werke, weil zu wenige Tansanier sich die Mühe machten, Bücher zu kaufen. Obgleich Bücher wichtige Quellen des Wissens seien, scheine sich in diesen Tagen niemand mehr um das Lesen zu kümmern.
 mehr dazu  · (The Citizen, Tansania, ÜE: J.K.)
25. November
2011
"Rafik Schami warnt vor Bürgerkrieg in Syrien",
"Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation in
→ Ägypten und in Syrien spricht Michael Krons IM DIALOG mit
Foto - Rafik Schami
R. Schami
dem syrischen Schriftsteller Rafik Schami.
Der Schriftsteller Rafik Schami warnt vor einem drohenden Bürgerkrieg in seinem Heimatland Syrien. 'Die Machthaber geben nicht die Macht ab, sondern tun alles, damit es in einen Bürgerkrieg rutscht', sagte der in Deutschland lebende Autor in der PHOENIX-Sendung IM DIALOG. Die Folgen einer solchen Eskalation seien unabsehbar. Syrien sei ein 'wichtiger Dominostein' in der Region.
Ein Bürgerkrieg ließe sich seiner Ansicht nach allerdings verhindern, wenn der Westen sich stärker hinter die syrische Oppositionsbewegung stellen würde. Zudem müsse die bisherige Unterstützung des Regimes durch Russland und China aufhören. Darauf solle der Westen 'hinter den Kulissen, in der diplomatischen Grauzone' hinwirken, ohne die syrischen Machthaber durch eine UNO-Verurteilung mit dem Rücken zur Wand zu stellen. Um den Konflikt friedlich zu lösen, müsse dem Regime eine Rückzugsmöglichkeit eingeräumt werden.
Gelingt die Stärkung der Opposition und die Verhinderung eines Bürgerkrieges, ist Schami optimistisch, dass es zu einer demokratischen Stabilisierung Syriens kommt, von der seiner Ansicht nach auch der Iran profitieren würde." (Mitteilung phoenix.de)
26. November
2011
"Die Gefahr feministischer Literatur",
überschreibt der - männliche - Berichterstatter Silas Nyanchwani seinen Artikel für die englischsprachige kenianische Tageszeitung The Daily Nation.
Chinua Achebe, Wole Soyinka und Ngugi wa Thiong'o seien zweifellos die Väter der afrikanischen Literatur.
   "Obgleich ihre Bücher sehr populär wurden, konnten sie einer Sache nie ausweichen, dem Einwand der Feministinnen, die den weiblichen Charakter unterdrückt und ihre Präsentation durch den einseitig männlichen Blick der männlichen Autoren verfälscht sahen."
 mehr dazu · (Daily Nation, ÜE: J.K.)
28. November
2011
"Prostituierte vergewaltigen Pastoren im Delta",
überschreibt Kola Niyi-Eke seinen Artikel skurrilen Inhalts für die englischsprachige, in Abuja erscheinende Zeitung Leadership.
Übers Wochenende seien angeblich zwei Männer Gottes von Huren in der Delta-Landeshauptstadt Asaba, in einem beliebten Bordell, wohin sie gegangen waren, um zu den leichten Mädchen zu predigen, als Kunden angeworben worden
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 mehr dazu · (Leadership, Nigeria, ÜE: J.K.)
2. Dezember
2011
"Hexen lehnen Wiedereingliederungspraxis ab",
überschreibt Edmond Gyebi seinen Bericht für die englischsprachige ghanaische Tageszeitung The Ghanaian Chronicle. Weiter heißt es:
"Tamale - Die Entscheidung der Regierung, alle Hexenlager im Land aufzulösen, und die angeblichen Hexen in ihre ursprünglichen Gemeinden wieder einzugliedern, stößt vermutlich auf Hindernisse, da die 'Hexen' in der nördlichen Region die Entscheidung vehement ablehnten.
"  mehr dazu · (The Ghanaian Chronicle, ÜE: J.K.)
8. Dezember
2011
Vumbi Yoka Mudimbe, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler der Demokratischen Republik Kongo, wird 70 Jahre alt.
10. Dezember
2011
" Palästinas letzte Kufiya-Fabrik",
Die in Arabisch, Englisch, Französisch und Deutsch berichtende palästinensische Nachrichtenagentur Palestine News Network (PNN) stellt in einer mit dem Kürzel "A.F." gezeichneten Kurzmeldung die letzte eigene Fabrikationsstätte des klassischen schwarz-weißen oder rot-weißen Palästinensertuchs, der Kufiya, vor.
Das Kopftuch sei früher, heißt es in dem reich bebilderten Kurzbericht, von Männern als Schutz gegen Sonne
und Sand getragen worden. Nach dem arabischen Aufstand von 1936 - 39 sei sie zum Symbol des palästinensischen Nationalismus geworden. "Durch Yasser Arafat wurde die Kufiya weltweit zum Symbol des palästinensischen Widerstandes."
Billigimporte aus China macht der Verfasser des Artikels für die Schließung von über 120 Fabriken verantwortlich. Nur noch eine einzige Kufiya-Fabrik sei übrig geblieben: "die Hirbawi Textile Factory in Hebron." Der Betrieb sei 1961 von Yasser Hirbawi gegründet worden. "Heute", schließt der Bericht, "übernehmen die beiden Söhne Izzat und Jodes sowie der einzige verbliebene Angestellte den grössten Teil der Arbeit".
- Vgl. Palestine News Network (PNN) v. 10.12.2011.
11. Dezember
2011
Foto - Nadine Gordimer
N. Machfus
100. Geburtstag des 2006 im Alter von 94 Jahren verstorbenen  ägyptischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers  Nagib Machfus.
13. Dezember
2011

"Unternehmen, dass seine 50 Mitarbeiter missbrauchte, stillgelegt",

überschreibt der mit dem Kürzel "SG" zeichnende Verfasser den folgenden Artikel der englischsprachigen Saudi Gazette.
    Dschidda - Ein Vertragsunternehmen, das der Verfasser "überheblich" nennt, habe die Bezahlung seiner 50 asiatischen Mitarbeiter für acht Monate verweigert und sei schließlich stillgelegt worden. Das Arbeitsamt habe die Aktion nach Anhörung der Mitarbeiter, die gezwungen waren, in einem baufälligen Gebäude ohne fließendes Wasser oder Elektrizität zu leben, angeordnet.
 mehr dazu · (The Saudi Gazette, ÜE: J.K.)

"Amina bent Abdelhalim Nassar wegen 'Hexerei' hingerichtet",

Übereinstimmend melden westliche Medien, wonach die saudische Nachrichtenagentur Saudi Press Agency (SPA) eine Erklärung des Innenministeriums zitierte, in der es hieß, die wegen "Hexerei" verurteilte Amina bent Abdelhalim Nassar sei enthauptet worden. - Vgl. SPIEGEL, Standard.at, Amnesty International
20. Dezember
2011

Das Siegerfoto UNICEF-Foto des Jahres 2011 von Kai Löffelbein | Foto: Kai Löffelbein

Das Siegerfoto "UNICEF-Foto des Jahres 2011" von Kai Löffelbein.
UNICEF-Foto des Jahres 2011
"Das Siegerfoto - Ghana: Unser Müll in Afrika
Umgeben von Relikten des Informationszeitalters steht ein Junge auf der Müllhalde Agbogbloshie in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt Accra und wirft einen Monitor mehrere Male auf den Boden, um an das Metall zu kommen.
Der Elektroschrott birgt einerseits Hoffnung auf Verdienst, andererseits ist er eine mitunter tödliche Gefahr für die Gesundheit und hat fatale Folgen für die Umwelt. Die Kinder und Jugendlichen brauchen das Geld, gleichzeitig wird so ihre Zukunft zerstört. Laut Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP werden weltweit jährlich 50 Millionen Tonnen Elektroabfall produziert. 6.500 Tonnen davon werden jeden Monat nach → Ghana verschifft. Das meiste davon wiederum gelangt nach Agbogbloshie. Deutschland hat die Basler Konvention von 1989 zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Transportes gefährlicher Abfälle 1995 ratifiziert." (Quelle: www.unicef.de"
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Anmerkungen:
* inkl. arabischer Raum

ÜE: J.K. --> Übersetzung aus dem Englischen: Janko Kozmus ©
ÜF: J.K. --> Übersetzung aus dem Französischen: Janko Kozmus ©

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chrAbs Quellen

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. chrAbs Sach- und Personenregister
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